Wochenschau KW 47/19

Ekel­haf­te, als „Witz“ ver­bräm­te Nazi-Chats kur­sie­ren offen­bar wie­der ein­mal an einer Uni, kon­kret an der Phy­sik-Fakul­tät der Uni Wien. Wit­zig ist dar­an nichts, die Screen­shots offen­ba­ren nur Wider­li­ches. Die FPÖ muss wie­der ein­mal zah­len, dies­mal an einen ORF-Jour­na­lis­ten, an dem sich der blaue Ex-Medi­en­spre­cher Jene­wein in einer Pres­se­aus­sendung abge­ar­bei­tet hat­te. In Tirol kämpft ein deut­scher Urlau­ber gegen ein Hotel, in des­sen Lob­by Bil­der eines Sol­da­ten in NS-Uni­form zu bewun­dern waren. Er mach­te das via Inter­net publik und wur­de prompt geklagt. Und der ehe­ma­li­ge Obmann der FPÖ-Loos­dorf, des­sen Video mit Hit­ler­gruß in der vor­letz­ten Woche die Run­de mach­te, erklärt sich in einem Inter­view: „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern.“

25. Nov 2019

Wochenschau KW 42/19

Manch­mal kom­men wir aus dem Wun­dern nicht mehr raus. Dies­mal haben wir gleich zwei Anläs­se: eine Ent­schei­dung des Lan­des­ver­wal­tungs­ge­richts Nie­der­ös­ter­reich bezüg­lich eines Logos mit einem „ss“, das auch als SS-Rune inter­pre­tiert wer­den könn­te, und jene der Gra­zer Staats­an­walt­schaft zu einem het­ze­ri­schen RFJ-Sujet. Das eine Mal Geheim­hal­tung über den Aus­gang des Ver­fah­rens, das ande­re Mal die Ein­stel­lung des Ver­fah­rens. Dazu wur­den mit blau­en Erin­ne­rungs­lü­cken kon­fron­tiert – auch schon ein Klassiker!

21. Okt 2019

Wochenschau KW 39/19

Ja, wir sind im Ver­zug mit unse­ren Wochen­schau­en – sor­ry! Ja sicher, wir wer­den die ver­säum­ten Wochen­schau­en nach­ho­len. Wer sonst soll das machen? Aber wir müs­sen seit Wochen im Not­pro­gramm-Modus arbei­ten. Der­zeit haben wir ein­fach nicht die Res­sour­cen (per­so­nell und finan­zi­ell), um alle unse­re Akti­vi­tä­ten und Recher­chen so zu betrei­ben, wie wir uns das ger­ne wün­schen. Hier eine Rück­schau auf die letz­te Woche.

30. Sep 2019

Wochenschau KW 17/19

Das war die Woche der skur­ri­len Aus­re­den vor Gericht: Alko­hol­kon­sum sind wir schon gewöhnt, habe es ganz anders gemeint auch, aber ein Bild von Hit­ler zu pos­ten, um dann zu behaup­ten, man ken­ne ihn nicht und habe sich gedacht, es sei ein Mann mit Schnau­zer aus den 30er-Jah­ren, ist schon ori­gi­nell. Ähn­lich ein Vor­arl­ber­ger, der bei sich im Wohn­zim­mer Hit­ler-Bil­der angeb­lich als Ermah­nung auf­ge­hängt hat­te, die Geschich­te nie­mals zu ver­ges­sen. Auch der Anti­se­mi­tis­mus­exper­te von Stra­che, Micha­el Ley, muss­te wegen übler Nach­re­de und Ver­het­zung vor Gericht und ver­lor den Pro­zess. Und weil wir bei der FPÖ sind: Ein blau­er Ex-Gemein­de­rat und frei­heit­li­cher Gewerk­schaf­ter fin­det Kek­se in Haken­kreuz­form als die besten.

29. Apr 2019

Gruppe „Deutsches Reich“, Reichsbürger und blaue Nationalratsabgeordnete

Der sich selbst als Reichs­bür­ger beken­nen­de Karl Dett­mer admi­nis­triert eine geschlos­se­ne Face­book-Grup­pe mit dem Namen „Deut­sches Reich“. Da horcht unser­eins schon auf. Mit Blick auf Pos­tings und Mit­glie­der stellt sich dann Alarm­stu­fe Blau ein: Zwei FPÖ-Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te sind Mit­glied die­ser Gruppe.

11. Mrz 2019