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Filter Schlagwort: Wiederbetätigung

Worst of Eiernockerl 2022 (Teil 2): Wiederbetätigung in Echtzeit

Der 20. April ist alljährlich jen­er Tag, an dem man der Wieder­betä­ti­gung qua­si in Echtzeit öffentlich zuse­hen kann. Jene unbelehrbaren Eier­nock­erl-Fans, die es ein­schlägig gemeint haben, lassen sich bei Post­ings oft recht ein­deutig iden­ti­fizieren. Mit dem Mix aus Dummheit und unver­froren­er Zuschaustel­lung von NS-Nos­tal­gie wird sich auch 2022 die Jus­tiz beschäfti­gen müssen. Weit­er…

Worst of Eiernockerl 2022 (Teil 1): Gasthäuser & Proteste

Eiernockerl um 8,80 € in einem Wiener Gasthaus

In diesem Jahr sind vor allem zwei Gasthäuser in den Blick­punkt der öffentlichen Aufmerk­samkeit gerückt: eines in der Wiener Josef­s­tadt, ein anderes in Graz. Bei­de hat­ten just am 20.4. die Eier­nock­erl mit grünem Salat im Menüange­bot und das um einen sym­bol­trächti­gen Preis, näm­lich um 8,80 Euro. Proteste fol­gten, nicht nur bei diesen zwei Lokalen. Weit­er…

Wochenschau KW 16/22

Zwei Fälle aus Tirol dominieren unsere Rückschau auf die let­zte Woche: ein 53-Jähriger hat­te in seinem Haus so viele NS-Devo­tion­alien gehort­et, dass es einem NS-Muse­um glich und ein 50-Jähriger sam­melte eben­falls NS-Devo­tion­alien und führte ein Motor­rad aus, auf dem er „88“ ange­bracht hat­te. Am 24. schock­ierten zwei Nachricht­en: Iden­titäre attack­ierten das Ute Bock Flüchtling­shaus in Wien und mit Willi Rese­tar­its ver­starb ein­er, der sich nicht nur als Musik­er, son­dern auch durch seine human­itären Aktio­nen wie der Grün­dung des Wiener Inte­gra­tionshaus­es als ver­lässlich­er Gegen­pol zu recht­sex­tremer Het­ze unvergessen gemacht hat. Weit­er…

Der ungläubige Thomas und das Gelaber vom Sellner

Der Thomas war eigentlich ein Zufalls­fund – sozusagen Kol­lat­er­alschaden bei den Ermit­tlun­gen gegen organ­isierte Neon­azis. Ver­mut­lich gegen die, die sich unsterblich gehal­ten haben, jeden­falls unwider­stehlich. Bei so ein­er Ver­hand­lung wie gegen den Thomas erfährst Du ja nicht viel, wer die anderen waren. Das liegt am schnellen Vor­trag der son­st so sou­verä­nen Rich­terin, in erster Lin­ie aber an der grot­ten­schlecht­en Akustik im Großen Schwurg­erichtssaal des Wiener Lan­des­gerichts. Zum Wotan noch ein­mal! Weit­er…

Wochenschau KW 14, 15/22

Wieder ein­mal eine Haus­durch­suchung, bei der ille­gale Waf­fen und wohl auch brauner Schrott aufgestöbert wur­den. Im Polizeibericht sind das allerd­ings nur Rand­no­ti­zen. Es ist ein recht­es Land: Oberöster­re­ich. Denn dort finanziert nicht nur die FPÖ Recht­sex­treme, son­dern auch die ÖVP. Aktuelles Beispiel: Aufträge aus öffentlichen Geldern seit­ens oberöster­re­ichis­ch­er ÖVP-Lan­despoli­tik­er an die Agen­tur des Ste­fan Mag­net. Weit­er…

Rudolf, der Nazi und Sprengstoffmeister

Allein auf Face­book hat Rudolf P. min­destens vier Kon­ten betrieben. Seit Mitte Juli 2021 gibt es allerd­ings keinen Ein­trag mehr. Das ist leicht erk­lärt: Am 19. Juli wurde der Bur­gen­län­der im Rah­men ein­er Haus­durch­suchung ver­haftet, am 31. März 2022 dann zu dreiein­halb Jahren Haft (nicht recht­skräftig) verurteilt. Weil die Geschwore­nen in ihm einen Nazi erkan­nt haben, einen der Bomben gebastelt und ille­gal Waf­fen besessen hat. Da haben wir noch einiges zu erzählen, obwohl wir schon mehrmals über ihn berichtet haben. Weit­er…

Wochenschau KW 13/22

Die wichtig­sten Ereignisse aus der let­zten Woche waren zwei Prozesse: der gegen die Kärnt­ner Brüder Philip und Ben­jamin H. in Wien und ein­er in Eisen­stadt gegen einen 78-Jähri­gen, der seit Jahren bestens in recht­sex­tremen Kreisen ver­net­zt ist und möglicher­weise Bombe­nan­schläge geplant hat. In zwei Fällen sind Bun­desheerange­hörige involviert: ein Rekrut, der Philip H. („Mr. Bond“) unter­stützt hat und ein Iden­titär­er, der Mit­glied der Garde des Bun­desheers war und Het­zflug­blät­ter verteilt hat. Weit­er…

Fourteen Years for Fourteen Words and much more

Philip H. betritt Verhandlungssaal, Bruder Benjamin wartet bereits

14 Jahre Haft haben Philip und Ben­jamin H. zusam­men (nicht recht­skräftig) aus­ge­fasst. Eine Zahl, die sich fast als Ref­erenz auf einen Neon­azi-Glaubenssatz deuten ließe, auf die „four­teen words“ des US-Neon­azis David Eden Lane, die in Kom­bi­na­tion mit der „88“ (Code für „Heil Hitler“) auch zum Reper­toire der bei­den Brüder gehörte. Die rel­a­tiv hohen Haft­strafen sind dur­chaus nachvol­lziehbar.  Weit­er…

„Mr Bond“ & „Kikel Might“: Brüderpaar mit jahrzehntelanger brauner Gesinnung

Philip H. betritt Verhandlungssaal, Bruder Benjamin wartet bereits

Er wurde in Hand­schellen vorge­führt, im Wiener Lan­des­gericht gal­ten erhöhte Sicher­heitsvorkehrun­gen: Der erste Prozesstag gegen Philip H., der sich mit naz­i­fizierten Cov­erver­sio­nen divers­er Musikhits eine riesige inter­na­tionale Fange­meinde aufge­baut hat­te und auch gegen seinen Brud­er Ben­jamin, der sich als Admin der Hetz-Web­site „Judas Watch“ betätigte, hat­te einige Neuigkeit­en parat. Weit­er…

Wochenschau KW 12/22

Zwei Chat­grup­pen mit viel Nazi-Con­tent sind durch eine anonyme Anzeige aufge­flo­gen: Mit dabei war ein Polizist, der deswe­gen in der let­zten Woche vor Gericht stand. Ein lange gehütetes Geheim­nis wurde nun gelüftet: Mehr als 140.000 Euro gin­gen aus blau ver­wal­teten Ressorts der oberöster­re­ichis­chen Lan­desregierung an die Wer­beagen­tur des Recht­sex­tremen Ste­fan Mag­net. Weit­er…