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Wochenschau KW 41/21

Nach elf Jahren kön­nte ein Sprengstof­fan­schlag auf ein Graz­er Flüchtling­sheim vor der Aufk­lärung ste­hen. Wenig über­raschend führen die Spuren ins alt­bekan­nte Neon­az­im­i­lieu. In Wien ran­dalierte vor dem AKH ein Duo und skandierte NS-Parolen. Und in Dres­den trat Heinz-Chris­t­ian Stra­che bei ein­er Pegi­da-Fes­tiv­ität vor eini­gen hun­dert Teil­nehmenden, darunter Recht­sex­treme und Neon­azis, auf. Weit­er…

Der Zauberer & die braune Esoterik – Teil 1: Die Hautevolee des Obskurantentums

"Wahrheitskongress" mit Leppe

Die Covid-19-Pan­demie befeuert im Querdenker*innen- und Eso­terik-Milieu den aktuellen Trend, Kinder vom Regelschul­be­trieb abzumelden und stattdessen pri­vate Lern­grup­pen zu grün­den. Die dahin­ter­ste­hende Ide­olo­gie weist oft­mals Über­schnei­dun­gen mit recht­seso­ter­ischem Obsku­ran­tismus und anti­semi­tis­chen Ver­schwörungsnar­ra­tiv­en auf. Am Beispiel von Ricar­do Lep­pe und seinem Vere­in „Wis­senSchafft Frei­heit“ lässt sich dies aufzeigen. Weit­er…

Wochenschau KW 39/21

Es ist wohl als klas­sis­che Pro­jek­tion zu beze­ich­nen, wenn ein arbeit­slos­er Aus­län­der kri­tisiert, dass Aus­län­der nach Öster­re­ich kom­men, arbeit­s­los seien und Gelder kassieren. Seine „Kri­tik“ äußerte er mit ein­er Hak­enkreuz-Kette und dem Besitz von NS-Devo­tion­alien. Am Sam­stag war wieder ein­mal Auf­marschtag für Recht­sex­treme und Verschwörungsanhänger*innen: In Wien, wo auch gle­ich Teile eines Cafés ver­wüstet wur­den und die Polizei wegen eines gewalt­tägi­gen Über­griffs auf einen Gegen­demon­stran­ten in den eige­nen Rei­hen ermit­teln muss und in Eisen­stadt, wo Küs­sels „Coro­na-Quer­front“ einen Auftritt hin­legte. Weit­er…

Kickls Klub finanziert fleißig „Info-Direkt“

Das recht­sex­treme „Info-Direkt“-Magazin ist bei Nr. 39 ange­langt. Sein Geschäfts­führer, Chefredak­teur und Alleineigen­tümer Michael Scharfmüller, früher Aktivist beim neon­azis­tis­chen Bund Freier Jugend (BfJ), hat sein Unternehmen vom Briefkas­ten in der Diesel­straße über­siedelt in ein fak­tisch virtuelles Büro in der Linz­er Stein­gasse. Wir woll­ten wis­sen, was sich son­st noch verän­derte, seit im Mai 2019 die FPÖ ihre nährende Hand und die bei­den Miteigen­tümer Jan Ack­er­maier und Ulrich Püschel von der Pos­tille ange­blich zurück­ge­zo­gen hat. Weit­er…

Wieder Urteil zur Winkbewegung

Türschild der Gothia Wien

Es gibt wieder ein Urteil zu jen­em Jungfrei­heitlichen, der am 24. Jän­ner 2019 aus dem Fen­ster der Burschen­schaft Goth­ia in der Wiener Schlös­sel­gasse eine Hand­be­we­gung so aus­ge­führt hat, dass sie etliche deut­lich ablehnende Reak­tio­nen her­vorgerufen hat. Jet­zt wurde die Klage des mit­tler­weile Burschen­schafters gegen Christoph Baum­garten, der am 25. Jän­ner 2019 dazu einen satirischen Beitrag auf sein­er Web­site balkan sto­ries veröf­fentlicht hat, vom Ober­lan­des­gericht (OLG) Wien als Beru­fungsin­stanz abgewiesen. Weit­er…

