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Schlagwort: Hakenkreuze

Pöchlarn (NÖ), Schwaz (T): NS- Schmierereien

Die NÖN (11.6.2013) berichtet über eine Nazi- Schmier­erei am Nibelun­gen­denkmal in Pöch­larn: ein recht­sex­tremer Spruch wurde mit zwei Hak­enkreuzen verziert. Der oder die Täter sind noch nicht bekan­nt. In Schwaz (Tirol) kon­nte die Polizei hinge­gen zwei 17-Jährige aus­forschen, die die Fas­sade eines Abbruch­haus­es mit NS-Parolen besprüht hat­ten. Als Motiv gab das Duo „Dummheit und Alko­hole­in­fluss“ (Tirol­er Tageszeitung, 17.6.2013) an. 

Unterpremstätten: Mit Hakenkreuz gültig FPÖ gewählt

Die „Salzburg­er Nachricht­en“ bericht­en in ihrer Aus­gabe vom 28.9.2010 über einen bemerkenswerten Wahlakt. In Unter­prem­stät­ten wurde eine Stimme, die mit­tels Hak­enkreuz für die FPÖ abgegeben wurde, als gültige Stimme für die FPÖ gew­ertet. Auch der hand­schriftliche Zusatz: „Das deutsche Volk muss aufer­ste­hen! Ein Volk, ein Reich, ein Führer!!“, mit dem der Hak­enkreuzwäh­ler seine poli­tis­che Ein­stel­lung noch unter­strich, änderte nichts daran.

Klar ist jeden­falls, dass sich hier jemand wieder­betätigt hat. (Quelle: Salzburg­er Nachricht­en, 28.9.2010)


Ger­hard Kurz­mann im Wahlkampfeinsatz

Wien-Leopoldstadt: Der smarte Franz, die feuchte Feier und das Hakenkreuz

Franz Lin­den­bauer kan­di­diert für die FPÖ in Wien-Leopold­stadt auf dem vierten Lis­ten­platz. Ein sicheres Man­dat für Franz Lin­den­bauer sozusagen. Das ist noch nicht lange so. Eine APA-OTS-Mel­dung vom 6.7.2009 besagte, dass der Leopold­städter Jugen­dob­mann der FPÖ wegen der gegen ihn erhobe­nen Vor­würfe, ein „Sym­pa­thisant der recht­sex­tremen Szene zu sein”, alle Funk­tio­nen in FPÖ und RFJ (Ring Frei­heitlich­er Jugend) zurück­gelegt habe. Der Rück­tritt sei nicht als Schuldeingeständ­nis zu inter­pretieren, so der FPÖ- Bezirk­sob­mann Wolf­gang Sei­dl, son­dern um weit­eren Schaden von der FPÖ abzuwenden.

Was war passiert? Der smarte Franz Lin­den­bauer, der nicht nur den RFJ im Bezirk anführte, son­dern auch stel­lvertre­tender Obmann des Wiener RFJ war, hat­te im RFJ-Keller in der Reich­sratsstraße gefeiert. Von der feucht­en Feier waren Bilder auf „face­book“ aufge­taucht, die zwei Jungfrei­heitliche mit der üblichen Bierbestel­lungs­geste („drei Bier“) und den smarten Franz mit einem Hak­enkreuz am linken Ober­arm zeigten.

Franz Lin­den­bauer- auch dabei ein per­fek­ter frei­heitlich­er Nach­wuchs – kon­nte sich das nicht erk­lären: „Ich weiß nicht, was mir betrunk­ene Leute auf die Hand kritzeln”, erk­lärte er der Presse (diepresse.at) und ver­mutete schliesslich gar eine Fotomon­tage: „Und außer­dem bin ich nicht so däm­lich und ver­patze mir durch so was meine Kar­riere” (eben­da).

Nun,. let­zteres hat er tat­säch­lich geschafft. Wie ein Phönix aus der Asche kehrte Lin­den­bauer in RFJ und FPÖ zurück. Schaden muss offen­sichtlich nicht länger abgewen­det wer­den, für den haben schon andere wie etwa Jür­gen D. gesorgt. Oder ist es etwa gar kein Schaden, mit „Heil Hitler“ zu grüssen oder sich ein Hak­enkreuz auf den Arm (nicht auf die Hand, Franz!) kritzeln zu lassen?

Franz Lin­den­bauer, der Ver­mö­gens­ber­ater, ist wieder zurück – mit einem offiziellen face­book-Pro­fil, in dem seine Wort­spenden zum laufend­en Wahlkampf aufleucht­en: „Die Linkschaoten über­legen ob sie die Uni wieder beset­zen sollen? Ob Arbeit­nehmer, Klei­n­un­ternehmer oder Fam­i­lien, sie alle machen aus ihrer Sit­u­a­tion das Beste, spuck­en in die Hände und arbeit­en! Das würde ich den werten Linksstu­den­ten und „Innen” eben­falls rat­en. Berufs­demon­strant ist kein Beruf!”

Hak­enkreuzschmieren auch nicht, das ist näm­lich ein Verbrechen!