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Wochenschau KW 39/19

Ja, wir sind im Ver­zug mit unse­ren Wochen­schau­en – sor­ry! Ja sicher, wir wer­den die ver­säum­ten Wochen­schau­en nach­ho­len. Wer sonst soll das machen? Aber wir müs­sen seit Wochen im Not­pro­gramm-Modus arbei­ten. Der­zeit haben wir ein­fach nicht die Res­sour­cen (per­so­nell und finan­zi­ell), um alle unse­re Akti­vi­tä­ten und Recher­chen so zu betrei­ben, wie wir uns das ger­ne wün­schen. Hier eine Rück­schau auf die letz­te Woche. Wei­ter…

Wochenschau KW 26/19

Iden­ti­tä­re, die mit ver­schach­tel­ten Ver­eins- und Fir­men­kon­struk­tio­nen anony­me Inves­to­ren zum Ankauf von Immo­bi­li­en, dar­un­ter eine in Linz, locken wol­len, brach­te die ober­ös­ter­rei­chi­sche Poli­tik etwas in Auf­ruhr. Kei­ne Reso­nanz gab’s auf eine Ban­de von min­des­tens 26 Mit­glie­dern aus dem Raum Wels/Land, denen neben Wie­der­be­tä­ti­gung noch eine Rei­he von wei­te­ren Delik­ten vor­ge­wor­fen wer­den. Ansons­ten: NS-Tat­toos und ‑Devo­tio­na­li­en in Baden, die kei­ne Gut­hei­ßung des NS bedeu­ten sol­len, besof­fe­ner Hit­ler­gruß in Amstet­ten und wie­der ein­mal eine Kla­ge durch Heinz-Chris­ti­an Stra­che. Dies­mal hat’s einen Tiro­ler getrof­fen. Wei­ter…

Wochenschau KW 25/19

Vor­wahl­zeit ist, damit rücken Mel­dun­gen über diver­se Per­so­na­lia und Kämp­fe um mög­li­che Man­da­te tra­di­tio­nell in den Vor­der­grund. Auch die FPÖ hat hier­zu mit eini­gen Mel­dun­gen aus der letz­ten Woche eini­ges zu bie­ten. Wie­der auf einem siche­ren Platz soll Mar­tin Graf kan­di­die­ren, was zum Rück­zug des bis­he­ri­gen jüdi­schen Abge­ord­ne­ten David Lasar führ­te. Graf lie­fer­te auch Schlag­zei­len, weil er uner­war­tet in Ver­tre­tung der Drit­ten Natio­nal­rats­prä­si­den­tin Kitz­mül­ler im Kura­to­ri­um des Natio­nal­fonds auf­ge­taucht war. Der durch ein Hit­ler­gruß-Foto bekannt gewor­de­ne Andre­as Bors fin­det sich als Kan­di­dat für die NR-Wahl wie­der, und die FPÖ Amstet­ten steht mit einem Mas­sen­par­tei­aus­schluss vor einem Scher­ben­hau­fen. Die geschass­te Stadt­rä­tin Kas­ho­fer lie­fert sich nun mit ihrer Ex-Par­tei einen öffent­lich aus­ge­tra­ge­nen Infight. Auch noch eine gute Nach­richt: Der gern kla­gen­de FPÖ-Haus­fo­to­graf Lizar muss­te eine gericht­li­che Nie­der­la­ge hin­neh­men. Wei­ter…

Wochenschau KW 24/19

Ins­ge­samt stan­den nun bereits 14 Per­so­nen wegen des Ver­dachts auf Wie­der­be­tä­ti­gung vor Gericht, die in der Kaser­ne Ried als Sol­da­ten tätig waren bzw. noch sind. Geschil­dert wur­den neo­na­zis­ti­sche Umtrie­be, die sich durch die gesam­te Kaser­nen­struk­tur zie­hen sol­len. Ver­ur­teilt wur­den der­wei­len nur weni­ge. Ein Öster­rei­cher reist mit Waf­fen nach Deutsch­land ein, hat auch rechts­extre­mes Pro­pa­gan­da­ma­te­ri­al dabei und kann nach Hin­ter­le­gung von 300.- wei­ter­fah­ren. Auf Tour durch Neo­na­zi-Mee­tings soll ein alter Bekann­ter sein: der SS-Vete­ran Her­bert Bell­schan (von) Mil­den­burg. Wei­ter…

Wochenschau KW 23/19

Ein geplatz­ter Pro­zess wegen Wie­der­be­tä­ti­gung in Linz, einer mit Urteil in Feld­kirch – letz­te­rer nach einer bemer­kens­wer­ten Ver­tei­di­gungs­stra­te­gie. Ein Ober­stei­rer fährt mehr­fach mit dem Auto in eine Men­schen­grup­pe, und für die FPÖ Stei­er­mark kann sowas schon „beim Fort­ge­hen“ pas­sie­ren. Im Bur­gen­land wur­de ein FPÖ-Mit­glied wegen eines Pos­tings aus der Par­tei gewor­fen, in Kärn­ten hat eine gan­ze Orts­grup­pe die Par­tei aus Pro­test frei­wil­lig ver­las­sen. Wei­ter…

