Ulrichsberg (Kärnten): Handel mit NS-Devotionalien

Der geschäfts­führende Obmann der Ulrichs­berg-Gemein­schaft, Wolf Dieter Ressenig, hat im Inter­net diverse NS-Devo­tion­alien (Mut­terkreuz in Gold mit Band, eine Nahkampf­s­pange in Sil­ber, eine SA-Schnalle mit Reich­sadler und Hak­enkreuz, zwei Eis­erne Kreuze für „Tapfer­keit vor dem Feind”, ein Brot­beu­tel der Deutschen Wehrma­cht: „Alles orig­i­nal und in gutem bis aus­geze­ich­netem Zus­tand”) zum Kauf ange­boten. Da einige der Artikel das Hak­enkreuz und andere NS-Sym­bole zeigten, war der Ver­dacht auf Ver­stoß gegen das Abze­ichenge­setz gegeben. Ressenig, der bei der jährlichen Ulrichs­berg-Ver­anstal­tung auch Alt- und Neon­azis empfängt, recht­fer­tigte sich damit, dass er für seinen Sohn tätig gewor­den sei: „Ich werde doch nicht so blöd sein und sel­ber solche Sachen anbi­eten.” (Die Presse, die Jüdis­che, Kleine Zeitung)