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Wochenschau KW 4/19

Zwei Prozesse, in denen die Angeklagten jeman­den nach Mau­thausen ver­fracht­en woll­ten, der Prozess gegen die Iden­titären und gegen die Staatsver­weiger­er – jew­eils in Graz und mit völ­lig ent­ge­genge­set­zten Urteilen, ein wink­ender Burschen­schafter und eine gute Nachricht: Die Grün­dung der Ini­tia­tive „Die Vie­len“ in Öster­re­ich. Das ist grob der Rück­blick auf die let­zte Woche. Und dazu zwei Mal ÖVP: Weit­erte Reak­tio­nen zur Ein­stel­lung der Ermit­tlun­gen in Sache AG-Jus-Leaks und Staatssekretärin Edt­stadler mit dem „recht­en Wort der Woche“. Weit­er…

Wochenschau KW 3/19

Viel, sehr viel Wieder­betä­ti­gung ist in der let­zten Woche zu notieren, von Vorarl­berg bis nach Wien, von Kärn­ten bis nach Oberöster­re­ich. Zen­tral dabei: die Ver­bre­itung über Sozialen Net­zw­erke. Als Moti­va­tion wer­den oft „Schwarz­er Humor“ und Alko­hole­in­fluss genan­nt – verge­blich, denn das erken­nen Gerichte eher nicht als Ent­las­tung an. Der Geschäfts­führer des Linz­er JKU-Alum­ni-Klubs ist dort Ver­gan­gen­heit, nicht aber bei der ÖVP, dort bleibt er weit­er­hin Funk­tionär. „Zur Zeit“ het­zt wieder ein­mal gegen George Soros und auch gegen Wis­senschaf­terIn­nen wie Ruth Wodak. Schlussendlich die bit­tere Fest­stel­lung: Wür­den die Analy­sen des deutschen Ver­fas­sungss­chutzes die AfD betr­e­f­fend auch auf die FPÖ umgelegt, müssten die Blauen eben­falls unter Beobach­tung gestellt wer­den. Und das führt auch zu Her­bert Kickl, der durch eine famose Beant­wor­tung ein­er par­la­men­tarischen Anfrage besticht. Dafür wid­men wir ihm „das rechte Wort der Woche“. Weit­er…

Wochenschau KW 2/19

Gle­ich drei Prozesse wegen Wieder­betä­ti­gung ende­ten mit Freis­prüchen, ein­mal gab’s eine Her­ab­set­zung der Strafe – ob’s an den teil­weise orig­inellen Aus­sagen der Angeklagten lag?: Ich war an diesem Tag zum falschen Zeit­punkt am falschen Ort.“, „Ich bin mit Hitler nicht ver­wandt.“ Gle­ich gar keine Anklage wird gegen jene Stu­den­ten­vertreter der Aktion­s­ge­mein­schaft erhoben, die sich in diversen Grup­pen auf wider­liche Art amüsierten. Dafür kön­nte ein schwarz/türkiser ÖVP-Funk­tionär aus Oberöster­re­ich seinen Job los sein, nach­dem die Alum­ni-Organ­i­sa­tion, deren Geschäfts­führer er (noch) ist, mit einem Textfrag­ment aus dem SS-Treuelied im Heft des Burschen­bunds­balls warb. Und ein­mal mehr hat sich Johann Gude­nus sprach­lich her­vor­ge­tan, daher wid­men wir ihm „das rechte Wort der Woche“. Weit­er…

Wochenschau KW 51–52/18 KW 1/19

Recht­sex­treme Aktiv­itäten an der HTL-Dorn­birn, ein verurteil­ter Neon­azi, der seinem Nick­name auf thiazi.net alle Ehre machte und die Wolke machte, dazu ein Waf­fen­händler, der schon vor sein­er Verurteilung die Wolke machte und nun in Berlin vor Gericht stand – das sind einige Punk­te aus unser­er Rückschau auf die let­zten drei Wochen. Unseren ver­balen Malus „das rechte Wort der Woche“ vergeben wir an Heinz-Chris­t­ian Stra­che und sein Empfind­en darüber, was ange­blich „gelebte Sauerei“ ist. Weit­er…

Wochenschau KW 50

Es existiert bei uns keine Wochen­schau aus dem ver­gan­genen Jahr, in der wir nicht die FPÖ getag­gt hät­ten. Aus der let­zten Woche gibt’s gle­ich drei Anlässe. Und dies­mal ist auch die ÖVP an Bord: Die schwarz-türkise Bürg­er­meis­terin von Gall­neukirchen, Gisela Gabauer, liefert mit ihrer unrühm­lichen Begrün­dung für die Kürzung der Förderung fürs Mau­thausen Komi­tee „das rechte Wort der Woche“. Weit­er…

