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Der Rathenaumord und die Organisation Consul

Am 24. Juni 1922, also vor genau 100 Jahren, wurde Walther Rathenau ermordet. Wer ist das? Warum wird diese uralte Geschichte aus­ge­graben? Was hat das mit uns zu tun? Und über­haupt: Das alles bet­rifft nur Deutsch­land und nicht Öster­re­ich! Oder bet­rifft es doch auch Öster­re­ich? Zwei brand­neue Büch­er beschäfti­gen sich mit der Ermor­dung des Poli­tik­ers, Schrift­stellers und Indus­triellen Walther Rathenau und haben uns einige sehr inter­es­sante, aber auch ver­störende Erken­nt­nisse ver­schafft. Weit­er…

Die Antifa-Bücherliste (Teil 2)

Wir haben es ger­ade noch geschafft, mit dem Lesen so zeit­gerecht fer­tig zu wer­den, dass Ihr Euch oder andere noch für die Feiertage (oder für die Omikron-Zeit danach) damit ver­sor­gen kön­nt. Bleibt gesund und sta­bil und habt ein paar feine Tage! Weit­er…

Die Antifa-Bücherliste (Teil 1)

„So wie jedes Jahr gibt es auch heuer eine feine Bücherliste für die Feiertage und gle­ich auch für den näch­sten Lock­down“. Das haben wir voriges Jahr so geschrieben – ist aber noch immer aktuell. Ein zweit­er Teil mit mehr Bel­letris­tik fol­gt noch näch­ste Woche. Bleibt gesund und sta­bil! Weit­er…

Absolut lesenswert: Rechtsextremismus Band 4. Eine Rezension

Es ist bere­its der vierte Band aus der Rei­he „Recht­sex­trem­is­mus“ der „Forschungs­gruppe Ide­olo­gien und Poli­tiken der Ungle­ich­heit“ (FIPU), der da jüngst im umtriebi­gen Wiener Man­del­baum-Ver­lag erschienen ist. Das Leit­the­ma „Her­aus­forderun­gen für den Jour­nal­is­mus“ klingt zunächst ein­mal etwas spröde. Im Buch umge­set­zt, stimmt das jedoch nicht, denn die Beiträge der Autor*innen bieten – aus sehr unter­schiedlichen Per­spek­tiv­en – viele Anre­gun­gen und Ein­blicke. Eine Rezen­sion von Karl Öllinger. Weit­er…

Die Antifa-Bücherliste 12/2020

So wie jedes Jahr gibt es auch heuer eine feine Bücherliste für die Feiertage und gle­ich auch für den näch­sten Lock­down. So ziem­lich aus allen Bere­ichen des geschriebe­nen Wortes haben wir Buchempfehlun­gen zusam­menge­tra­gen. Weit­er…

Die Kleiderlaus und die Nazis

Was dem Hitler seine „Blon­di“, das war dem Göring sein „Muc­ki“. Der Anschein, die bei­den Ober­nazis wären zu zärtlichen Gefühlen für Mit­men­schen fähig gewe­sen, trügt. „Blon­di“ war Hitlers Schäfer­hündin, die er so innig liebte, dass er nach ihrem Tod noch weit­ere zwei Hündin­nen nach ihr benan­nte. „Muc­ki“ war hinge­gen ein­er von den sieben Löwen, die in Görings Dom­izilen ihre Jugend ver­brin­gen durften. Das wider­sprüch­liche Ver­hält­nis der Nazis und des Nation­al­sozial­is­mus zu Tieren, das ist das span­nende, aber auch unter­halt­same The­ma des Buch­es von Jan Mohn­haupt: „Tiere im Nation­al­sozial­is­mus“ Weit­er…

Knödel, Jaffa-Torte oder deutscher Eintopf

Dass die Nazis jüdis­che Men­schen um Immo­bilien, Ver­mö­gen, Schmuck und Kun­st­ge­gen­stände gebracht haben, wird unter der Beze­ich­nung Arisierung zusam­menge­fasst. Aber wie funk­tion­ierte die Arisierung eines Buch­es? Damit ist hier nicht die Aneig­nung, der Raub von Buchbestän­den, von Bib­lio­theken jüdis­ch­er Men­schen gemeint, son­dern der geistige Dieb­stahl eines lit­er­arischen Werkes, dem dann natür­lich auch die Ver­w­er­tungser­löse fol­gten. Die His­torik­erin Kari­na Urbach beschreibt eine solche Arisierung am Beispiel des Kochbuchs ihrer Groß­mut­ter Alice. Weit­er…

Ein FPÖ-Geschichterlerzähler erinnert an Strache

Straßen­feger war es keines, das Büch­lein „HC Stra­che. Vom Rebell zum Staats­mann“, mit dem 2018 der Auf­stieg des FPÖ-Obmanns bejubelt wer­den sollte. Gejubelt hat damals der Mar­tin Hobek, der auch heuer als Bezirk­srat mit der Berufs­beze­ich­nung „His­torik­er“ kan­di­diert – in gle­ich drei Bezirken, aber nicht für Stra­che, son­dern für die FPÖ. Da gab’s wohl einen tiefen Schmerz, der das lyrische Band, das der Hobek dem Stra­che mit dem Büch­lein flecht­en wollte, grausam zer­ris­sen hat. Weit­er…

Extreme Sicherheit

Die Deutsche Hochschule der Polizei will „recht­sex­trem­istis­che Hal­tun­gen und Hand­lun­gen“ in der Polizei über ein Forschung­spro­jekt unter­suchen, und der deutsche Innen­min­is­ter See­hofer nen­nt den Recht­sex­trem­is­mus in Deutsch­land zwar eine Schande und eine total unter­schätzte Gefahr, aber in ein­er Unter­suchung der Ein­stel­lun­gen von Polizist*innen sieht er eine „Stig­ma­tisierung“. Den Sam­mel­band „Extreme Sicher­heit. Recht­sradikale in Polizei, Ver­fas­sungss­chutz, Bun­deswehr und Jus­tiz“ hat der Sicher­heitsmin­is­ter mit Sicher­heit nicht gele­sen. Weit­er…

Der Neue und der Deutsche Klub: Austro-Nazis in der Hofburg

Zu den Insignien der poli­tis­chen Macht auf baulich­er Ebene gehören in Öster­re­ich das Bun­deskan­zler­amt, das Par­la­ment und die Hof­burg, genauer: der Leopol­dinis­che Trakt, wo sich der Amtssitz des Bun­de­spräsi­den­ten befind­et. In diesem Trakt war in der Ersten Repub­lik, auch in der Ära des Aus­tro­faschis­mus, der Deutsche Klub ein­quartiert – die Aus­tro-Nazis. Die Geschichte dieses bish­er zu wenig beachteten Vere­ins, die auch in der zweit­en Repub­lik ihre Fort­set­zung fand, wird jet­zt in einem Buch erzählt. Weit­er…