Wochenschau KW 22/19

Manch­mal sind Pro­zess­be­rich­te fast unter­halt­sam, so jener über einen Vor­arl­ber­ger, der es sich offen­bar zur Gewohn­heit gemacht hat­te, ein Haken­kreuz-Tat­too auf sei­nem Bauch zur Schau zu stel­len. Gar nicht unter­halt­sam ist dafür der Bericht über fünf Ober­ös­ter­rei­che­rIn­nen, die in zwei Whats­App-Grup­pen wider­lichs­tes NS-Mate­ri­al aus­ge­tauscht hat­ten. Und auch nicht jener über einen Wein­viert­ler ÖVP-Bür­ger­meis­ter, der einer paläs­ti­nen­si­schen Fami­lie aus frem­den­feind­li­chen Grün­den den Zuzug ver­wei­gern will. Nicht amü­siert dürf­ten jene fünf Jour­na­lis­tIn­nen sein, die ihr Kon­ter­fei auf der Titel­sei­te eines rechts­extre­men kroa­ti­schen Maga­zins wie­der­fan­den. Das Maga­zin erreg­te sich über die kri­ti­sche Bericht­erstat­tung der fünf Repor­te­rIn­nen zum Usta­scha-Tref­fen in Bleiburg/Pliberk. Wei­ter…

Wochenschau KW 21/19

Ein Plus von 61% Pro­zent an Mel­dun­gen an die Staats­an­walt­schaft wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung (Anti­se­mi­tis­mus) und Wie­der­be­tä­ti­gung ver­mel­de­te die Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le Stei­er­mark in ihrem Rück­blick auf das letz­te Jahr. In Wien wur­de eine Aus­stel­lung über NS-Opfer inzwi­schen drei Mal geschän­det und in Tirol wur­de ein gro­ßes Waf­fen­ar­se­nal aus­ge­ho­ben. Die FPÖ hat wie­der Par­tei­aus­trit­te zu ver­zeich­nen, was jedoch nach dem Stra­che-/Gu­de­nus-Skan­dal, dem vor­läu­fi­gen Ende der Regie­rungs­ko­ali­ti­on und der ver­lo­re­nen EU-Wahl zur Zeit eher ihre gerin­ge­ren Sor­gen sein dürf­ten. Wei­ter…

Wochenschau KW 20/19 (Teil 2)

Im zwei­ten Teil unse­rer Rück­schau auf die letz­te Woche resü­mie­ren wir Berich­te und Ereig­nis­se, die im Zuge von Ibi­za-Gate völ­lig in den Hin­ter­grund gerückt sind. Das betrifft dubio­se Vor­gän­ge rund um die Haus­durch­su­chung bei Mar­tin Sell­ner, das Schwan­ken und Wan­ken der Lin­zer SPÖ und der ober­ös­ter­rei­chi­schen ÖVP rund um die Ver­bin­dun­gen zwi­schen Iden­ti­tä­ren und der FPÖ. Der Maler Wie­sin­ger war schnel­ler wie­der aus dem Kul­tur­bei­rat weg, wie er ver­mut­lich schau­en konn­te, was ein Inter­view mit dem „pro­fil“ beschleu­nigt haben durf­te. Zuletzt: Unzu­frie­den­hei­ten in der Vor­arl­ber­ger FPÖ führ­ten zu einer Rei­he Par­tei­aus­trit­ten. Wei­ter…

Wochenschau KW 20/19 (Teil 1)

Tur­bu­len­te Tage lie­gen hin­ter uns, und die wer­den wohl ähn­lich wei­ter­ge­hen. Die ÖVP-FPÖ-Regie­rung ist kra­chend geschei­tert, die Ein­sicht, dass mit Rechts­extre­men kein Staat zu machen ist, kam sehr spät und war von außen erzwun­gen. Das wird uns wohl noch über eini­ge Zeit wei­ter beschäf­ti­gen. In unse­rer Rück­schau auf die letz­te Woche geht’s aber um „busi­ness as usu­al“, dar­un­ter ein Pro­zess wegen Wie­der­be­tä­ti­gung scheint grö­ße­re Dimen­sio­nen zu haben, denn da sind eine Rei­he von (Ex-)Soldaten invol­viert, die die gesam­te Kaser­ne in Ried unter ein brau­nes Licht stel­len. Wei­ter…

Wochenschau KW 19/19

Der künst­le­risch eini­ger­ma­ßen unbe­kann­te, aber im völ­ki­schen Milieu umso belieb­te­re Maler Odin Wie­sin­ger soll in den ober­ös­ter­rei­chi­schen Kul­tur­bei­rat ein­zie­hen, wenn es nach dem Wil­len der Lan­des-FPÖ geht, und es wird wohl so gehen. Am 8. Mai gab’s nicht nur das „Fest der Freu­de“, son­dern auch eine Beschmie­rung des rus­si­schen Denk­mals am Schwar­zen­berg­platz und einen Bur­schi­bum­mel samt „Hel­den­ge­den­ken“ an der Ram­pe der Uni Wien mit einer Rede, die kei­ne bräun­li­chen Wün­sche offen­ließ. Reak­ti­on der Uni? Kei­ne! Und ÖVP/FPÖ haben im Bun­des­rat gegen einen Sperr­ver­merk für Iden­ti­tä­re im öffent­li­chen Dienst votiert. Deren Wider­lich­keit (© Sebas­ti­an Kurz) ist also für die Tür­kis-Blaue Mehr­heit kein Grund, Kon­se­quen­zen für eine Zulas­sung zum Staats­dienst zu zie­hen. Wei­ter…