Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 3 Minuten

GB: Verbot der Neonazi-Gruppe ‚National Action‘

Es ist ein Verbot mit Anlauf. Die britische Regierung hat angekündigt, die neonazistische Gruppe ‚National Action‘ unter Berufung auf den „Terrorism Act 2000“ verbieten zu wollen. Noch ist die Homepage der Gruppe online, denn erst mit der Zustimmung des Parlaments am Freitag kann das Verbot wirksam werden. Es wäre die erste rechtsextreme Gruppe in Großbritannien, die als terroristische Organisation verboten würde.

13. Dez. 2016

Rund 70 Organisationen mit internationalem Bezug, mehrheitlich solche mit jihadistischem Verdacht, sind bislang unter dem „Terrorism Act 2000“ verboten worden. Weitere 14 Organisationen sind schon vorher in Nordirland verboten worden. Bis jetzt wurde noch nie eine rechtsextreme bzw. neonazistische Gruppe verboten, obwohl es davon etliche gibt bzw. gegeben hat. Amber Rudd, die britische (konservative) Innenministerin, begründete das Verbot der Organisation so: „Die Nationale Aktion ist eine rassistische, antisemitische und homophobe Organisation, die zu Hass aufwiegelt, Gewalt verherrlicht und eine abscheuliche Ideologie promotet.“

Homepage der "national action"
Homepage der „national action„

Tatsächlich ist die Ideologie der Gruppe etwas verschwommen, schwankend zwischen einem Bekenntnis zu dem spanischen Faschisten Jose Antonio Primo de Rivera, zu den britischen Faschisten Oswald Mosley und Alexander Raven Thomson und natürlich zu Adolf Hitler. Der wurde zwar einerseits von Exponenten der Gruppe als zwielichtige Figur tituliert, andererseits dominieren hymnische Hitler-Verehrung, NS-Symbole und NS-Bekenntnisse.

Im Sommer 2016 gab es sogar einen Wettbewerb um die „Miss Hitler“, den die Gruppe ausgerufen hatte. Das alles passt gut zu einer Gruppe, die sich selbst als aktionistische gewaltbereite NS-Jugendbewegung verstanden wissen will. Nach eigenen Angaben hat die Gruppe überall im (noch) Vereinigten Königreich Stützpunkte, nach Einschätzung von Experten aber insgesamt nicht mehr als 100 bis 200 AktivistInnen, die sich allerdings gegenüber anderen rechtsextremen Gruppierungen und Vorläufern durch ein hohes Aktivitätsniveau hervortun. Als Mitglieder akzeptieren die Neonazis nur Weiße und darunter nur solche ohne ernsthafte mentale Probleme wie „Schizophrenie, Autismus und Homosexualität“.

Bedingungen für die Aufnahme in die "national action"
Bedingungen für die Aufnahme in die „national action“

Bei der ersten gerichtlichen Vernehmung des Mörders der Labour-Abgeordneten Jo Cox sagte der nur „Tod den Verrätern, Freiheit für Großbritannien“, sonst schwieg er. Obwohl der Mörder Thomas Mair (53) ein deklarierter Rechtsextremer ist, dürfte es keine Verbindungen zur ‚Nationalen Aktion‘ geben. Die Gruppe aber übernahm seinen Spruch „Death to traitors, freedom for Britain“ als Motto für ihre Homepage.

Aktivistinnen der "national action": Lady of the Lolocaust und Miss Hitler
Aktivistinnen der „national action“: Lady of the Lolocaust und Miss Hitler

Völlig offen ist, wie sich die Neonazis der ‚National Action‘ nach dem Verbot verhalten werden. bzw. ob Strukturen der Gruppe wirksam zerschlagen werden können. Die Gruppe hat nicht nur einige Tage jetzt noch Zeit, um sich auf das Verbot vorzubereiten, sie hat sich – im Unterschied zu anderen rechtsextremen Gruppen – schon immer weitgehend klandestin verhalten.

Die Strafen für Mitgliedschaft in, Aktivitäten für oder Unterstützung der Gruppe nach dem Verbot sind jedenfalls beachtlich: bis zu 10 Jahre Haft und Geldstrafen in unbegrenzter Höhe sind möglich. Antifaschistische Gruppen forderten schon seit geraumer Zeit ein Verbot der ‚National Action‘ und anderer ähnlich gestrickter Gruppierungen wie z.B. „Britain first“.

Als Thomas Mair im Juni Jo Cox erschoss und erstach, schrie er dazu „Britain first“ und fügte hinzu „This is for Britain“. Die Rechtsextremisten von ‚Britain first‘ lehnten jegliche Verantwortung und Verwicklung ab – die anderen Protagonisten eines übersteigerten britischen Chauvinismus, die sich in der Brexit-Kampagne fanden, wurden gar nicht um ihre Verantwortung befragt. ‚National Action‘ war natürlich auch für den Brexit.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: LGBTQIA+-Feindlichkeit | Neonazismus/Neofaschismus | Weite Welt

Beitragsnavigation

« Rechtsextreme Sauerei mit Geheimdienst
Presseaussendung: Förderung für Rechtsextreme vor Beschlussfassung? »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter