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Filter Schlagwort: Rassismus/Antimuslimischer Rassismus

Wochenschau KW 41/21

Nach elf Jahren kön­nte ein Sprengstof­fan­schlag auf ein Graz­er Flüchtling­sheim vor der Aufk­lärung ste­hen. Wenig über­raschend führen die Spuren ins alt­bekan­nte Neon­az­im­i­lieu. In Wien ran­dalierte vor dem AKH ein Duo und skandierte NS-Parolen. Und in Dres­den trat Heinz-Chris­t­ian Stra­che bei ein­er Pegi­da-Fes­tiv­ität vor eini­gen hun­dert Teil­nehmenden, darunter Recht­sex­treme und Neon­azis, auf. Weit­er…

Wochenschau KW 40/21 (Teil 2)

Mar­tin Rut­ter hat­te in der let­zten Woche inten­sive Gericht­spräsenz: zuerst in Kla­gen­furt und dann in Wien. Im oberöster­re­ichis­chen Freis­tadt wurde mit einem Flug­blatt gegen einen türkisch-stäm­mi­gen SP-Gemein­der­at gehet­zt und zur Wahl der VP-Kan­di­datin (die sich von der Het­ze dis­tanzierte!) aufgerufen. Geholfen hat es nicht: Freis­tadt wird kün­ftig einen SP-Bürg­er­meis­ter haben. Der Gemein­der­at im Vorarl­berg­er Rankweil hat ein­er NS-affinen Schrift­stel­lerin einen 1978 ver­liehenen Ehren­ring aberkan­nt. Ein­stim­mig! Weit­er…

Wochenschau KW 37/21

Der Salzburg­er Bürg­er­meis­ter Pre­uner (ÖVP) will mit Schützen­hil­fe von FPÖ und Neos NS-belastete Straßen­na­men möglichst unbe­hel­ligt lassen. Ange­sprochen auf seine kon­träre frühere Hal­tung reagierte er mit: „Der Beschluss von damals ist mir egal.“ Die Graz­er FPÖ macht im Wahlkampf das, was sie am besten kann: Sie het­zt. Dies­mal mit einem Sujet, in dem sie Zuge­wan­derten aus­richtet, dass sie sich aus Graz möglichst schle­ichen sollen. Dafür gab’s nun eine Anzeige eines SPÖ-Funk­tionärs wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung. Weit­er…

Wochenschau KW 35/21

Nach­dem beim Hallein­er Stad­tamts­di­rek­tor Nazi-Musik­ti­tel und per­sön­lich angelegte Dat­en zu Gemein­debe­di­en­steten gefun­den wur­den, erstat­tete der Bürg­er­meis­ter Anzeige und von der Gemein­de­vorste­hung wurde eine Sus­pendierung aus­ge­sprochen. In der What­sApp-Gruppe „Puta Madre“ wurde Nazi-Pro­pa­gan­da aus­ge­tauscht. Ein Grup­pen­mit­glied stand in St. Pöl­ten vor Gericht. In Eisen­stadt wurde ein Prozess vertagt, weil der Angeklagte angab, zum Zeit­punkt des Abset­zen sein­er ver­het­zen­den Post­ings nicht zurech­nungs­fähig gewe­sen zu sein. Weit­er…

Benjamin, der Bombenbastler

In den frühen Mor­gen­stun­den des 30. August wurde nach ein­er hefti­gen Explo­sion in einem Haus in Wien-Donaus­tadt ein Großein­satz der Wiener Polizei aus­gelöst und in dessen Folge der 46-jährige Ben­jamin S. festgenom­men, der sich offen­bar durch eine offen­bar selb­st hergestellte Rohrbombe schw­er ver­let­zt hat­te. Bei ein­er Razz­ia im Haus wur­den „mehrere ver­mut­lich selb­s­thergestellte Spreng­mit­tel“ sichergestellt. Einen ter­ror­is­tis­chen Hin­ter­grund schloss die Polizei aus, bei einem recht­sex­tremen bzw. aus­län­der­feindlichen Hin­ter­grund war man sich nicht so sich­er. Wir auch nicht. Weit­er…

