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Filter Schlagwort: Rechtsextremismus

Viele Löschungen und andere Merkwürdigkeiten

Der Sky­scraper, mit dem die Fir­ma NNC ihren Appell zur Kon­tak­tauf­nahme unter­stre­icht, ist wirk­lich beein­druck­end, hat allerd­ings mit dem tat­säch­lichen Sitz der NNC-Fil­iale in Wien gar nichts zu tun. Seit­dem vor eini­gen Tagen netzpolitik.org und in der Folge „Stoppt die Recht­en“ zur Fir­ma NNC, ihren Gesellschaftern und Aktiv­itäten recher­chiert haben, will anscheinend auch Eric Wein­han­dl, ein­er der bei­den Gesellschafter der NNC, nichts mehr mit diesen Aktiv­itäten zu tun haben. Heftige Löschbe­we­gun­gen kon­nten beobachtet wer­den. Weit­er…

Corona-Demos: Welche Rolle spielt die FPÖ?

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz bei Auftaktkundgebung am Heldenplatz am 6.3.21 (Foto: Presse Service Wien)

Andreas Peham, Recht­sex­trem­is­mus-Experte des Doku­men­ta­tion­sarchivs des öster­re­ichis­chen Wider­standes (DÖW) legt in einem aus­führlichen Inter­view auf krone.tv seine Ein­schätzung zur Coro­na-Protest­be­we­gung dar: Wie gefährlich sind organ­isierte Neon­azis, und welchen Stel­len­wert hat dabei die FPÖ? Weit­er…

Konterrevolution macht Pause

konterrevolution.at macht Pause: Wartungsarbeiten (24.3.21)

Als bei dem NS-Wieder­betä­ti­gung­sprozess rund um einige Aktivis­ten der Europäis­chen Aktion aus abge­hörten Tele­fonge­sprächen zitiert wurde, war ziem­lich klar, dass sich der Angeklagte Peter H. damit als ein­er der bis­lang geheimen Grün­der des recht­sex­tremen Nachricht­en­por­tal „Unser Mit­teleu­ropa“ geoutet hat­te. Jet­zt liefert eine aus­geze­ich­nete Recherche von „netzpolitik.org“ Belege dafür, dass das Por­tal auch nach einem Besitzer­wech­sel von Öster­re­ich­ern dirigiert wird. Der eine ist Mitar­beit­er der Kom­mu­nika­tion­s­abteilung des Kli­maschutzmin­is­teri­ums, das ihn aus der blauen Ära geerbt hat. Weit­er…

Rechtsextreme Straftaten 2020 – Entwicklung und Bundesländervergleich

Hakenkreuz in Lauterach (Screenshot vol.at, Youtube)

Der ehe­ma­lige Grüne Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Albert Stein­hauser war der erste, der ab 2013 sys­tem­a­tisiert die Zahlen zu den recht­sex­tremen Straftat­en abge­fragt hat. Sei­ther bilden die Anfrage­beant­wor­tun­gen eine Art Fieberkurve ab, die ten­den­ziell anzeigt, wie rege die recht­sex­treme bzw. neon­azis­tis­che Szene hierzu­lande unter­wegs ist. Es ist dabei jedoch notwendig, die Zahlen genauer anzuse­hen und in eine länger­fristige Entwick­lung zu stellen. Weit­er…

Absolut lesenswert: Rechtsextremismus Band 4. Eine Rezension

Es ist bere­its der vierte Band aus der Rei­he „Recht­sex­trem­is­mus“ der „Forschungs­gruppe Ide­olo­gien und Poli­tiken der Ungle­ich­heit“ (FIPU), der da jüngst im umtriebi­gen Wiener Man­del­baum-Ver­lag erschienen ist. Das Leit­the­ma „Her­aus­forderun­gen für den Jour­nal­is­mus“ klingt zunächst ein­mal etwas spröde. Im Buch umge­set­zt, stimmt das jedoch nicht, denn die Beiträge der Autor*innen bieten – aus sehr unter­schiedlichen Per­spek­tiv­en – viele Anre­gun­gen und Ein­blicke. Eine Rezen­sion von Karl Öllinger. Weit­er…

Was wurde denn aus … Karl Steinhauser?

