Filter Schlagwort: Rechtsextremismus

Die rechtsextreme Erzählung der Bundesregierung

Übersetzung "regular" (https://www.dict.cc/englisch-deutsch/regular.html)

Es ist ein ziemlich einzigartiger und nicht zu unterschätzender Vorgang. Die Bundesregierung gibt dem von ihr abgelehnten UN-Migrationspakt einen neuen Titel mit rechtsextremem Spin und verwendet in ihrem „Vortrag an den Ministerrat“ die dazu passenden Argumentationslinien der Rechtsextremen. Dass sich anscheinend die ÖVP ihre Ablehnung des Paktes mit der Zustimmung der FPÖ zur Abschaffung der… Weiter »

Straches Pressesprecher und Kubitscheks Netzwerk

"Katastrophe von 1945" – Konrad Weiß in Sezession 4/18

Straches Pressesprecher Konrad M. Weiß schreibt, neben anderen österreichischen Identitären, für die deutsche Zeitschrift „Sezession“. Dabei handelt es sich um das publizistische Organ von Götz Kubitscheks neurechtem Institut für Staatspolitik (IfS). Ein Ort, wo demokratische Hüllen fallengelassen werden können.

„Zur Zeit“ – Eine Brutal-Satire in mehreren Akten

Cover "Zur Zeit" 40/18 mit hineingerutschtem Artikel "Bürgerwünsche: Mehr Recht und Ordnung im Land"

In der letzten Woche sorgte ein Blattsalat des Standard-Journalisten Günter Traxler zuerst für Ungläubigkeit, danach für Aufregung und die (vorläufige) Absage einer FPÖ-Veranstaltung im Parlament. Traxler zitierte aus einem Artikel der Mölzer-Postille Zur Zeit, in dem „Denkanstöße“ für die „Verbesserung im Leben eines Durchschnittsmenschen“ gegeben wurden. Dass am 8. November just Zur Zeit im Parlament… Weiter »

Die jenseitigen Auserwählten vom Atterseekreis

Facebook-Auftritt Atterseekreis (Wahlflosse als Motiv im Logo)

Zu Beginn der Ära Haider, im Jahr 1986, wurde der Atterseekreis, ein Diskussionszirkel für (National)Liberale in der FPÖ, aufgelöst. Manfred Haimbuchner, der Chef der FPÖ OÖ, gründete ihn im Oktober 2012 wieder. Als „liberale Denkfabrik“ bejubelte die FPÖ-nahe Welser „Monatliche“ die Neugründung. Ähnlich Der Standard, der in ihm „eine intellektuelle Plattform für die Partei jenseits… Weiter »

Wochenschau KW 40

FPÖ-Denkmal Trümmerfrauen Mölker Bastei (© https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_Denkmal_Trümmerfrauen.jpg)

Es gibt denkbar ungeeignete Anlässe und Orte, um den „deutschen Gruß“ anzubringen – zumindest dann, wenn man sich nicht erwischen lassen will. Hitlergrüße am Kebab-Stand, vor der Polizei, am Bahnhof und bei einem Gottesdienst gehören definitiv dazu. Eine großangelegte Razzia in der Staatsverweigerer-Szene führte zu sechs Verhaftungen, darunter eines Mannes, der bereits amtsbekannt ist. Und… Weiter »

Anfrage an Kunasek zu Mitarbeitern seines Kabinetts

aus der Anfrage an Mario Kunasek

Die Grüne Bundesrätin Ewa Dziedzic hat an Verteidigungsminister Mario Kunasek eine parlamentarische Anfrage gestellt, und die betrifft Manfred Reindl, Vizeleutnant im Bundesheer und den Grazer Ernst Brandl, Ex-Pressesprecher von Mario Eustacchio. Beide zeigen in ihren Facebook-Aktivitäten nicht nur einen Hang zu Verschwörungstheorien, sondern auch ihre rechtsextreme Gesinnung. Normalerweise also keine idealen Voraussetzungen, um im Verteidigungsministerium… Weiter »

Kickls richtig rechte Medien

"Der Wächter": verschwörungstheoretisch, antisemitisch, rechtsextrem

Das Innenministerium will, dass die Polizeidienststellen die Kommunikation mit „gewissen Medien“ stark einschränken – so ähnlich wie das Ministerium selbst. Der Innenminister selbst sei nicht für diesen dringenden Wunsch an die Polizei verantwortlich, versichert seine Pressestelle. Vermutlich genau so wenig wie für die Razzia beim BVT – oder für die Werbung des Innenministeriums in rechtsextremen,… Weiter »

Who the fuck is Reinhard Bösch? (Teil 2)

Reinhard Bösch Nationalrat 2016

Im Teil 1 zum Vorarlberger Nationalratsabgeordneten Reinhard Bösch haben wir uns mit dessen Partei-Karriere und insbesondere mit seiner Zeit als FPÖ-Wehrsprecher und Obmann des Verteidigungsausschusses unter dem Kabinett Schüssel II beschäftigt. Teil 2 behandelt den „Teutonen“ Reinhard Bösch und dessen Weltbild, das bei genauerem Hinsehen als geschlossen rechtsextrem zu klassifizieren ist.

Wochenschau KW 37

Posting FPÖ-Vöcklamarkt

Eine Reihe von Wiederbetätigungsprozessen gegen Personen mit Vorlieben zu Hitler- und anderen NS-Motiven, zwei Prozesse in Korneuburg wegen Verhetzung, zwei Absagen von rechtsextremen Veranstaltungen (Donau-Kreuzfahrt und Ulrichsberg-Treffen), eine Nazi-Morddrohung an eine Ottakringer WG und schließlich ein Blut- und Boden-Posting der FPÖ Vöcklamarkt, das kurioserweise zu einem erzwungenen Parteiaustritt im Burgenland führte – das sind einige… Weiter »

Hubert Keyl – ein Opfer? (Teil 2)

Was in der Vergangenheit zum Bruch mit der Wiener Burschenschaft Albia geführt hat („dimissio in perpetuum“, Trennung auf Dauer), wissen wir nur ungefähr – was zur Entscheidung seiner nächsten Burschenschaft „Silesia“, dem unehrenhaften Ausschluss‚ geführt hat, das können wir einigermaßen rekonstruieren. Nachdem Hubert Keyl sich selbst (und mit ihm die FPÖ) und seine Familie als… Weiter »