Haimbuchners Narrensaum und sein rechtsextremer Magnet

„pro­fil“ berichtet in sein­er Aus­gabe vom 5.9 21 unter dem Titel „Der Het­zer und die Lan­des­gelder“ über die Aufträge, die der Recht­sex­treme und Coro­na-Leugn­er Ste­fan Mag­net 2019 und 2020 für seine Fir­ma „MS Medi­en­l­o­gis­tik Werbe GmbH“ vom Land Oberöster­re­ich erhal­ten hat. „pro­fil“ ver­mutet den Vize-Lan­deshaupt­mann und FPÖ-Chef Man­fred Haim­buch­n­er als Auf­tragge­ber, aber der äußert sich höchst zöger­lich. Warum eigentlich? Einiges ist doch offen­sichtlich. Weit­er…

Doku-Tipp: Wie Rechtsextremisten unsere Schulen unterwandern

Eine Schü­lerin stolpert beim Googeln über einen Nazi-Huldigungsvere­in und dabei über den Namen eines Lehrers ihrer Schule als Vor­sitzen­den des Vere­ins. Was fol­gte, war ein müh­samer Kampf einzel­ner Eltern, den Lehrer loszuw­er­den. Der Wider­stand in der Schule, aus großen Teilen des Kol­legiums war groß, die staatlichen Ein­flussmöglichkeit­en klein, da es sich um eine Schule in pri­vater Träger­schaft han­delt. Kein Einzelfall, wie die span­nende und lehrre­iche Doku „Wie Recht­sex­trem­is­ten unsere Schulen unter­wan­dern” zeigt. Dabei stoßen wir auch auf einen Namen, der in Öster­re­ich eine Rolle spielt: Bern­hard Schaub, Holo­caustleugn­er und Kopf der „Europäis­chen Aktion”.

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Wochenschau KW 34/21

Den Vogel abgeschossen hat ein wegen Wieder­betä­ti­gung verurteil­ter Vorarl­berg­er, der vor Gericht zu sein­er Vertei­di­gung meinte, er sei nicht recht­sradikal, son­dern nur seit 30 Jahren FPÖ-Mit­glied. Weniger amüsant hat ein Niederöster­re­ich­er vor Gericht seine Zus­tim­mung zu einem Führer-Eier­nock­erl-Post­ing vertei­digt. Das von ihm gepostete Emo­ji, in dem eine rechte Hand hochgestreckt ist, erk­lärte er, es sei für ihn nur ein Syn­onym für „Ser­vas“. Die Geschwore­nen waren da ander­er Mei­n­ung.  Weit­er…

Turnerbund-Jugendlager mit rechtsextremer Leitung?

Auf einen fotografis­chen Fund ist die „Recherchep­lat­tform zur Iden­titären Bewe­gung“ gestoßen. Für ein Insta­gram-Foto posiert der iden­titären-nahe Burschen­schafter („Led­er“ Leoben) Ger­frid Schmidt am Bun­deskn­aben­lager des Öster­re­ichis­chen Turner­bunds (ÖTB) am Turn­ersee. Aufgestoßen ist der Plat­tform Schmidts T‑Shirt, das mit einem angedeuteten FFFF-Hak­enkreuz (Hak­enkreuz mit vier gebo­ge­nen F‑Haken), über das ein Totenkopf gelegt ist, verziert ist. Weit­er…

Braune Töne bei den Allemannen

Eine lauschige Nacht in Graz. Auf ein­er Burschen­schafter­bude wird gefeiert – mit Musik: „Diese Par­ty wird jet­zt recht­sradikal“. Was da auf einem uns und dem DÖW zuge­spiel­ten Video von aufmerk­samen Pas­san­ten doku­men­tiert wurde, ist ein Beken­nt­nis­song für pubertierende Neon­azis von einem Neon­azi. Der prim­i­tive braune Song war laut­stark auf der Bude der akademis­chen Burschen­schaft Alle­man­nia in Graz zu hören. Weit­er…