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Schlagwort: Walter Marinovic

Walter Marinovic – ein aufrechter „Ostmärker“

Kurzbi­ografie Wal­ter Mari­novic: Führen­der Aktivist des Öster­re­ichis­chen Kul­tur­w­erkes, dort fast jedes Jahr Ref­er­ent, 1995–1997 als Ref­er­ent beim Vere­in Dichter­stein Offen­hausen angekündigt, 1995 und 1999 als Ref­er­ent bei der Poli­tis­chen Akademie der AFP angekündigt, Autor in den recht­sex­tremen Zeitschriften Aula, fak­ten und Eckart­bote, Ver­fass­er der Eckartschriften Nr. 131 und 143, Refer­at beim Bil­dungswerk Deutsche Volks­ge­mein­schaft, ein­er 1999 erfol­gten Abspal­tung von den Jun­gen Nation­aldemokrat­en, der Jugen­dor­gan­i­sa­tion der NPD, Autor in der vom Parteivor­stand der NPD her­aus­gegebe­nen Deutschen Stimme.

Weit­er­lesen: Wal­ter Mari­novic – ein aufrechter „Ost­märk­er“

Rechtsextreme Netzwerke und religiöse Fundis

http://haraldwalser.twoday.net/stories/6300215/

Gle­ich und gle­ich gesellt sich bekan­ntlich sehr gerne: Die „Pius-Brud­er­schaft“ will Wal­ter Mari­novic ein­laden. Das ist eine Geschichte mit nun wirk­lich sehr vie­len Facetten.

Zur Per­son Mari­novic: Laut „Kath-Web“ ist er „ein in der recht­sex­tremen Szene gefragter Vor­tra­gen­der“. Kann man sagen! Nochmals Kath-Web: „Mari­novic gilt laut ´Report‚ als ein­flussre­ich­er Autor und Red­ner der recht­sex­tremen Szene in Öster­re­ich und Deutsch­land mit Verbindun­gen zu DVU und NPD.“ Mari­novic hat übri­gens zudem – so ein Zufall – enge Kon­tak­te zur FPÖ und wurde am 15.4.2009 von Mar­tin Graf als Ref­er­ent ins Par­la­ment ein­ge­laden. Ich habe damals öffentlich dage­gen protestiert. Und einen „offe­nen Brief“ an die Par­la­mentsparteien verfasst.
Eine andere Facette ist das Ver­hält­nis des BZÖ-Abge­ord­neten Ewald Stadler zur „Brud­er­schaft“. Dabei han­delt es sich ja auch um „Brüder im Geiste“ oder zumin­d­est galt das lange Zeit: Stadler glaubt, dass „die EU das wichtig­ste Instru­ment der freimau­rerischen Poli­tik“ sei. Gegen­wär­tig seien die „Mau­r­er […] damit beschäftigt, eine Zivil­re­li­gion mit dem Holo­caust als Zen­trum aufzubauen“. Passt doch wun­der­bar zu den Pius-Brüdern und Marinovic!

Es ist lei­der offenkundig, dass das recht­sex­treme Net­zw­erk in Europa nicht nur Parteien umfasst, son­dern auch schein­bar religiöse Organ­i­sa­tio­nen und tief in katholisch-fun­da­men­tal­is­tis­che Kreise reicht. Wenn die katholis­che Kirche in ihrer gegen­wär­ti­gen Sit­u­a­tion ihre Glaub­würdigkeit nicht weit­er beschädi­gen will, muss sie einen klaren Schlussstrich unter ihre Beziehung zu den Pius-Brüdern ziehen statt – wie der gegen­wär­tige Papst – Über­legun­gen anzustellen, sie wieder stärk­er zu integrieren.

Eine Anmerkung zum Schluss: Let­zten Fre­itag wurde der „Pius-Brud­er“, lefeb­vris­tis­ch­er Bischof und Holo­caust-Leugn­er Richard Williamson wegen Volksver­het­zung zu ein­er Geld­strafe von 10.000 Euro verurteilt.