Filter Schlagwort: Verbotsgesetz

Ried im Innkreis (OÖ): Hitler-Fotos auf Facebook fallen unter Verbotsgesetz

Ein Oberösterreicher (20), der im Jahr 2009 Fotos von Hitler, von einem Nazi-Reichsadler und von sich selbst in Uniform, mit Gaspistole und beim Hitler-Gruß auf sein Facebook-Profil eingestellt hatte, wurde am Freitag, 4.3., von einem Geschworenengericht in Ried zu 6 Monaten bedingter Haftstrafe und der Auflage einer Bewährungshilfe rechtskräftig verurteilt.

Klagenfurt: „Tyr“ aus dem Alpen-Dodel-Forum

„Wer suchet, der findet“ – könnte sich der Verfassungsschutz gedacht haben, als er bei „Tyr“ vorstellig wurde und dessen Häuschen auf den Kopf stellte.“Tyr“ ist der Nickname von Jörg Martin St. aus Klagenfurt im internen Forum von „Alpen-Donau“.

Linz(OÖ): Polizei ignoriert Nazi-Aktion

Unter dem Titel „Rechte Hetze war kein Fall für die Polizei“ berichtet der „Kurier“ in seiner OÖ-Ausgabe vom 26.1.2011 über den vergeblichen Versuch eines Bürgers, die Polizei in Linz zur Sicherstellung von Klebern der „Volkstod“-Nazis zu bewegen.

Grazer Nazi-Schläger (II):“Kommt’s Burschen, wir hauen ab!“

Am 23. Juni wurde im Rahmen eines Public-Viewing am Karmeliterplatz in Graz das Fußball-WM-Spiel Deutschland gegen Ghana übertragen. Mehrere tausend Zuschauer hatten sich vor der Großleinwand versammelt, darunter auch Werner Kogler, grüner Abgeordneter und damals Spitzenkandidat für die steirischen Landtagwahlen. Deutschland-Spiele ziehen aber auch eine andere Spezies von Besuchern an: Neonazis und rechtsextreme Hooligans.

Interview mit Heribert Schiedel: Verwischte Grenzen

stopptdierechten.at führte ein Interview mit dem Rassismus- und Antisemitismusforscher Heribert Schiedel*: Frage: Das Jahr ist fast zu Ende. Was waren bzw. sind für Dich als Experten in punkto Rechtsextremismus die wichtigsten Entwicklungen in diesem Bereich?

Gestreckter Arm und gestreckter Finger – der grosse Unterschied!

Seit es uns gibt, erhalten wir ab und zu auch Zuschriften, in denen wir z.B. aufgefordert werden, gegen Beschimpfungen wie „Scheiß Österreicher“, unterstützt von der Geste eines gestreckten Mittelfingers, vorzugehen. Im konkreten Fall vermeinte der Absender darin eine neonazistische und rassistische Beschimpfung zu erkennen und schrieb uns, damit „diese Erfahrung bei Euch aufgezeigt werden kann“.

Waizenkirchen (OÖ): Porno-Humer und die Gaskammern

Der Verfall des selbsternannten Porno-Jägers Martin Humer (86) (wir berichteten) schreitet offensichtlich unaufhaltsam voran. Wie der „Kurier“ in seiner OÖ-Ausgabe am 9.12. berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wels gegen ihn wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das NS-Verbotsgesetz.