Ebert-Stiftung (BRD): Die Abwertung der Anderen

Für die Fried­rich-Ebert-Stif­tung haben Andre­as Zick, Bea­te Küp­per und Andre­as Höver­mann eine ver­glei­chen­de Unter­su­chung über das Aus­maß an Vor­ur­tei­len in acht euro­päi­schen Län­dern (Öster­reich ist lei­der nicht dar­un­ter) durchgeführt.

Die Ergeb­nis­se sind alar­mie­rend: Grup­pen­be­zo­ge­ne Men­schen­feind­lich­keit ist in Euro­pa weit ver­brei­tet (am gerings­ten noch in den Nie­der­lan­den). Hin­sicht­lich (all­ge­mei­ner) Frem­den­feind­lich­keit, Islam­feind­lich­keit und Ras­sis­mus gibt es nur gering­fü­gi­ge Unter­schie­de zwi­schen den unter­such­ten Län­dern, im Aus­maß an Homo­pho­bie, Sexis­mus und Anti­se­mi­tis­mus unter­schei­den sich die unter­such­ten Län­der deutlich.

Erschre­ckend auch, dass in Län­dern wie Ungarn und Polen, die einen äußerst gerin­gen Anteil an mus­li­mi­schen Zuwan­de­rung haben, das Aus­maß der Islam­feind­lich­keit gleich hoch ist wie in Län­dern mit höhe­ren Antei­len mus­li­mi­scher ImmigrantInnen.

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