Filter Schlagwort: Wiederbetätigung

Leoben (Stmk): 6 Jungnazis verurteilt

Vier Männer und 2 Frauen im Alter von 20 bis 26 standen vorige Woche vor dem Schwurgericht Leoben wegen Wiederbetätigung.

Villach/ Klagenfurt: Randale gegen „Judendenkmal“

Man habe ihm gesagt, es handle sich um ein „Judendenkmal“, darum habe er sich nichts gedacht dabei, als er im Dezember 2009 gemeinsam mit anderen Jugendlichen 23 Glastafeln vom „Denkmal der Namen“ in Villach zerstört habe. So verantwortete sich ein 16-jähriger Jugendlicher, der gestern, am 4.1.2010 in Klagenfurt deshalb wegen schwerer Sachbeschädigung, aber auch wegen… Weiter »

Zirl (Tirol): Das Ende eines Nazi-Klubs

Mit der Neufestsetzung eines Urteils wegen NS- Wiederbetätigung diese Woche ging die rechtliche Aufarbeitung der Neonazi-Aktivitäten von Zirl durch die Gerichte vorläufig zu Ende. Der Oberste Gerichtshof (OGH)hatte das Urteil gegen den Rädelsführer des Neonazi-Klubs von Zirl wegen mangelhafter Fragestellung aufgehoben. Am 21.12. musste sich der Neonazi deshalb neuerlich vor einem Schwurgericht in Inssbruck verantworten… Weiter »

Österreich – Ungarn, die Rechte und die Pressefreiheit

Der Oberste Gerichtshof (OGH) fand ungewöhnlich scharfe und klare Worte. Der Vorwurf, dass der ORF – Redakteur Eduard Moschitz Beihilfe oder Anstiftung zur Wiederbetätigung geleistet habe, sei „geradezu ein Scherz“ und verwarf das Begehren auf Auslieferung aller weiteren Bänder. Für Harald Vilimsky, den Angstbeisser der FPÖ, ist Österreich damit eine „Bananenrepublik“ geworden: „Ein Skandal, wenn… Weiter »

Klagenfurt: Die Nazi-Prügler vom Volxhaus

Vier Neonazis sind am 8.11.2009 bei einem Fest im Klagenfurter Volxhaus anwesend. Als der Sänger die Kärntner Landeshymne interpretiert, drehen die Neonazis durch. Sie brüllen „Sieg Heil“, zeigen den Hitler-Gruß, stürmen die Bühne, prügeln den Sänger mit Faustschlägen nieder, bis er bewusstlos am Boden liegt. Auch der Kellner bekommt Schläge ab. Dann flüchten die Neonazis,… Weiter »

Gottfried Küssel (Wien): Schraube locker?

Die Alpen-Nazis von Alpen-Donau geben einem ihrer Granden ausnahmsweise eine persönliche Bühne. Gottfried Küssel darf sich über Rundbrief vom 5.12.2010 an seine KameradInnen wenden. Alpen-Donau berichtet am 8.12. unter dem Titel „Mordanschlag auf Gottfried Küssel“ über einen Vorfall, der sich am 5.12. ereignet haben soll.

Braunau/ Ried (OÖ): Es war „schon eine schöne Zeit“

Im Landesgericht Ried im Innkreis wurde – wie die OÖN (7.12.) berichtete – ein Schwurprozess wegen NS- Wiederbetätigung ausgetragen. Vor drei (!) Jahren haben drei Innviertler aus dem Bezirk Braunau in einem Lokal die einschlägigen Grüße gerufen und Lieder mit Textzeilen wie „Ein Nigger brennt“ und „Kanake, verrecke“ gegrölt.

Anfrage Johann Maier (SPÖ) zu Friedhofsschändungen

Johann Maier hat eine interessante Anfrage an das Bundesministerium für Inneres gestellt. Er will wissen, wie viele Schändungen von Gräbern in Österreich seit 2006 stattgefunden haben bzw. angezeigt wurden.

Alpen-Nazis: Die Souveränität am Christkindlmarkt , „geheime“ und FPÖ-Quellen

Das ist so richtig nach dem Geschmack der Alpen-Nazis von Alpen-Donau: „Dokumenten (diese liegen uns vollständig und unzensiert vor), die uns aus Kreisen des Innenministeriums zugespielt wurden, entnehmen wir folgendes“. Es folgt das Faksimile eines Rechtshilfeersuchens der Staatsanwaltschaft Bozen und das Sicherstellungsprotokoll einer Hausdurchsuchung in NÖ – die Personalia brav geschwärzt.