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Schlagwort: Brandanschlag

Schärding: Brandstiftung mit Deutschland-Flagge

Mit­tler­weile wer­den mehr Details zu dem Brand­s­tifter von Schärd­ing bzw. dem Bran­dan­schlag vom Son­ntag bekannt.
Wie in fast allen Medi­en berichtet wurde, hat ein 23-Jähriger in Schärd­ing das Wohn­haus, in dem nicht nur er, son­dern auch etliche andere, zum Teil migrantis­che Mit­be­wohner­In­nen leben, in Brand gesteckt. Neun Haus­be­wohner­In­nen wur­den dadurch ver­let­zt, der Täter ver­suchte, die Feuer­wehr am Ein­satz zu hin­dern, lieferte sich eine Ver­fol­gungs­jagd mit der Polizei und nahm vorüberge­hend auch zwei Kinder als Geiseln. Das Haus wurde durch die Brand­s­tiftung fak­tisch unbe­wohn­bar. Weit­er…

Ein bisschen Nazi?

Kommentar: Ein bisschen Nazi?

Zunächst die gute Nachricht: Die Sprecherin der Staat­san­waltschaft Wien bestätigte standard.at , dass gegen einen Tatverdächti­gen wegen des recht­sex­tremen Bran­dan­schlags in Florids­dorf ermit­telt würde. Jet­zt die schlechte: es werde gegen weit­ere unbekan­nte Täter eben­falls ermit­telt. Die Ermit­tlun­gen beziehen sich auf den Ver­dacht des Ver­stoss­es gegen das Ver­bots­ge­setz, auf Brand­s­tiftung und Sachbeschädi­gung. Das Gros der Täter wurde also noch nicht geschnappt! Weit­er…

Floridsdorf: Neuerlicher Brandanschlag

Wie wir bere­its berichtet haben, wurde ein Wohn­haus in Wien-Florids­dorf, in dem unter anderen türkische Studierende leben, am Mittwoch der vorigen Woche Ziel eines neon­azis­tis­chen Anschlags, bei dem ver­sucht wurde, das Wohn­haus in Brand zu setzen.

Die Neon­azis, die sich selb­st als Ham­mer­skins beze­ich­nen, beschmierten zunächst die Wände des Wohn­heims mit neon­azis­tis­chen Sprüchen und Sym­bole. Als die Polizei, von den Haus­be­wohner­In­nen alarmiert, die Vor­fälle aufgenom­men hat­te und dann wieder abgerückt war, kehrten die Neon­azis zurück und set­zten die Alt­pa­pier­con­tain­er im Haus­flur in Brand. Die Bran­den­twick­lung war so stark, dass das Stiegen­haus bere­its unbe­nutzbar war und Lebens­ge­fahr bestand.

Nach­dem Feuer­wehr und Exeku­tive nach dem Brand die Wohnan­lage wieder ver­lassen hat­ten, kehrten die Neon­azis neuer­lich zurück und beschmierten wieder Wände.

In der Nacht auf Mon­tag, den 12. Juli, attack­ierten die Neon­azis wieder die Wohnan­lage und ver­sucht­en eine neue Brandlegung.

Ein­er der Sprüche, die die Neon­azis an die Wände schmierten, ist eine konkrete Mord­dro­hung: „ In 3.xx + 3.xx leben bald tote Tschuschen.“

Das Ver­hal­ten der Polizei, die den schw­er geschock­ten Bewohn­ern den Rat gab, gut auf sich aufzu­passen und verdächtige Wahrnehmungen sofort zu melden, ist schw­er ver­ständlich. Die Bran­dan­schläge, die Mord­dro­hun­gen, die NS-Wieder­betä­ti­gung, die wiederkehren­den Attack­en –all das zeigt, dass die Neon­azis eine mas­sive Bedro­hung für die Haus­be­wohner­In­nen darstellen.

Die Haus­be­wohner­In­nen haben deshalb auch Wach­di­en­ste organ­isiert, mit denen sie ihr Leben vertei­di­gen wollen. Und die Polizei? Sie erk­lärte dem „Fal­ter“, der in sein­er morgi­gen Aus­gabe über die Anschläge berichtet, dass sie „rund um das Heim ver­mehrt Beamte in Uni­form und in Ziv­il auf Streife“ schickt. Mit Ver­laub, das ist zu dürftig!!

Mit­tler­weile haben wir auch Bilder von den Attack­en der Neon­azis erhal­ten, die wir hier­mit veröffentlichen:



Siehe auch: Wien-Florids­dorf: Bran­dan­schlag auf Stu­den­ten­heim der Brandanschläge
Siehe auch: David Ellen­sohn fordert die rest­lose Aufklärung

Wien-Floridsdorf: Brandanschlag auf Studentenheim

Wie die Tageszeitung „Öster­re­ich“ am 10.7.2010 meldete, wurde ein Wohn­heim im 21. Bezirk, das von vie­len türkischen Stu­den­ten bewohnt wird, in der Nacht auf Mittwoch, 7.7. 2010, Ziel ein­er Attacke von Neon­azis. „Ham­mer­skinz rule Florids­dorf“ und „Hier leben bald tote Tschuschen“ wurde an die Mauern des Stu­den­ten­heims geschmiert. Weit­er…