Hitlers Hetzschrift ab 2016 frei verfügbar?

70 Jah­re nach dem Selbst­mord von Adolf Hit­ler lau­fen die Urhe­ber­rech­te an allen sei­nen schrift­li­chen Wer­ken, auch an der Hetz­schrift „Mein Kampf“, aus. Der Frei­staat Bay­ern bzw. des­sen Finanz­mi­nis­te­ri­um, das die Rech­te an dem Buch inne­hat­te, hat bis­lang jede Wie­der­ver­öf­fent­li­chung ver­hin­dert. Das ist ab 2016 nicht mehr mög­lich. Ist die Hetz­schrift ab nächs­tem Jahr also frei erhält­lich? Sicher nicht!

30. Dez 2015

Rechtsextreme Putin-Fans

Das Doku­men­ta­ti­ons­ar­chiv (DÖW) hat sich unter dem Titel „Pro­rus­si­scher Rechts­extre­mis­mus“ mit der Publi­ka­ti­on Info-Direkt beschäf­tigt, einem rechts­extre­men Pro­dukt aus Ober­ös­ter­reich, das seit Früh­jahr 2015 erscheint. Das DÖW teilt unse­re Ein­schät­zung, wonach die Zeit­schrift von Kadern des ehe­ma­li­gen Zen­trums des Neo­na­zis­mus in Ober­ös­ter­reich, dem Bund Frei­er Jugend (BfJ), pro­du­ziert wird.

6. Sep 2015
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Ein rechtsextremes Magazin präsentiert sich

Die Num­mer Zwei des extrem rech­ten Maga­zins “Info-Direkt“ ist vor kur­zem erschie­nen. Wie ange­kün­digt, fand die öffent­li­che Prä­sen­ta­ti­on in den Räu­men des Alten Rat­hau­ses von Linz statt. Der FPÖ-Stadt­rat Det­lef Wim­mer fun­gier­te wie­der als Saal­mie­ter. Unser Lin­zer Kor­re­spon­dent war „Under­co­ver“ bei die­ser Ver­an­stal­tung dabei und hat sich Noti­zen gemacht.

13. Mai 2015
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abgelegt unter: Dokumentation

Wer steckt hinter „Info-Direkt“?

Eine neue poli­ti­sche Zeit­schrift star­tet in Linz. 100% unab­hän­gig sind sie, ver­spre­chen die Macher von ‚Info-Direkt‘. Das klingt doch ziem­lich gut, oder? Ein paar Fra­gen haben wir aller­dings noch – und eini­ge Ant­wor­ten wis­sen wir auch schon. Aber zunächst gilt es, die Fra­ge zu klä­ren, wer sind die Macher von ‚Info-Direkt‘? Eine neue Print-Zeit­schrift mit Online-Anbin­dung kos­tet ja schließ­lich auch Geld. Und irgend­wer muss doch auch die Redak­ti­on machen, oder?

14. Apr 2015

Tschechien: Populist oder Rechtsextremer?

Tomia Oka­mu­ra ist Senats­ab­ge­ord­ne­ter in Tsche­chi­en und Chef einer Par­tei, die sich “Mor­gen­rö­te der direk­ten Demo­kra­tie“ nennt. Beruf­lich ist er Unter­neh­mer in der Rei­se­bran­che, poli­tisch ist er Rechts­extre­mer. Hier­zu­lan­de nen­nen ihn Medi­en noch immer einen Popu­lis­ten, obwohl er erst vor weni­gen Mona­ten die Exis­tenz eines tsche­chi­schen KZ geleug­net hat und neu­er­dings zum Boy­kott von Geschäf­ten auf­for­dert, in denen Mus­li­me arbeiten.

4. Jan 2015