Filter Schlagwort: Rechtsextremismus

Pseudo-Interviews: Wer spricht mit „Info-Direkt“?

Das Magazin „Info-Direkt“ wird vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) als das aktuell wichtigste rechtsextreme Printmedium in Österreich eingeschätzt. Auf Facebook ist es inzwischen gesperrt. Dennoch finden sich in dem Blatt immer wieder Interviews mit PolitikerInnen aus allen Parteien. Warum ist das so?

Land OÖ: Konzept zum Wegschauen vom Rechtsextremismus

Das Land Oberösterreich hat 2010 ein „Handlungskonzept gegen Extremismus“ beschlossen. Klingt gut, oder? Man kann sich gut vorstellen, wie das damals zustande kam. Eine wachsame Antifa-Szene und starke Rote und Grüne in Landesregierung und -parlament, die vor einer erstarkenden rechtsextremen Szene warnten und Handlungen dagegen einforderten. Da hat sich was geändert. Die ÖVP hat bei… Weiter »

Deutschland/Österreich: Hannibal, Uniter, Milf-O und das Bundesheer

Uniter-Netzwerk in einer Selbstdarstellung (Screenshot AIB)

Nicht unerheblich für Österreich ist, was sich in Deutschland juristisch rund um den Bundeswehr-Offizier Franco A. tut, denn der muss nun nach einem längeren Hin und Her wegen Terrorverdachts vor Gericht. A. wurde im Februar 2017 in Wien verhaftet, nachdem er eine zuvor versteckte Waffe am Wiener Flughafen wieder an sich bringen wollte – nicht… Weiter »

Das Heeresgeschichtliche Museum in Turbulenzen

T-Shirt zum Verkauf: "Legenden sterben nicht – Deutsche Wehrmacht" (© SdR)

Seit unserer fünfteiligen Serie über die Missstände im Heeresgeschichtlichen Museum (HGM) ist die rechte Normalität dort etwas ins Wanken gekommen: Kommissionen, Untersuchungen des Rechnungshof und parlamentarische Anfragen suchen das ehrwürdige Haus nun heim. Medial ist das Thema hingegen weitgehend von der Bildfläche verschwunden. Dies betrifft insbesondere die parlamentarische Anfrage der SPÖ-Abgeordneten Sabine Schatz und deren… Weiter »

Deutsche Burschenschaft: Die missbrauchten Kronzeugen

Burschenschafter Mensur

Vor allem deutsch-völkische Burschenschaften in Österreich brüsten sich gerne bei allen unpassenden Gelegenheiten mit Persönlichkeiten, die man eigentlich nicht in ihren Reihen vermuten würde. Victor Adler Gründer der österreichischen Sozialdemokratie, wird da ebenso gerne angeführt wie Michael Häupl, der Wiener Altbürgermeister, die Schriftsteller Heinrich Heine und Hermann Bahr oder auch Theodor Herzl, Begründer des politischen… Weiter »

Mölzer, die „Volksgemeinschaft“ und der „Bevölkerungsaustausch“

Im Zuge der neuen Liederbuch-Affäre um den Nicht-Distanzierer Wolfgang Zanger behauptet Andreas Mölzer in einer TV-Diskussion, dass die FPÖ den Begriff „Volksgemeinschaft“ nicht mehr verwende. Außerdem veröffentlicht er in seiner Wochenpostille „Zur Zeit“ ein Positionspapier, qua welchem sich die deutschnationalen Burschenschaften von jedem Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus distanzieren sollen. Wie ist das einzuschätzen?

FPÖ Einzelfälle: unendlich plus!

So in etwa stellt man sich die neue FPÖ vor! Fast jeden Tag ein neuer „Einzelfall“ in Sachen Verhetzung oder Wiederbetätigung, aber nur in den allerwenigsten Fällen gibt es eine Reaktion der Partei. Gestern, am 13. November hat es den Manuel Lambeck, Hoffnungsträger der FPÖ Loosdorf (NÖ) erwischen müssen. Seine Pose, festgehalten in einem Video,… Weiter »

FPÖ Oberösterreich: Einzelfall Nummer unendlich

Es ist seitens der Politik ja immer wieder der Ruf nach einem Mehr an Medienerziehung und Politischer Bildung zu hören. Nichts dagegen einzuwenden, im Gegenteil. Nur sollten einmal jene geschult werden, die Funktionen in der Politik innehaben und die, so wie im Fall David Schießl, auch noch in der Legislative tätig ist. Denn Schießl hat… Weiter »

Wochenschau KW 44/19

Die letzte Woche hat wieder viel aus der in Österreich auftretenden Bandbreite an rechtsextremistischen Vorkommnissen geboten: die nunmehr dritte Liederbuchaffäre und eine stetig mauernde FPÖ, eine Reihe von Wiederbetätigungsprozessen mit unterschiedlichen Ausgängen, Vandalismus und Schmierereien. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Das antisemitische Magazin „alles roger?“ wurde eingestellt.

Nachtrag „Neue Aula“: Kickl da, Urban dort

Wie uns berichtet wurde, hat die inzwischen schon wieder eingestellte „Neue Aula“ in ihrer ersten und letzten Nummer in Deutschland ein anderes Cover verwendet als bei der österreichischen Kundschaft. Dort ziert nicht Herbert Kickl das Titelblatt, sondern der AfD-Mann Jörg Urban.