• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Wochenblick

Wochenrückblick KW 50, 51, 52/22 und 1/23 (Teil 3): FPÖ-News und rechtsextreme Medien

Die Graz­er bzw. steirische FPÖ liefert weit­er Schlagzeilen: Bei zwei ihrer (Ex?)-Mitglieder ist Nazi-Kram gefun­den wor­den, und eine Sitzung des Parteis­chieds­gerichts musste nach weni­gen Minuten abge­brochen wer­den. Im Bund hat die FPÖ nun nicht nur einen Fre­und­schaftsver­trag mit der Putin-Partei, son­dern auch einen über die Partei­ju­gend mit dem US-amerikanis­chen Trump-treuen Recht­saußen­net­zw­erk New York Young Repub­liken Club. Der „Wochen­blick“ musste zus­per­ren, jet­zt gibt’s den Ver­such, ein Nach­fol­gemedi­um zu etablieren, das sich „Der Sta­tus“ nen­nt. Weit­er…

„Wochenblick“ am Ende: eine statistische Einordnung

In fast 50 Beiträ­gen von „Stoppt die Recht­en“ taucht das im März 2016 gegrün­dete recht­sex­treme Medi­um „Wochen­blick“ (WB) auf. Eine Charak­ter­isierung war von Beginn an dom­i­nant: Es war ein recht­sex­tremes Het­zmedi­um, gepaart mit sys­tem­a­tis­ch­er Desin­for­ma­tion. Nun ist Schluss mit dem WB. Von der Reich­weite her war er im Sink­flug, aber auch andere Desin­for­ma­tion­ss­chleud­ern müssen Fed­ern lassen. Weit­er…

Wochenblick stellt Printausgabe ein und kassiert Förderungen

Wochenblick verkündet Einstellung der Printausgabe (Screenshot 24.11.22)

Lamen­tieren gehört zum Geschäftsmod­ell von Recht­sex­tremen – wenig ver­wun­der­lich daher, dass es auch der oberöster­re­ichis­che „Wochen­blick“ tut. Nun, mit der Bekan­nt­gabe, die Print­aus­gabe ein­stellen zu müssen, umso mehr. Man sei Opfer des „link­sex­tremen Geg­n­ers“ gewor­den und nicht wie „regierungstreue Blät­ter“ „mit Steuergeldern über­schüt­tet“ wor­den. Was der „Wochen­blick“ ver­schweigt: Er hat in den let­zten drei Jahren mehr als 213.000 Euro an staatlichen Förderun­gen eingestreift. Weit­er…

Vereinsmeier, Schwurbler, Reichsbürger & COVID-Wirtschaftshilfen

Wann genau der Tirol­er Busun­ternehmer aus Imst gekippt ist, kön­nen wir nicht sagen. Ein Tur­bo war wohl die Pan­demie, in der er nach reichs­bürg­er­lichem Drehbuch unzäh­lige Vere­ine gegrün­det hat, um dort, wie er deklar­i­erte, sein gesamtes Ver­mö­gen zu parken und Mitstreiter*innen gegen Bares in Form von Mit­glieds­beiträ­gen zu ver­sam­meln. Zwei Razz­ien hat er hin­ter sich, bei zwei Ter­mi­nen für einen Wieder­betä­ti­gung­sprozess ist er nicht erschienen – jet­zt gibt’s eine U‑Haft und ein ein­geleit­etes Konkursver­fahren, obwohl er kräftig von den staatlichen COVID-19-Förderun­gen kassiert hat. Weit­er…

Wer steckt hinter Report24? Teil 2: Machl oder Machl?

In unser­er Analyse von „Report24” hat uns zunächst das rege Treiben zwis­chen den ver­schiede­nen Medi­en des recht­en oberöster­re­ichis­chen Medi­en­clus­ters inter­essiert. Damit sind wir aber noch nicht ganz fer­tig, und es sind auch neue Infos eingetrudelt. In weit­er­er Folge inter­essiert uns natür­lich auch die Frage nach der poli­tis­chen Aus­rich­tung von „Report24” und: Wie macht das der Machl? Und wer ist er über­haupt? Weit­er…

Wer steckt hinter Report24? Teil 1: Rechter Reigen oder Austausch?

