Filter Schlagwort: Rechtsextremismus

Deutsche Burschenschaft: “Unappetitlich“ & rechtsextrem (I)

Spätestens seit dem Verbandstag der Deutschen Burschenschaft (DB) geht es rund bei den Burschis. Von den rund 120 Mitgliedsverbänden der DB sind sieben ausgetreten, weil sie mit der Entwicklung in der DB nicht einverstanden sind. Die politische Orientierung der DB wird maßgeblich von der Burschenschaftlichen Gemeinschaft und damit von den österreichischen Burschenschaften bestimmt.

Die Legende von den Friedliebenden

Eines muss ihnen der Neid lassen: sie verstehen es, sich aufzuregen und ihre Aufregung bis zur grotesken Erregtheit zu steigern: seit Tagen wettern Freiheitliche und Burschenschafter gegen die Demonstrationen und Kundgebungen zum Burschenschafterball am 27.1.2012 in Wien: „Pogrom“, „Reichskristallnacht“, „antidemokratische Ausschreitungen“, „beängstigende Stimmung“. Dabei sollte man sich das Verhalten der Burschenschafter und anderer rechtsextremer Beteiligter… Weiter »

Falsch, Planlos, Öd…

Falsch, Planlos und Öd… diese Adjektive eignen sich gut in Verbindung mit den drei Buchstaben F,P und Ö. Insbesondere, wenn es um die Bewältigung des Strache-Vergleichs der Demonstration gegen den WKR-Ball mit den November-Pogromen von 1938 geht.

Hans-Henning Scharsach: Sie sind dem Nationalsozialismus treu geblieben

Hans Henning Scharsach, österreichischer Journalist und Autor („Haiders Kampf“) hat am 27.1.2012 bei der Kundgebung gegen Rechtsextremismus und den WKR-Ball am Wiener Heldenplatz eine Rede gehalten, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Gerhard Ruiss: Es gibt Tage

Gerhard Ruiss, österreichischer Schriftsteller, hat am 27.1.2012 die Kundgebung gegen Rechtsextremismus und den WKR-Ball am Wiener Heldenplatz moderiert und dabei eine kurze Einleitungsrede gehalten, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Burschenschaft Teutonia: Ein braunes Nest?

Die Burschenschaft Teutonia ist in der Öffentlichkeit weniger bekannt als die sehr deutlich und einschlägig beschriebene „Olympia“. Dabei gibt es viel zu berichten über die Teutonen. Jetzt sind sie wieder einschlägig auffällig geworden: mit einem schwer antisemitischen Flugblatt, das sie in den Tagen rund um den Burschenschafterball verteilt haben.

Doron Rabinovici über den Abort der Vergangenheit

Doron Rabinovici, österreichischer Schriftsteller, hat am 27.1.2012 im Rahmen der Kundgebung gegen Rechtsextremismus und den WKR-Ball am Wiener Heldenplatz eine Rede gehalten, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Österreichische Rechtsordnung: Mikl-Leitner braucht Nachhilfe

„Der Begriff „Rechtsextremismus“ ist der österreichischen Rechtsordnung fremd“, schreibt Innenministerin Mikl-Leitner in Beantwortung einer Anfrage von Karl Öllinger. Sie verweist auf das Verbotsgesetz, das nur einen Teil rechtsextremistischer Ideologien abbildet. Aufbauend auf diese Behauptung verweigert die Inneministerin in der Folge de facto die Beantwortung aller Fragen.

BMI: Mein Name ist Hase

Wie und warum diverse FPÖ-Abgeordnete und Burschenschafter auf die Idee kamen, dass eine Anfragebeantwortung von Innenministerin Mikl–Leitner einen Freispruch vom Vorwurf des Rechtsextremismus für Burschenschaften beinhalte, bleibt im Trüben. Die Anfragebeantwortung hat es allerdings tatsächlich in sich.

WKR-Ball nicht mehr UNESCO-Weltkulturerbe

Nach kurzer aber heftiger Kritik, hat die österreichische UNESCO-Kommission das gesamte Element „Wiener Ball“ – und damit auch den WKR-Ball – aus dem Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich gestrichen, berichtet der Standard.