NSU: Spärliches Interesse am Terrorhelfer-Netzwerk?

Ab dem 17. April 2013 beginnt die Hauptverhandlung gegen Beate Zschäpe und vier weitere Beschuldigte im Zusammenhang mit dem terroristischen Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Andrea Röpke schreint für Blick nach Rechts (bnr), dass die vorläufige Zeugenliste des Oberlandesgerichts München „verwundert“. So enthält die Zeigenliste „600 Namen darunter Eltern, Mitbewohner, Urlaubsbekanntschaften, Autovermieter und vor allem Gerichtsmediziner, Polizisten und Tatortzeugen, sogar einen ehemaligen V-Mann-Führer aus Hessen“, aber einige wichtige Namen von UnterstützerInnen des NSU scheinen noch zu fehlen. „Die 50-seitige Ladung vermittelt Beobachtern den Eindruck, dass das Gericht sich sehr stark an den „Hardfacts“ der Morde und Anschläge orientiert, politische Unterstützer-Kreise dagegen bisher eher ausblendet“, so bnr.de – Spärliches Interesse am Terrorhelfer-Netzwerk?