Report24 ist das zweitjüng­ste Pro­dukt des oberöster­re­ichis­chen extrem recht­en Medi­en­clus­ters neben Wochen­blick, Info-Direkt und AUF1-TV. Seit Feb­ru­ar 2021 ist das Por­tal, das die schon übliche Mis­chung aus Ver­schwörungserzäh­lun­gen, Coro­na-Schwur­blerei und ein­er Prise Putin bietet, online. Die Finanzierung des Medi­en­pro­jek­ts ist nach wie vor im Dunkeln, nur über den munteren Reigen der recht­en Redakteur*innen wis­sen wir etwas mehr. Weit­er…

Wochenschau KW 9 und 10/22 (Teil 3)

Immer öfter müssen wir aus der Coro­na-Ver­schwörungsszene Berichte brin­gen, die mit Ver­het­zung oder Wieder­betä­ti­gung im Zusam­men­hang ste­hen. Dies­mal: ein the­ater­reifer Prozess mit einem „Witz-Freis­pruch“, drei Anzeigen nach dem Ver­bots­ge­setz und eine Ein­stel­lung eines Ver­fahrens. Auf das Camp der Klimaktivist*innen in der Lobau gab’s nun nach dem Bran­dan­schlag im Win­ter eine Neon­azi-Attacke. Und die Ini­tia­tive „Ban­Hate“ verze­ich­net fürs let­zte Jahr wieder eine sehr hohe Zahl an Mel­dun­gen von Has­s­nachricht­en. Weit­er…

Vom ausgeschlossenen FPÖ-Gemeinderat zum Selfmade-Juden

Er ist ein alter Bekan­nter, und wir haben über ihn mehrfach berichtet. Früher war er FPÖ-Gemein­der­at, hat gehet­zt, stand vor Gericht, wurde ange­blich sog­ar von der FPÖ aus­geschlossen. Nun spaziert er als Self­made-Jude durch die Gegend, vornehm­lich bei Coro­na-Demos – inklu­sive Juden­stern und Israelflagge – und insze­niert sich als Opfer, weil er nach dem Ver­bots­ge­setz angezeigt wor­den ist. Weit­er…

Bundesheer: Gehorsamsverweigerung und Umsturz?

Monika Donner als Rednerin bei einer Demo am 11.9.21 am Karlsplatz (Foto Presseservice)

Was sich in den let­zten Wochen und Monat­en im und um das Öster­re­ichis­che Bun­desheer an recht­sex­tremen Aktiv­itäten und Vor­fällen abge­spielt hat, über­steigt das übliche Aus­maß bei weit­em. Wenn Offiziere in einem offe­nen Brief die unverzügliche Wieder­her­stel­lung des Rechtsstaates ein­fordern, wenn eine Pflicht zur Gehor­samsver­weigerung aus­gerufen wird oder wenn ein Ex-Offizier einen Appell an die Sol­dat­en aller Dien­st­grade richtet, endlich das Richtige zu tun, dann ist Feuer am Dach. Weit­er…

Die blaue Bewunderung für Belarus

Der steirische KPÖ-Land­tagsab­ge­ord­nete Wern­er Murgg ist zu Recht für seine loben­den Worte über die blutige Dik­tatur in Belarus scharf kri­tisiert wor­den. So ziem­lich von allen, auch von Teilen sein­er eige­nen Partei. Einem Redak­teur des „Stan­dard“ war das zu wenig. Er ist der Mei­n­ung, dass der Auf­schrei deut­lich größer und schär­fer gewe­sen wäre, wenn ein Poli­tik­er der FPÖ das Regime in Belarus gelobt hätte. Wir hal­ten dage­gen: Die blaue Bewun­derung für Belarus ist groß und fast nie­mand protestiert dage­gen. Weit­er…