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Schlagwort: Sachbeschädigung

Korneuburg/Langenzersdorf: Hakenkreuze aufgemalt

Am vergangenen Wochenende verursachten Jugendliche mit Sachbeschädigungen durch NS-Schmierereien in Korneuburg und Langenzersdorf einen Schaden von mehr als 20.000 Euro. Einige Urheber konnten geschnappt werden. ( NÖN)

Perg/Steyregg: Kampf gegen rechtsextreme Szene

Mitglied des Mauthausen Komitees aus dem Bezirk dokumentiert Aufkleber-Aktionen von Rechtsextremen.

„Freispruch für Honsik“, „Meinungsfreiheit statt Verbotsgesetz“. Rechtsextreme Gruppen machen mit Aufklebern auf ihr Gedankengut aufmerksam. ( Bezirks Rundschau Urfahr)

Eisenstadt: Rechtsradikale Schmierereien

Sprüche wie „Türken raus“ waren an der hinteren Wand der Hauptschule Rosental und im Eingangsbereich der Polytechnischen Schule zu lesen. „Ich habe keine Vermutung, wer das gewesen sein kann“, stellt Hauptschuldirektorin Anna Karner fest. ( BVZ Eisenstadt )

Graz: Nazi-Schmierereien

Das Graffitiunwesen hat in Graz mittlerweile ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Die jüngste Provokation: Nazi-Schmierereien auf de n Schilderdenkmal im Stadtpark. Und das nicht zum ersten Mal, so Stadtrat Wolfgang Riedler: „Wir haben natürlich auch diesen Fall sofort zur Anzeige gebracht.“ Das Denkmal wurde gereinigt.

Gramatneusiedl (NÖ): Rassistischer Übergriff und Verdacht der NS-Wiederbetätigung

Der rassistische Übergriff vor eineinhalb Wochen bei dem drei Jugendliche eine Frau verletzt hatten – sie musste im Krankenhaus Mödling unter anderem wegen einer gebrochenen Rippe behandelt werden – bewegt noch immer die Gemüter.

Ein Bursche der Gruppe, ein 18-jähriger aus Gramatneusiedl, hatte mitten in der Nacht ein Auto beschädigt und nationalsozialistische Symbole mit einem Stein in den Lack gekratzt. Die Autobesitzerin bemerkte den Vorfall und wurde zusammengeschlagen. Schon vorher war es zur Sachbeschädigung an einem anderen PKW gekommen. Ermittelt wird nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen NS- Wiederbetätigung. ( NÖN)

Wien: Nazi-Schmiereien neben „Tel Aviv“ am Donaukanal

Seit einigen Tagen sind Hakenkreuzschmierereien am Schützenhaus von Otto Wagner am Leopoldstädter Donaukanal zu sehen. Das Schützenhaus befindet sich in unmittelbarer Nähe des „Tel Aviv-Strandes“. ( Kurier, Die Jüdische)

Linz: Nazispruch im Kindergarten

Nach einer Neonazi-Schmiererei auf der Tür eines Linzer Kindergartens hat die grüne Klubobfrau Gerda Lenger Anzeige wegen Wiederbetätigung erstattet. „Was fürn Vater der Jud, ist für uns die Moslembrut“ ist zu lesen. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hat die Ermittlungen aufgenommen. (Salzburger Nachrichten, 3.6.09)

Lauterach (Vorarlberg): Klublokal der „Outsider“ verwüstet

Am Sonntag, 8. März 2009, beobachtete gegen 4.00 Uhr ein Passant, wie drei Unbekannte die Fenster des Clubheims mit Baseballschlägern zerstörten. Die alarmierte Polizei fand ein schwer verwüstetes Lokal vor. Die Eingangstüre wurde aufgebrochen, Flaschen und Gläser wurden zertrümmert.
Durch die Verwüstung war ein Ofen im Clubheim umgefallen. Dabei wurde das Ventil der Gasflasche beschädigt und Gas trat aus. Die am Haus vorbeiführende Straße L190 musste für rund eine Stunde gesperrt werden.
Die Polizei vermutet einen Racheakt und nimmt an, dass die Täter aus der Skinhead-Szene stammen. Die drei Unbekannten sind flüchtig.

Kindberg (Steiermark): „Judenschweine“, schwere Körperverletzung, gefährliche Drohung, Sachbeschädigung und Wiederbetätigung

Drei Mürztaler (zwischen 22 und 26) stehen vor dem Schwurgericht (Leoben) wegen Wiederbetätigung- zwei von ihnen sind einschlägig vorbestraft. In einem Kindberger Lokal waren die Angeklagten vom Chef des Lokals zur Rede gestellt worden, nachdem sie Aufkleber der NVP auf die WC-Tür geklebt hatten. Der Lokalchef, seine Lebensgefährtin und seine Mutter wurden daraufhin als „Judenschweine“ beschimpft und einer der Angeklagten drohte ihnen mit einer weiteren „Reichskristallnacht“. Zwei der Angeklagten müssen sich auch wegen weiterer Anklagepunkte (schwere Körperverletzung, gefährliche Drohung, Sachbeschädigung) verantworten.

Fast genau ein Jahr zuvor waren 10 Mürztaler (zwischen 19 und 29) zu Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten bedingt und 21 Monaten teilbedingt verurteilt worden, weil sie bei einer Nazi-Rock-Party stundenlang Nazi- Lieder und einschlägige Parolen gegrölt hatten. Einer der Angeklagten gab in seiner Einvernahme zu Protokoll, er würde „schon türkische Kinder töten, wenn es nicht verboten wäre, aber es sicher nicht zustande bringen“.

(Krone, Kleine Zeitung)