Über eine wichtige Personalentscheidung der rechtsextremen ungarischen Partei Jobbik hat es große Empörung gegeben. Für den der Partei zustehenden Posten eines stellvertretenden Parlamentsvorsitzenden wurde aus den eigenen Reihen mit Tamás Sneider einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden auserkoren. Sneider galt Anfang der 90er Jahre im nordöstlichen Eger als ein brutaler neonazistischer Schläger. Unter dem Spitznamen „Roy“ war er Chef einer Skinheadbande mit dem Titel „Vereinigung der Nationalen Jugend“. 1992 wurde er wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Nach eigenen Angaben will er damals „nur einem Zigeuner-Mafioso die Fresse poliert“ haben.
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