Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

(D) Das Lachen der Täter. (Rechter) Terror und Männlichkeit.

Das Lachen der Täter. (Rechter) Terror und Männlichkeit.
Vortrag und Diskussion mit Klaus Theweleit.

Wann: Donnerstag, 26.01.2017, 19–21:30 Uhr
Wo: Amadeu Antonio Stiftung, Novalisstraße 12, Berlin

Vom Lachen der Killer wird in zahlreichen Fällen berichtet, aber selten wird es in seiner zentralen Bedeutung gedeutet. In „Männerphantasien“ beschreibt Theweleit den gewalttätigen faschistischen Mann und seinen innerlich fragmentierten, äußerlich aber gepanzerten Körper. Darauf greift er nun zurück und aktualisiert seine Thesen, um die brutalen Mordtaten zu untersuchen, mit denen uns die Aktualität täglich konfrontiert: Zuallererst anhand Anders Breivik, dem selbsternannten Tempelritter, der im Juli 2011 67 Jugendliche auf der norwegischen Insel Utøya erschoss. Gemeinsam ist ihm mit anderen Killern und Attentätern „das Lachen der Täter“, in dem sich eine Tötungslust offenbart, die die jeweilige politische Begründungssprache nur unzureichend verbergen kann.

Eine These Theweleits ist dabei, dass es weniger um Ideologien geht, diese vielmehr austauschbar sind und eher nachträglich als rationale Begründung angeführt werden können. Grundlegend ist vielmehr der fragmentierte männliche Körper, in den Verletzungen und Beschädigungen eingegangen sind und gespeichert wurden als Resultat einer patriarchalen Normalität. Das Ausagieren dieser Gewalt ist kulturelles Männerprivileg, dass sich geschichtlich tradiert und gleichfalls in die Männerkörper eingegangen ist. Es geht um die Lust zu töten, wobei die Mörder in ihrer Selbstwahrnehmung im „höheren Recht“ handeln, mit dem Anspruch die Welt zu retten. Brevik, der mit 18 Jahren in die Jugendorganisation der rassistischen Fremskrittspartiet eintrat und später 7 Jahre Mitglied war, wollte dies vor der multikulturellen, kulturmarxistischen und feministischen Zerstörung, die der „Islamisierung“ den Weg bereite.

In der Veranstaltung wollen wir aus einer feministischen Perspektive die zentralen Inhalte des Buches diskutieren, insbesondere hinsichtlich möglicher Gegenstrategien.

CV: Klaus Theweleit wurde 1942 geboren, studierte Germanistik und Anglistik. Er ist Literaturwissenschaftler, Kulturtheoretiker und Autor. International bekannt wurde er mit seinem 1977/1978 erschienenen zweibändigen Werk „Männerphantasien“. Darin untersucht er anhand der Freikorpsliteratur faschistisches Bewusstsein und die soldatische Prägung des Ich.

Mehr Infos: Fachstelle Gender und Rechtsextremismus

27. Dez. 2016

Das Lachen der Täter. (Rechter) Terror und Männlichkeit.
Vortrag und Diskussion mit Klaus Theweleit.

Wann: Donnerstag, 26.01.2017, 19–21:30 Uhr
Wo: Amadeu Antonio Stiftung, Novalisstraße 12, Berlin

Vom Lachen der Killer wird in zahlreichen Fällen berichtet, aber selten wird es in seiner zentralen Bedeutung gedeutet. In „Männerphantasien“ beschreibt Theweleit den gewalttätigen faschistischen Mann und seinen innerlich fragmentierten, äußerlich aber gepanzerten Körper. Darauf greift er nun zurück und aktualisiert seine Thesen, um die brutalen Mordtaten zu untersuchen, mit denen uns die Aktualität täglich konfrontiert: Zuallererst anhand Anders Breivik, dem selbsternannten Tempelritter, der im Juli 2011 67 Jugendliche auf der norwegischen Insel Utøya erschoss. Gemeinsam ist ihm mit anderen Killern und Attentätern „das Lachen der Täter“, in dem sich eine Tötungslust offenbart, die die jeweilige politische Begründungssprache nur unzureichend verbergen kann.

Eine These Theweleits ist dabei, dass es weniger um Ideologien geht, diese vielmehr austauschbar sind und eher nachträglich als rationale Begründung angeführt werden können. Grundlegend ist vielmehr der fragmentierte männliche Körper, in den Verletzungen und Beschädigungen eingegangen sind und gespeichert wurden als Resultat einer patriarchalen Normalität. Das Ausagieren dieser Gewalt ist kulturelles Männerprivileg, dass sich geschichtlich tradiert und gleichfalls in die Männerkörper eingegangen ist. Es geht um die Lust zu töten, wobei die Mörder in ihrer Selbstwahrnehmung im „höheren Recht“ handeln, mit dem Anspruch die Welt zu retten. Brevik, der mit 18 Jahren in die Jugendorganisation der rassistischen Fremskrittspartiet eintrat und später 7 Jahre Mitglied war, wollte dies vor der multikulturellen, kulturmarxistischen und feministischen Zerstörung, die der „Islamisierung“ den Weg bereite.

In der Veranstaltung wollen wir aus einer feministischen Perspektive die zentralen Inhalte des Buches diskutieren, insbesondere hinsichtlich möglicher Gegenstrategien.

CV: Klaus Theweleit wurde 1942 geboren, studierte Germanistik und Anglistik. Er ist Literaturwissenschaftler, Kulturtheoretiker und Autor. International bekannt wurde er mit seinem 1977/1978 erschienenen zweibändigen Werk „Männerphantasien“. Darin untersucht er anhand der Freikorpsliteratur faschistisches Bewusstsein und die soldatische Prägung des Ich.

Mehr Infos: Fachstelle Gender und Rechtsextremismus

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation

Beitragsnavigation

« (Wien) Warum die Wunde offen bleibt
Programm zum Jahresende (II): Zapp »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter