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Schlagwort: Körperverletzung

Wien: Skins verletzen brutal mehrere Jugendliche im Nachtbus

Weil sich ein Jugendlich­er mit einem schwarzen Jugendlichen im Nacht­bus der „Night­line“ unter­hielt, prügel­ten fünf Skin­heads auf ihn ein und ver­let­zten ihn schw­er . Der Jugendliche, der von den Skins als „Negerfre­und“ beze­ich­net wurde, ver­lor durch den Faustschlag eines Skins 4 Zähne. Weil sich die Fre­undin­nen des Jugendlichen dazwis­chen stell­ten, wur­den sie eben­falls ver­prügelt. Die „Wiener Lin­ien“, die für Kon­fronta­tio­nen eigens geschulte Mitar­beit­er zur Ver­fü­gung haben ( ein solch­er befand sich im Bus) kom­men­tierten den Vor­fall folgendermassen:“Leider kom­men solche Vor­fälle, allerd­ings nicht in dieser Bru­tal­ität, in Nacht­bussen gele­gentlich vor“. (Quelle: Österreich)

Klagenfurt: Volxhaus: Neonazis verprügeln Sänger

Eine pri­vate Feier im Volx­haus in der Nacht zum 8.11. wurde von vier Neon­azis gestört. Nach­dem ihnen offen­sichtlich das Lied eines 25-jähri­gen Sängers miss­fiel, störten sie den Abend mit „Sieg Heil“-Rufen. Nach der Ver­anstal­tung lauerten sie dem Sänger vor dem Lokal auf und schlu­gen ihn und zwei Begleit­er bru­tal zusam­men. Die Opfer erlit­ten erhe­bliche Ver­let­zun­gen, da ein­er der Täter einen Hand­schuh mit Met­all­ni­eten trug. Bei ihrer Flucht ver­loren die vier Neon­azis eine Stahlrute. Die bere­its gefassten Verdächti­gen wer­den von der Polizei ein­ver­nom­men. ( Neue Kärnt­ner Tageszeitung, Krone )

Ulrichsberg (Kärnten) : Neonazi schlägerte

Bei ein­er von der FPÖ Kärn­ten am 20.9.09 ver­anstal­teten Kranznieder­legung am Ulrichs­berg taucht­en auch die bekan­nten Neon­azis Got­tfried Küs­sel und Hans Jörg Schi­manek jun. mit eini­gen weniger bekan­nten Neon­azis (auch aus der BRD) auf. FPÖ-Kärn­ten-Chef Har­ald Jan­nach beteuerte, Küs­sel nicht ein­ge­laden zu haben. Ein­er der Neon­azis zettelte prompt eine Schlägerei mit einem Gegen­demon­stran­ten an. (Kro­ne, Standard)

Linz: Nach Anschlag auf Justiz-Opfer nimmt Verfassungsschutz rechte Szene ins Visier

Steck­en Recht­sex­treme hin­ter der feigen Attacke auf jenen 35-jähri­gen Gmundner,der wegen Mordes acht Jahre unschuldig im Gefäng­nis saß? Der Ver­fas­sungss­chutz ermittelt.

Drei Tage nach der hin­ter­hälti­gen nächtlichen Prüge­lat­tacke auf den Gmund­ner ist für die Krim­i­nal­is­ten eines klar: das Motiv des Prügelkom­man­dos, das das schlafende Opfer in seinem Haus heim­suchte, war Rache. […] Aber: „Es ist bekan­nt, dass der nun verurteilte tat­säch­liche Mörder der Tax­ilenkerin mas­sive Beziehun­gen zur recht­en Szene hat­te” ( OÖN)

Hof /Salzburg: Flachgauer RFJ-Mitglieder mischen auf: „Heil Hitler“ und Prügel

Die Massen­schlägerei nach der „X‑treme Par­ty” der Jun­gen Volkspartei (JVP) in Hof am 22. August hat nun auch den Ver­fas­sungss­chutz auf den Plan gerufen: „Wir ermit­teln gegen drei Per­so­n­en wegen Ver­stößen gegen das Ver­bots­ge­setz”, sagt der Leit­er des Ver­fas­sungss­chutzes in Salzburg.

Konkret sollen mehrere junge Män­ner im Alter von 18 bis 20 Jahren aus Fais­te­nau kurz vor zwei Uhr mit wüsten Nazi-Parolen und „Heil Hitler”-Rufen auf eine Gruppe Jugendlich­er aus Ex-Jugoslaw­ien eingeschimpft haben. Daraus hat sich, wie berichtet, eine wilde Massen­schlägerei mit 30 Beteiligten und zahlre­ichen Ver­let­zten entwick­elt. Ein ermit­tel­nder Polizist teilte heute mit, dass eine Gruppe vom „Ring Frei­heitlich­er Jugend” aus Fais­te­nau mit Jugendlichen von Zuwan­der­erfam­i­lien aneinan­derg­er­at­en seien. (Quelle: Österreich)

Die Burschen stammten aus Hof, Fais­te­nau und Kop­pl, träten auch in schwarz­er Klei­dung und mit Springer­stiefeln auf und wür­den provozieren. „Wenn die auf ein Fest kom­men, weiß man, es gibt Schwierigkeit­en“, sagt ein Polizist. Josef Kraibach­er, Geschäfts­führer der Jun­gen ÖVP , sagt, die Prob­leme hät­ten mit der Neu­grün­dung des Rings Frei­heitlich­er Jugendlich­er in der Fais­te­nau begonnen. „Da ren­nen Leute mit, die haben die anderen beim Fort­ge­hen ver­trieben. Da haben sich unsere Leute nicht mehr raus­ge­traut. Es gab auch kleinere Schlägereien“, so Kraibach­er. Einige JVPler seien auch zum RFJ gewech­selt. (Salzburg­er Fen­ster 33/09)

Langenlois (NÖ): Wegen Hautfarbe beschimpft und bestohlen

Ras­sis­tis­ch­er Über­griff auf ein Kind: Der 11-Jährige dunkel­häutige R., ein Zögling der Kinder­welt Stiefern, wartete nach dem Fußball­train­ing in Lan­gen­lois vor dem Sport­platz auf die Abhol­ung […] Plöt­zlich hielt ein gelb-grün­er PKW, Marke ver­mutl. VW Polo, neuer­er Bauart, welch­er mit 5 männl. Per­so­n­en beset­zt war und aus Rich­tung Bahn­straße kam, gegenüber dem wartenden Schüler.

Nach­dem sie R. wegen sein­er Haut­farbe gedemütigt hat­ten, gab ihm der kahlköp­fige Haupt­täter noch mehrere Ohrfeigen und trat mit seinen Fü0en gegen den recht­en Unter­schenkel des Jun­gen. (Unser Krems)

St. Johann (Tirol): Tiroler Dorffest außer Kontrolle: 17 Verletzte

In der Nacht zum Son­ntag mussten nach alko­holträchti­gen Schlägereien 17 Fes­t­be­such­er und zwei Polizis­ten ins Spi­tal. […] Denn 20 bis 30 jün­gere Besuch­er fie­len nach und nach immer weniger gut auf: Die Betrunk­e­nen sollen aus­län­der­feindliche Parolen gerufen, gestänkert und immer wieder Prügeleien angezettelt haben. Auch die ein­schre­i­t­en­den Polizis­ten wur­den von ihnen mit Parolen emp­fan­gen und mit Bier beschüt­tet (Quelle: Kuri­er, News)

Leoben (Steiermark): 6 Schuldsprüche in Neonazi –Prozess

Vier Män­ner und zwei Frauen ( 18 bis 26) aus Leoben standen vor dem Schwurg­ericht Leoben und wur­den wegen NS-Wieder­betä­ti­gung verurteilt. Der Haup­tangeklagte, ein 26-Jähriger, erhielt 7 Jahre unbe­d­ingte Haft wegen mehrfach­er Wieder­betä­ti­gung, schw­er­er Kör­per­ver­let­zung (in fünf Fällen) und gefährlich­er Dro­hung. Er hat­te mehrere Per­so­n­en teil­weise schw­er ver­let­zt, eine Migran­tin zu Boden geschla­gen und ins Gesicht getreten, einen anderen eben­falls schw­er ver­let­zt .  Ein­er sein­er Gefol­gsleute, der ger­ade in Haft ist, erhielt weit­ere 2 Jahre unbe­d­ingt wegen mehrfach­er Wieder­betä­ti­gung. Vier weit­ere Angeklagte kamen mit bed­ingten Strafen zwis­chen vier und zwölf Monat­en davon.