Tja, das Prob­lem begin­nt schon mit der Frage! Wer ken­nt denn noch den Karl Stein­hauser? Nicht den Albert Stein­hauser, der beim Googeln nach dem Karl schnell ein­mal auf­poppt. Der Albert war Klubchef und Abge­ord­neter der Grü­nen im Nation­al­rat, ist aber wed­er ver­wandt noch ver­schwägert mit dem rabi­at­en Anti­semiten Karl Stein­hauser, der gerne Abge­ord­neter gewor­den wäre, es aber – Hal­lelu­ja! – nie gewor­den ist. Weit­er…

Das HGM zwischen „braunen Eiern” und neurotisierendem linken „Mainstream”

Saal 7 HGM (Foto SdR)

Es gibt, seit­dem das Heeres­geschichtliche Muse­um (HGM) ab dem Herb­st 2019 von mehreren Seit­en unter die Lupe genom­men wurde, eigentlich nur Rück­mel­dun­gen über Ver­säum­nisse und Fehlleis­tun­gen. Die Kri­tik ist mas­siv, nur noch ein paar Unen­twegte und Unbe­darfte ste­hen dem derzeit­i­gen Leit­er Chris­t­ian Ort­ner zur Seite. Weit­er…

Dokutipp: Telegram – Drogendealer, Waffenhändler, Urkundenfälscher und Extremisten

Wer regelmäßig in den diversen Telegram-Kanälen der Corona-Leugner*innen mitli­est, wird es bemerkt haben: Die Kanäle und Grup­pen wer­den mehr, der Ton wird rauher, und vor allem mis­chen mehr Recht­sex­treme mit. Die Tak­tik dahin­ter ist klar: Der recht­sex­treme Diskurs soll ein­sick­ern und zur Nor­mal­ität wer­den. Wie ein­fach es ist, via Telegram an Dro­gen- und Waf­fend­eal­er und Extrem­is­ten zu kom­men, zeigt das NDR-Medi­en­magazin „Zapp” mit der Doku „Dro­gen auf Telegram: Mes­sen­ger ohne Gren­zen?”. Weit­er…

Wochenschau KW 9/21

Auch am let­zten Sam­stag zogen wieder Tausende Teil­nehmende an den Protesten gegen die Coro­na-Maß­nah­men durch Wien und wieder mit mas­siv­er recht­sex­tremer Beteili­gung. Zum Teil kam es im zweit­en Bezirk zu wilden Szenen – inklu­sive Hit­ler­gruß, Sieg-Heil-Rufen – und das aus­gerech­net in einem jüdis­chen Vier­tel der Leopold­stadt. Weit­er…

Wochenschau KW 8/21 (Teil 2)

2x die FPÖ, 2x in Kärn­ten: Die einen haben zweis­prachige Ort­stafeln beschmiert, ein ander­er find­et, es sei notwendig, schießen zu ler­nen. Zwei plöt­zliche Kehrtwen­dun­gen sind bei Gemein­de­v­er­ant­wortlichen zu verze­ich­nen, bei­des nur durch mas­siv­en Druck von außen: In Stillfüss­ing ist der Bürg­er­meis­ter nun doch dafür, dass bei einem Grab für Mit­glieder der Waf­fen-SS auch eine Info kommt, dass die SS eine ver­brecherische Organ­i­sa­tion war, und in Imst hat sich der Gemein­der­at samt Bürg­er­meis­ter dazu durchrin­gen kön­nen, eine nach einem schw­eren Nazi benan­nte Straße umzube­nen­nen. Weit­er…