• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Sprayerei/Vandalismus

Ebensee (OÖ): Spuren zu FPÖ und Neonazis

Am Mittwoch, 1.12., wird in Wels der Wieder­betä­ti­gung­sprozess wegen der Vor­fälle rund um die Befreiungs­feiern 2009 im KZ Ebensee fort­ge­führt und ver­mut­lich abgeschlossen. Zwei der Jugendlichen bekan­nten sich zum Prozes­sauf­takt schuldig, zwei nicht. Zumin­d­est ein­er der angeklagten Jugendlichen hat beste Beziehun­gen zur Neon­azi-Szene. Weit­er…

Mariazell (Stmk): Ex-FPÖ-Gemeinderat vor Anklage?

Der mit­tler­weile anscheinend aus der FPÖ aus­geschlossene Spitzenkan­di­dat der Partei für St. Sebas­t­ian ste­ht nach einem Bericht von „Öster­re­ich“ (Steier­mark-Aus­gabe, 23.11.2010) möglicher­weise vor ein­er Anklage wegen NS-Wieder­betä­ti­gung. Ob gegen Hans Ploder­er und andere Anklage wegen Wieder­betä­ti­gung erhoben wird, soll bis Jahre­sende fest­ste­hen, wurde der Zeitung von der Staat­san­waltschaft Leoben mit­geteilt. Weit­er…

Villach: Krieg gegen das Erinnern- 16. Denkmalschändung!

Eigentlich ist es unvorstell­bar, dass ein Denkmal, das an die vom Nazi-Regime Ermorde­ten erin­nern will, geschän­det wird. Dass in Vil­lach das „Denkmal der Namen” in der Nacht zum Son­ntag nun­mehr zum 16. Mal geschän­det wurde, kann man nur als per­ma­nen­ten Krieg gegen das Erin­nern beschreiben. Der Vere­in „Erin­nern“, der das Denkmal errichtet und nach jedem Anschlag ren­oviert hat, hat sich nicht kleinkriegen lassen. Wie wäre es, wenn sich die Repub­lik offiziell hin­ter den Vere­in und das Denkmal stellt? Oder wird auch dies­mal wieder geschwiegen und ver­tuscht wer­den? Weit­er…

Eisenstadt: Prozess gegen Neonazis beginnt am Montag

Die Jus­tiz gibt sich offen­sichtlich Mühe: in den let­zten Wochen und Tagen fan­den etliche Wieder­betä­ti­gung­sprozesse statt (Wiener Neustadt, Inns­bruck ). Am Mon­tag begin­nt in Eisen­stadt ein Wieder­betä­ti­gung­sprozess gegen 14 Per­so­n­en. Der Prozess ist für zwei Tage anber­aumt. Die Angeklagten, im Alter von 18 bis 38 Jahren, wer­den beschuldigt, in unter­schiedlichen Zusam­men­hän­gen gegen das Ver­bots­ge­setz ver­stoßen zu haben. Weit­er…

Unterstinkenbrunn (NÖ) Hetz-Parolen auf Strom-Kästen

Die Bewohner­In­nen von Unter­stinken­brunn sind ohne­hin schon ges­traft mit ihrem Ort­sna­men. Seit über ein­er Woche sind laut NÖN allerd­ings Stromkästen der EVN und Fah­nen­mas­ten mit ein­schlägi­gen aus­län­der­feindlichen Parolen beschmiert. Auch in Eichen­brunn wurde geschmiert. Das Lan­desamt für Ver­fas­sungss­chutz ermit­telt wegen Wieder­betä­ti­gung, ist sich aber noch nicht im klaren, ob die Täter in der Region oder außer­halb zu suchen sind: „Schließlich gibt es auch in Mis­tel­bach immer wieder Vor­fälle.“ (NÖN, 2.11.2010) Weit­er…

Mariazell: Schmiererei an der Basilika

In der Nacht vom 9. auf den 10. Okto­ber wurde der Gran­it­sock­el der Mari­azeller Basi­li­ka auf ein­er Länge von 30 Metern mit dem Spruch „Der Koran ist dem Teufel seine Bibel Am Hor­i­zont taucht der Teufel auf“ von bis­lang unbekan­nten Tätern beschmiert. Die Schmier­erei weicht mit ihrer vorge­blich religiösen Botschaft etwas von den bekan­nten ras­sis­tis­chen, anti­semi­tis­chen und islam­o­phoben Schmier­ereien der let­zten Jahre ab.

Das KZ Mau­thausen war 2009 im Feb­ru­ar mit dem Spruch „Was unseren Vätern der Jud, ist für uns die Moslem­brut, seid auf der Hut! 3. Weltkrieg ‑8.Kreuzzug“ und im März 2010 mit „Türk und Jud, giftig’s Blut“ an der Aussen­mauer beschmiert worden.

An einem Kinder­garten in Linz wurde im Juni 2009 die Schmier­erei „Was fürn Vater der Jud, ist für uns die Moslem­brut“ mit der Sig­natur „88“ ent­deckt. Ende Juni 2009 wurde am Wiener West­bahn­hof „Einst Jud jet­zt Moslem­brut“ geschmiert.


Bildquelle: derstandard.at: „Moslembrut”-Hetze beim Westbahnhof

Wie die Tageszeitung „Öster­re­ich“ in ihrer Aus­gabe vom 12.10.2010 meldet, ermit­telt die Polizei auch im Umfeld der Mari­azeller Frei­heitlichen. (Quellen: Kuri­er, Österreich)

Spittal (Kärnten): Hakenkreuze und Naziparolen geschmiert

Drei Jugendliche haben in der Nacht auf den 30. Sep­tem­ber 2010 in Spittal/Drau zahlre­iche Gebäude, darunter auch eine Kirche und die Fried­hof­s­mauer sowie PKWs „mit ver­schiede­nen Schriftzü­gen und Zeichen“ (Kleine Zeitung) besprüht. Die Polizei hat bish­er 20 Objek­te gezählt. Weit­er…

Wien: Hakenkreuze und „Heil HC“ auf PKW

Wie „Öster­re­ich“ meldet, wurde der PKW von Michael G., Direk­tor eines inter­re­ligiösen Vere­ins, mit „Heil HC“ und Hak­enkreuzen beschmiert. Michael G. ist der Organ­isator eines Bene­fiz-Match­es, das die Wiener Aus­tria am 7.10.2010 gegen eine Mannschaft von „Tri­a­log“ durch­führen wird. Auf dem PKW von Michael G. war ein Wer­be­plakat für das Match aufge­bracht. (Öster­re­ich, 1.10.2010) Weit­er…

Wien-Leopoldstadt: Der smarte Franz, die feuchte Feier und das Hakenkreuz

Franz Lin­den­bauer kan­di­diert für die FPÖ in Wien-Leopold­stadt auf dem vierten Lis­ten­platz. Bedeutet ein sicheres Man­dat für Franz Lin­den­bauer. Eine APA-OTS-Mel­dung vom 6.7.09 besagt, dass der Leopold­städter Jugen­dob­mann der FPÖ wegen der gegen ihn erhobe­nen Vor­würfe, ein „Sym­pa­thisant der recht­sex­tremen Szene zu sein”, alle Funk­tio­nen in FPÖ und RFJ (Ring Frei­heitlich­er Jugend) zurück­gelegt habe. Der Rück­tritt sei nicht als Schuldeingeständ­nis zu inter­pretieren, so der FPÖ-Bezirk­sob­mann Wolf­gang Sei­dl, son­dern um weit­eren Schaden von der FPÖ abzuwen­den. Weit­er…