Kindberg (Steiermark): „Judenschweine“, schwere Körperverletzung, gefährliche Drohung, Sachbeschädigung und Wiederbetätigung

Drei Mürz­taler (zwis­chen 22 und 26) ste­hen vor dem Schwurg­ericht (Leoben) wegen Wieder­betä­ti­gung- zwei von ihnen sind ein­schlägig vorbe­straft. In einem Kind­berg­er Lokal waren die Angeklagten vom Chef des Lokals zur Rede gestellt wor­den, nach­dem sie Aufk­le­ber der NVP auf die WC-Tür gek­lebt hat­ten. Der Lokalchef, seine Lebens­ge­fährtin und seine Mut­ter wur­den daraufhin als „Juden­schweine“ beschimpft und ein­er der Angeklagten dro­hte ihnen mit ein­er weit­eren „Reich­skristall­nacht“. Zwei der Angeklagten müssen sich auch wegen weit­er­er Anklagepunk­te (schwere Kör­per­ver­let­zung, gefährliche Dro­hung, Sachbeschädi­gung) verantworten.

Fast genau ein Jahr zuvor waren 10 Mürz­taler (zwis­chen 19 und 29) zu Frei­heitsstrafen zwis­chen sechs Monat­en bed­ingt und 21 Monat­en teilbe­d­ingt verurteilt wor­den, weil sie bei ein­er Nazi-Rock-Par­ty stun­den­lang Nazi- Lieder und ein­schlägige Parolen gegrölt hat­ten. Ein­er der Angeklagten gab in sein­er Ein­ver­nahme zu Pro­tokoll, er würde „schon türkische Kinder töten, wenn es nicht ver­boten wäre, aber es sich­er nicht zus­tande bringen“.

(Kro­ne, Kleine Zeitung)

Lauterach (Vorarlberg): 1 Toter, mehrere Schwerverletzte bei Massenschlägerei zwischen Bikern und Nazi-Skins

Bei ein­er Massen­schlägerei im Klublokal des Motor­rad­clubs „Out­sider“ zwis­chen Nazi-Skins und den „Out­sidern“ wurde ein Nazi-Skin durch einen Messer­stich tödlich ver­let­zt. 3 Per­so­n­en erlit­ten zum Teil schwere Ver­let­zun­gen und wur­den in die Kranken­häuser Bre­genz und Dorn­birn ein­geliefert, einige Leichtver­let­zte nah­men keine ärztliche Hil­fe in Anspruch.

Bericht „Öster­re­ich“
Im Vere­inslokal eines Motor­rad­klubs in Vorarl­berg kam es in der Nacht auf Son­ntag zu ein­er Prügelei zwis­chen Bik­ern und Skin­heads. Ein 20-Jähriger starb.

Bei ein­er Massen­schlägerei zwis­chen Skin­heads und Bik­ern wurde ein 20-jähriger Skin­head erstochen. Zu der Prügelei kam es im Vere­inslokal der „Out­sider” (Bik­er­club) in Lauter­ach. Was die Massen­schlägerei aus­gelöst hat, ist unklar.
Als sich­er gilt, dass die Skin­heads das Vere­inslokal gegen 3 Uhr früh betreten haben, um etwas zu trinken. Dann begann ein Stre­it, der in ein­er Massen­schlägerei gipfelte.
Dabei dürften zwei „Out­sider” (35 und 26 Jahre) mit Base­ballschläger und Mess­er auf die Skin­head­gruppe los­ge­gan­gen sein. Der 26-Jährige ist drin­gend verdächtig auf einen 20-jähriger Skin­head eingestochen zu haben, so dass dieser an den Fol­gen der schw­eren Ver­let­zun­gen starb.
Es entwick­elte sich eine Massen­raufer­ei zwis­chen den rund 20 anwe­senden Per­so­n­en. Drei weit­ere Kon­tra­hen­ten erlit­ten dabei zum Teil schwere Ver­let­zun­gen, wur­den von der Ret­tung in das Lan­deskranken­haus Bre­genz und das Kranken­haus Dorn­birn ein­geliefert und mussten notoperiert wer­den. Einige Leichtver­let­zte nah­men keine ärztliche Hil­fe in Anspruch. Die Ein­ver­nah­men und Ermit­tlun­gen wegen Kör­per­ver­let­zung mit tödlichem Aus­gang waren am Son­ntag noch im Gange.
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/vorarlberg/Skinhead_bei_Massenschlaegerei_erstochen_428630.ece