Wochenschau KW 49

Die mit­tler­weile dritte Verurteilung wegen Leug­nung des Holo­caust fasste ein 75-jähriger pen­sion­iert­er Zah­narzt aus dem Müh­lvier­tel aus. Ange­blich sei er in der let­zten Haft zur Besin­nung gekom­men, jet­zt kann er im Gefäng­nis weit­er nach­denken. Ein seit Jahren kur­sieren­des Sujet mit ein­er beson­deren Inter­pre­ta­tion des Wortes „Nazi“ brachte einen niederöster­re­ichis­chen FPÖ-Funk­tionär in die Medi­en. Aber alles gut: Sein poli­tis­ch­er Chef, FPÖ-Gen­er­alsekretär Hafe­neck­er, will mit ihm ein ern­stes Wort reden.
„Das rechte Wort der Woche“ hat Vizekan­zler Stra­che gesprochen, denn der beze­ich­nete die Cen­tral Euro­pean Uni­ver­si­ty („Soros-Uni­ver­sität“) als „Wan­deruni­ver­sität“, wom­it er – kaum zufäl­lig – ein anti­semi­tis­ches Klis­chee bedi­ente. Weit­er…

Wochenschau KW 48

Wir ken­nen das: Da lei­dest Du an ein­er Schul­ter­ver­let­zung, willst Deinen Arm zum Jubel hochreis­sen, und raus kommt eine Art Hit­ler­gruß. Ist einem Tirol­er Hob­byrad­sportler gle­ich fünf Mal passiert. Und vor Gericht sind ihm dann auch noch drei Fin­ger in die Höhe gefahren. Ein ander­er Tirol­er hat Adolf Hitler angerufen: „Adolf, bitte melde Dich!“ Natür­lich nur zum Spaß! Zwei Parteiaus­tritte müsste die FPÖ in der let­zten Woche ver­schmerzen, ein­mal wegen Naz­ifre­undlichkeit und ein­mal wegen zunehmender Islam­o­pho­bie. „Das rechte Wort der Woche“ kommt vom niederöster­re­ichis­chen Lan­desrat Got­tfried Wald­häusl, der hof­fentlich bald selb­st nach Hause geschickt wer­den wird. Gegen ihn wurde auch Anzeige erstat­tet. Weit­er…

Wochenschau KW 47

Das Urteil im Salzburg­er Prozess gegen jene 14 Dinamo Zagreb-Fans, die unver­hohlen ihre Sym­pa­thie zum faschis­tis­chen Ustaša-Regime zum Aus­druck gebracht hat­ten, ist bemerkenswert. Es bedeutet, dass erst­mals in Öster­re­ich Sym­bole des Ustaša-Staates mit jenen des Nation­al­sozial­is­mus strafrechtlich gle­ichgestellt wur­den. Augen­reiben verur­sachte die Mel­dung, dass das OLG Wien einen Gutachter auf­grund sein­er beru­flichen Tätigkeit im DÖW abgelehnt hat. „Das rechte Wort der Woche“ hat let­zten Mon­tag in der ZIB 2 Bil­dungs- und Wis­senschaftsmin­is­ter Heinz Faß­mann gesprochen. Weit­er…

Wochenschau KW 46

Der in Neon­azikreisen ver­ankerte Secu­ri­ty-Mann, der im Par­la­ment seinen Dienst verse­hen hat­te, dominiert seit Fre­itag let­zter Woche die innen­poli­tis­che Berichter­stat­tung. Da geri­et die ziem­lich rechte Kram­pus­truppe, die Anneliese Kitzmüller im Dezem­ber ins Par­la­ment lädt, ganz in den Hin­ter­grund – etwas zu Unrecht. Und gle­ich mit mehreren Anzeigen ist die FPÖ wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung kon­fron­tiert. „Das rechte Wort der Woche“ hat sich redlich der nicht-amts­führende Stad­trat in Wien, Max­i­m­il­ian Krauss, ver­di­ent. Das Prädikat „Lach­num­mer der Woche“ kön­nte gle­ich hinzuge­fügt wer­den. Weit­er…

Wochenschau KW 45

Wieder ein­mal, dass sich ein FPÖ-Mit­glied vor Gericht ver­ant­worten musste. Dies­mal Frau Chris­tine G. aus Eich­graben wegen Ver­het­zung. In der let­zten Woche gab es eine Rei­he von Prozessen wegen Wieder­betä­ti­gung, dazu auch mehrere Anzeigen und ein Konz­ert mit der recht­sex­tremen finnis­chen Band Hor­na in Wien. „Das rechte Wort der Woche“ ist dies­mal ein wort­los­es, näm­lich jenes Nichts, das uns Stra­che zum 9./10. Novem­ber hin­ter­lassen hat. Weit­er…