Wochenschau KW 34/21

Den Vogel abgeschossen hat ein wegen Wieder­betä­ti­gung verurteil­ter Vorarl­berg­er, der vor Gericht zu sein­er Vertei­di­gung meinte, er sei nicht recht­sradikal, son­dern nur seit 30 Jahren FPÖ-Mit­glied. Weniger amüsant hat ein Niederöster­re­ich­er vor Gericht seine Zus­tim­mung zu einem Führer-Eier­nock­erl-Post­ing vertei­digt. Das von ihm gepostete Emo­ji, in dem eine rechte Hand hochgestreckt ist, erk­lärte er, es sei für ihn nur ein Syn­onym für „Ser­vas“. Die Geschwore­nen waren da ander­er Mei­n­ung.  Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 3: Blaue Geschichten

„Blau“ ist bei der Rückschau auf die let­zten Wochen dur­chaus dop­peldeutig gemeint: Es gibt jede Menge „besof­fen­er“ Geschicht­en, als etwa ein Deutsch­er einem Pas­san­ten einen Zettel mit Nazi-Parolen in die Hand drück­te und wollte, dass der das laut vor­li­est oder als zig ran­dalierende Jugendliche unter Nazi-Gebrüll einen Polizis­ten kranken­haus­reif schlu­gen. Dann gibt’s auch noch die poli­tis­chen Blauen, wie etwa den NR-Abge­ord­neten Zanger, der die Abschiebung von frei erfun­de­nen Tätern ver­langt hat­te und einen Bericht darüber als „komisch“ beze­ich­nete. Weit­er…

Videotipp: Ökologie und Rechtsextremismus. Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Das The­ma wird uns auch in Öster­re­ich noch beschäfti­gen: In Deutsch­land wird das Phänomen der „recht­en Land­nahme“ schon länger disku­tiert. Meist anhand von Beispie­len aus den östlichen Bun­deslän­dern, wo Recht­sex­treme und Neon­azis im großen Stil Immo­bilien aufgekauft haben, um im „ruhi­gen Hin­ter­land“ sich und ihre braune Ide­olo­gie möglichst ungestört zur Ent­fal­tung zu brin­gen. Der Jour­nal­ist Andreas Speit hat sich zusam­men mit Andrea Röp­ke aus­giebig mit der „völkischen Land­nahme“ beschäftigt. Speit wurde zu diesem The­ma von der Hein­rich-Böll-Stiftung zu Vor­trag und Gespräch geladen. Weit­er…

Antifa-Lektüre: Zeitschriften

Üblicher­weise präsen­tieren wir um diese Jahreszeit – also vor Ein­gang in die Som­merurlaub­sphase – Bücher­tipps. Heuer ist das etwas anders. Wir hat­ten wenig Zeit, Büch­er zu lesen und sie dann für euch zu rezen­sieren. Daher stellen wir zunächst ein­mal Zeitschriften vor: solche, die wir sel­ber lesen und solche, die auch für uns neu sind, aber inter­es­sant scheinen. Weit­er…

Wochenschau KW 22/21

Eine nicht alltägliche Liebes­bezeu­gung erhielt ein Mann von sein­er Lebens­ge­fährtin via What­sApp: „Ich liebe Adolf Hitler.“ Der Nachricht­en­empfänger liebt sie wohl auch und ließ sich von ihr in SS-Uni­form ablicht­en. In Kla­gen­furt verzierten zwei Häftlinge die Git­ter­stäbe ihres Zel­len­fen­sters mit Hak­enkreuz und SS-Zeichen – mit Klopa­pi­er! Während die Iden­titären an diversen Orten in Öster­re­ich anti­is­lamis­che Het­zschilder anbrin­gen, reißt die Kri­tik an der sog. „Islam-Land­karte“ nicht ab. Doch die Inte­gra­tions­min­is­terin hält an dem Pro­jekt stur fest. Weit­er…