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Filter Schlagwort: Rechtsterrorismus

Wochenschau KW 40

Ulrichsbergtreffen: Zahl der Teilnehmer_innen sinkt weiter

Die Gedenk­feier­lichkeit­en für Wehrma­chts- und SS-Ver­bände, welche jährlich stat­tfind­en und bis 2014 vom Land Kärn­ten gefördert wur­den, haben seit dem Höhep­unkt der antifaschis­tis­chen Proteste gegen das Tre­f­fen mit sink­enden Teilnehmer_innenzahlen und mas­siv­en Geldein­bußen zu kämpfen. Weit­er…

Der NSU und die Kontakte zum österreichischen „Blood & Honour”-Netzwerk

Ver­gan­genen Fre­itag, am 15.9., trat Cor­ry­na Görtz als Zeu­g­in von den hes­sis­chen NSU-Unter­suchungsauss­chuss (UA). Die derzeit Inhaftierte wurde von der Bun­de­san­waltschaft für den Prozess in München nicht als wichtig genug erachtet, um als Zeu­g­in vorge­laden zu wer­den, obwohl sie Kon­takt zum NSU-Kern­trio gehabt haben kön­nte. Gegen­stand der Befra­gung im hes­sis­chen UA war Görtz’ Zeit als Schlüs­selfig­ur der nord­hes­sis­chen Neon­azi-Szene Mitte der 1990er-Jahre, sowie ihr Aufen­thalt im offe­nen Vol­lzug in der JVA Bau­na­tal. Weit­er…

Charlottesville (USA): Drei Tote und mehrere Schwerverletzte bei rechtsextremen Ausschreitungen

Ein Stad­trats­beschluss in Char­lottesville ist seit Tagen Anlass für Aufmärsche von Recht­en in den USA. Unter dem Mot­to „Unite the Right” protestieren Recht­sex­treme und Neon­azis gegen die Ent­fer­nung ein­er Statute des Kon­föderierten-Gen­er­al Robert E. Lee aus dem Amerikanis­chen Bürg­erkrieg. Bei den recht­en Auss­chre­itun­gen wurde eine anti­ras­sis­tis­che Aktivistin getötet und mehrere Gegen­demon­stran­tInnen teil­weise schw­erver­let­zt. Bei einem Hub­schrauber­ab­sturz star­ben zwei Polizis­ten. Weit­er…

Der bemerkenswerte Lieblingsmaler eines Kandidaten

Die Presse am Son­ntag (20.3.2016) legte den fünf Kan­di­datIn­nen für die Präsi­dentschaft­wahl einen Frage­bo­gen à la Mar­cel Proust vor. Wäre nicht weit­er bemerkenswert, hätte nicht der FPÖ-Kan­di­dat die Frage nach seinem Lieblings­maler mit Odin Wisinger beant­wortet. Wisinger? Odin? Wer ken­nt denn den? Wir! Er heißt allerd­ings nicht Wisinger, son­dern Wiesinger und ist der Haus- und Hof­maler der deutsch-völkischen Burschen­schafter. Weit­er…

Leberkäse und ein brauner Lieblingsautor

Man­fred Haim­buch­n­er, der oberöster­re­ichis­che FPÖ-Vor­sitzende und seit kurzem auch Lan­deshaupt­mannstel­lvertreter, hat als seinen Lieblingsautor Ernst von Salomon genan­nt. Ganz offiziell auf den Seit­en des Lan­des Oberöster­re­ich. Das hat was, denn Ernst von Salomon kämpfte zeit seines Lebens gegen Par­la­men­taris­mus und Demokratie – in Worten und mit Tat­en. Salomon war ein recht­sex­tremer Ter­ror­ist und auch Nazi mit Brüchen und Wider­sprüchen. Weit­er…

Oberster Richter zu rechtsextremer Gewalt: „Hochgefährliche Situation“

Thomas Fis­ch­er ist Vor­sitzen­der Richter beim Bun­des­gericht­shof in Karl­sruhe (BRD). Ein stre­it­bar­er Richter, der nicht nur ein exzel­len­ter Experte im Strafrecht ist, son­dern sein Wis­sen und seine Stand­punk­te auch gerne der Öffentlichkeit mit­teilt. Unter „Fis­ch­er im Recht“ blog­gt er lustvoll und engagiert zu Recht und Poli­tik, etwa zu den Vorschlä­gen, das Asyl­recht zu rel­a­tivieren. Bei einem Wien-Besuch gab er dem „Stan­dard“ ein Inter­view. Auch zu Jus­tiz und Recht­sex­trem­is­mus. Abso­lut lesenswert! Weit­er…

Old School mit Österreich-Anschluss

Noch sind fak­tisch keine Details über die Anschlagspläne der neon­azis­tis­chen Gruppe „Old­school Soci­ety“ bekan­nt. Weil diese Pläne aber nach Ansicht der deutschen Ver­fas­sungss­chützer schon weit fort­geschrit­ten waren, fand am Mittwoch, 6.5. eine Razz­ia statt, bei der vier Per­so­n­en festgenom­men wur­den. „Old­school Soci­ety“ hat­te nicht nur in Deutsch­land Fans, son­dern auch in Öster­re­ich. Weit­er…

ORF: 19 Jahre nach dem Bomben-Attentat in der Roma-Siedlung

Schock und Entset­zen in ganz Öster­re­ich: In der Nacht vom 4. auf den 5. Feber 1995 detonierte in der Roma-Sied­lung in Ober­wart eine Rohrbombe und tötete 4 Roma. Neben ihren Leichen lag eine Blechtafel mit der Auf­schrift „Roma – zurück nach Indi­en“. Dieses Ereig­nis löste bei den Bewohn­ern tiefe Trauer und Angst aus. Weit­er­lesen auf orf.at — 19 Jahre nach dem Bomben-Atten­tat in der Roma-Siedlung