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Schlagwort: Graz

Anschläge auf Einrichtungen für AsylwerberInnen und MigrantInnen häufen sich

Der Sprengstoffanschlag auf das Asylheim der Caritas in Graz war offenbar nicht der erste Anschlag auf dieses Heim . Die Unterkunft, die im Jahr 2006 eröffnet und zunächst nur für männliche Asylwerber geführt wurde, soll schon einmal Ziel eines Anschlags gewesen sein. Diesmal wurde der Anschlag allerdings mittels Sprengstoff ausgeführt. Das Klima rund um den Anschlag war seit Wochen geprägt durch die hetzerischen Attacken der FPÖ auf Muslime („Moschee-Baba-Spiel“) im laufenden steirischen Landtagwahlkampf. Weiter…

Graz: Sprengstoffattentat vor AsylwerberInnenheim

In der Nacht auf Samstag den 11. September 2010 verübten Unbekannte ein Sprengstoffanschlag auf ein Grazer AsylwerberInnenheim. Dabei wurde die Eingangstür schwer beschädigt. Ermittlungen des herbei gerufenen Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ergaben, dass die Schäden durch einen Sprengkörper verursacht wurden.

Siehe auch: Sprengstoffattentat auf Grazer Asylheim

Graz: Nazi-Schmierereien

Das Graffitiunwesen hat in Graz mittlerweile ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Die jüngste Provokation: Nazi-Schmierereien auf de n Schilderdenkmal im Stadtpark. Und das nicht zum ersten Mal, so Stadtrat Wolfgang Riedler: „Wir haben natürlich auch diesen Fall sofort zur Anzeige gebracht.“ Das Denkmal wurde gereinigt.

Graz: Hitlergruss bei Strache –Kundgebung

Bei einer Kundgebung der FPÖ haben Teilnehmende den rechten Arm zum Hitlergruss erhoben, was auch auf Videos und Fotos festgehalten wurde. Wie aus einer Anfragebeantwortung hervorgeht, wurden 2 Verdächtige ausgeforscht und nach dem NS-Verbotsgesetz angezeigt. Der steirische FPÖ- Obmann erklärte, dass die jungen Männer –einer davon soll ein RFJ-Shirt getragen haben – keine Parteimitglieder seien. Im August09 teilte die Staatsanwaltschaft Graz mit, dass das Verfahren eingestellt worden sei, da „kein strafbares Verhalten“ festgestellt werden konnte. (Kleine Zeitung, 7.8., 13.8.09)

Graz: Susanne Winter (FPÖ) wegen Verhetzung verurteilt

Die FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter ist am Donnerstag in Graz wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro und einer bedingten Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Äußerungen gegen den Islam waren rund um das Neujahrstreffen der Freiheitlichen im Grazer Wahlkampf-Finale vor einem Jahr gefallen

Die Staatsanwaltschaft klagte Winter aber auch wegen Aussagen bei einer Diskussion mit Schülern an einem Grazer Gymnasium an: Dort soll die FPÖ-Politikerin vorgeschlagen haben, dass man im Grazer Stadtpark ein Tierbordell errichten soll, damit die muslimischen Männer dorthin gehen könnten und sich nicht an den Mädchen im Stadtpark vergriffen. Winter wurde in diesem Punkt freigesprochen – sie hatte sich damit gerechtfertigt, dass sie diese Aussagen nie getätigt, sondern nur ihren Sohn Michael Winter (Obmann des RFJ Stmk bis 2009) verteidigt hätte. M. Winter war wegen seiner Aussagen bereits im Jahr 2008 zu 3 Monaten bedingt verurteilt worden. (ORF, Kleine Zeitung …)