Die Olympia und ihre Hausnazis

Die Burschenschaft Olympia hat über die letzten Jahre hinweg immer wieder und fast ausschliesslich Rechtsextremisten, vor allem NPD-Aktivisten auf ihre Bude eingeladen: zum Singen und Referieren. In der Stellungnahme der Anwälte Dr. Hübner / Dr. Steiner vom 15.10. 2008, gerichtet an die Klubobleute der Parlamentsklubs, wird dagegen behauptet:

„Die Burschenschaft Olympia….veranstaltet regelmässig wissenschaftliche Veranstaltungen und pflegt den intellektuellen Diskurs auch mit Personen und zu Themen, die in der Öffentlichkeit als „kontroversiell“ angesehen werden.“

Angesichts der „Sänger“-bzw. Referentenliste kann der Verweis auf „intellektuellen Diskurs“ zu „kontroversiellen“ Themen nur als bösartiger Scherz interpretiert werden. Abgesehen davon, dass bei „Liederabenden“ der „intellektuelle Diskurs“ sicher nicht gepflegt wird, auch bei den Referenten wurde –wie die Liste zeigt – ganz sicher nicht auf
„kontroversielle“ Personen und Themen geachtet. Fast alle Eingeladenen waren bzw. sind Aktivisten oder Funktionäre der neonazistischen Partei NPD!

Die Burschenschaft Olympia und ihre Anwälte Dr. Hübner und Dr. Steiner können vieles behaupten und festhalten – eines können sie nicht entkräften: die Burschenschaft Olympia ist eine rechtsextreme Burschenschaft mit zahlreichen und besten Kontakten zu neonazistischen Personen und Organisationen.

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