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Filter Schlagwort: Rassismus/Antimuslimischer Rassismus

Doku-Tipp: Rechte Influencerinnen und ihre Strategien

Sie posten liebliche Motive, weiße, meist blonde Frauen oft in der Natur – eine ver­meintlich unpoli­tis­che heile Welt, die aber recht­en Nar­ra­tiv­en fol­gt. Die Strate­gie ist, mit auf den ersten Blick harm­losen Sujets in den vor­poli­tis­chen Raum vorzu­drin­gen und den mit recht­sex­tremen Inhal­ten sukzes­sive zu beset­zen. Über diese Strate­gie will die App „Loulu” aufk­lären. Weit­er…

Abrechnung unter Weißen

Kenosha 25.8.2020

Vor weni­gen Tagen ist mit dem Freis­pruch des Teenagers Kyle Rit­ten­house in Kenosha (Wis­con­sin) ein Prozess zu Ende gegan­gen, der in den öster­re­ichis­chen Medi­en lei­der nur wenig Aufmerk­samkeit erhal­ten hat. Zwar gab es Berichte, aber zen­trale Aspek­te wie die Ver­hand­lungs­führung des Richters oder auch die Instru­men­tal­isierung des Täters für rechte und ras­sis­tis­che Pro­pa­gan­da kamen dabei ein­deutig zu kurz bzw. wur­den gar nicht aus­ge­führt. Weit­er…

Wochenschau KW 45/21

Die Staat­san­waltschaft Wien beantragt die Aufhe­bung der Immu­nität des FPÖ-Abge­ord­neten Michael Schnedlitz. Zwei SS-Sym­bole auf seinem Motor­rad bracht­en einen Kärnt­ner Bun­desheerange­höri­gen vor Gericht – die SS-Runen habe er als Logo ein­er Kali­for­nischen Fir­ma inter­pretiert, wie der SS-Totenkopf auf seine Mas­chine gekom­men ist, wisse er nicht. Ein Lehrer wollte die Mei­n­ungs­frei­heit und Diskus­sion­skul­tur fördern, indem er den Holo­caust leugnete. Jet­zt ist er seinen Job los und hat in erster Instanz einen Schuld­spruch wegen Wieder­betä­ti­gung aus­ge­fasst. Weit­er…

Wochenschau KW 44/21

Nazi-Codes kom­biniert mit Liebes­bezeu­gun­gen fan­den sich gle­ich an zwei Orten: im Kärnt­ner­ischen Frantschach und in Baden bei Wien. Ein Wiener Wirt kom­binierte seinen Protest über die 3G-Regel mit dem 3g-Ver­bots­ge­setz und wird deshalb wohl vor Gericht lan­den. Und in Wien marschierten wieder einige am Grab des Nazi-Majors Wal­ter Nowot­ny auf – allerd­ings getren­nt in zwei Grup­pen. Weit­er…

Wochenschau KW 43/21

Selb­st für einen einge­fleis­cht­en Neon­azi ist es nicht ganz üblich, wie ein Wiener Angeklagter sein­er Gesin­nung Aus­druck ver­lieh: näm­lich mit ein­schlägi­gen Tat­toos auf seinem Gesicht! Das Bun­desheer hat eine mehr als pein­liche Posse am Nation­alfeiertag geliefert, und die FPÖ lieferte auch gle­ich mehrere Geschicht­en, darunter eine kör­per­liche Auseinan­der­set­zung zwis­chen der niederöster­re­ichis­chen Land­tagsab­ge­ord­neten Schus­ter und einem St. Pöl­tener Funk­tionär. Schus­ters Schul­ter sei nun ver­let­zt. Wie wenig Frauen­leben dem NR-Abg. Ames­berg­er wert sind, hat der ein­drück­lich im Innenauss­chuss bewiesen, weil laut Ames­berg­er in Wirk­lichkeit oft Män­ner die Lei­d­tra­gen­den seien. Weit­er…

Das jüdische Gedicht, die Seidenraupenbauern, die deutsche Sprache und ein Kommentar von Doron Rabinovici

Niki Glat­tauer ist Päd­a­goge und Buchau­tor, der seit Jahren auch als Kolum­nist tätig ist. Früher für den „Kuri­er“, seit 2019 für die Gratiszeitung „heute“, wo er die Rubrik „Glat­tauer gibt Noten“ betreut. Seine Kri­tik an Missstän­den im Bil­dungswe­sen trifft oft den wun­den Punkt, bei der Zuschrift des Lesers Andreas St. (20) in „heute“ vom 18.10.21 ver­sagt er aber völ­lig – bei der Kri­tik des Leser­brief­schreibers. Ein Bericht von Karl Öllinger mit Kom­men­tar von Doron Rabi­novi­ci. Weit­er…

Wochenschau KW 41/21

Nach elf Jahren kön­nte ein Sprengstof­fan­schlag auf ein Graz­er Flüchtling­sheim vor der Aufk­lärung ste­hen. Wenig über­raschend führen die Spuren ins alt­bekan­nte Neon­az­im­i­lieu. In Wien ran­dalierte vor dem AKH ein Duo und skandierte NS-Parolen. Und in Dres­den trat Heinz-Chris­t­ian Stra­che bei ein­er Pegi­da-Fes­tiv­ität vor eini­gen hun­dert Teil­nehmenden, darunter Recht­sex­treme und Neon­azis, auf. Weit­er…

Wochenschau KW 40/21 (Teil 2)

Mar­tin Rut­ter hat­te in der let­zten Woche inten­sive Gericht­spräsenz: zuerst in Kla­gen­furt und dann in Wien. Im oberöster­re­ichis­chen Freis­tadt wurde mit einem Flug­blatt gegen einen türkisch-stäm­mi­gen SP-Gemein­der­at gehet­zt und zur Wahl der VP-Kan­di­datin (die sich von der Het­ze dis­tanzierte!) aufgerufen. Geholfen hat es nicht: Freis­tadt wird kün­ftig einen SP-Bürg­er­meis­ter haben. Der Gemein­der­at im Vorarl­berg­er Rankweil hat ein­er NS-affinen Schrift­stel­lerin einen 1978 ver­liehenen Ehren­ring aberkan­nt. Ein­stim­mig! Weit­er…