Seit 2010 dokumentiert Stoppt die Rechten rechtsextreme Vorfälle, Prozesse, Personen und Netzwerke in Österreich. Mit jedem Jahr wird das Archiv wertvoller und zugleich schwieriger zu durchsuchen. Die bisherige Suche fand nur, was wörtlich im Text stand. Wer nach einem Ereignis suchte, aber nicht wusste, mit welchen Worten wir darüber berichtet hatten, ging oft leer aus. Deshalb haben wir eine neue Suche gebaut. Sie finden sie ab heute wie gewohnt unter stopptdierechten.at/suche.
Was die neue Suche kann
- Sie versteht, was gemeint ist. Die Suche vergleicht nicht nur Wörter, sondern auch die Bedeutung. Eine Suche nach „Angriff auf Flüchtlingsheim“ findet auch Beiträge über einen „Brandanschlag auf eine Asylunterkunft“. Treffer, in denen Ihre Begriffe wörtlich vorkommen, stehen weiter oben.
- Sie verzeiht Tippfehler. Kleine Fehler in der Schreibweise gleicht die Suche aus. Findet sie zu einem Begriff gar nichts, schlägt sie über der Trefferliste eine ähnliche Schreibweise vor („Meinten Sie …?“).
- Sie lässt sich genau steuern. Wörter in Anführungszeichen sucht sie als feste Wortfolge, ein Minus vor einem Wort schließt es aus. Unter „Filter anzeigen“ grenzen Sie die Treffer nach Zeitraum, Jahr, Kategorie, Schlagwort, Bundesland und Dokumenttyp ein.
- Sie zeigt, wann berichtet wurde. Über der Trefferliste zeigt eine Leiste, wie viele Treffer auf jedes Jahr entfallen. Ein Klick auf ein Jahr grenzt die Suche darauf ein. So sehen Sie auf einen Blick, wann ein Thema auftaucht und wann es verschwindet.
- Sie findet mehr als Artikel. Durchsucht werden auch die Texte angehängter Dokumente (PDF, Word, Excel, PowerPoint) sowie die Einträge unserer Zeitleisten zu Bundesheer und Polizei und der Karte der Waffenfunde.
- Sie hilft beim Weiterlesen. Jeder Treffer zeigt Datum, Kategorie und Schlagwörter, dazu einen längeren Textauszug mit den markierten Fundstellen. „Ähnliche“ öffnet Beiträge, die inhaltlich verwandt sind. Bei manchen Suchen stehen von der Redaktion empfohlene Beiträge ganz oben.
- Sie schlägt schon beim Tippen vor. Ab dem zweiten Buchstaben erscheinen passende Beitragstitel unter dem Suchfeld. Wer kurz innehält, bekommt die Trefferliste auch ohne Enter.

Suchen teilen, abonnieren, weiterverwenden
Die Adresse der Suchseite enthält Suchbegriff, Filter und Sortierung. Sie können eine Suche also als Lesezeichen speichern oder einen Link darauf weitergeben, und wer ihn öffnet, sieht dieselbe Trefferliste.
Jede Suche lässt sich außerdem als RSS-Feed abonnieren, etwa um eine Person, eine Organisation oder ein Bundesland im Blick zu behalten. Neue Beiträge zu Ihrer Suche erscheinen dann in Ihrem Feedreader. In Firefox, Chrome und Edge können Sie das Archiv zudem als Suchmaschine einrichten und direkt aus der Adresszeile suchen.
Für Recherche, Wissenschaft und Journalismus gibt es eine öffentliche Schnittstelle, die dieselben Daten liefert wie die Suchseite. Wie das alles funktioniert, steht in der Anleitung zur Suche.
Datenschutz
Die Suche speichert keine IP-Adressen und keine Nutzerdaten.
Rückmeldungen
Die neue Suche ist ab heute online, ganz fertig ist sie aber noch nicht. Wir beobachten in den nächsten Wochen, welche Suchen nichts finden, und verbessern laufend. Wenn Ihnen etwas auffällt, eine Suche, die nicht findet, was sie finden sollte, oder ein Fehler, schreiben Sie uns an [email protected]. Am meisten hilft uns die Adresse aus der Adresszeile und ein Satz dazu, was Sie erwartet hätten.
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