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Filter Schlagwort: Mord/Mordversuch/Totschlag

Die Affäre Borodajkewycz

Am 31.März 1965 demon­stri­erten Tausende durch die Wiener Innen­stadt, um gegen den anti­semi­tis­chen Uni­ver­sität­spro­fes­sor Taras Boro­da­jkewycz, einen alten Nazi, zu demon­stri­eren. Ihnen stellte sich ent­ge­gen eine vom Ring Frei­heitlich­er Stu­den­ten (RFS) organ­isierte Gegenkundge­bung, die mit Nazi-Parolen („Hoch Auschwitz“) provozierte. Heuer jährt sich das Ereig­nis zum 50. Mal. Weit­er…

Burgdorf (CH): 18 Jahre für „Aufruhr“-Besteller

18 Jahre Haft und anschließende Ver­wahrung lautete das Urteil des Region­al­gericht­es Burgdorf gegen John K., der im März 2012 die 44-jährige Clau­dia B. aus der Steier­mark ermordet, geschän­det und beraubt hat­te. Die Bru­tal­ität der Tat ani­mierte die Schweiz­er Boule­vard-Medi­en zu Höch­stleis­tun­gen („Voll­mond-Killer“), der recht­sex­treme Hin­ter­grund des Täters blieb dafür kon­se­quent ausgespart .

Saalfelden (Sbg): Nazi-Verehrung mit Ritualmord?

Was sich die Ermit­tlungs­be­hör­den gedacht haben, als sie jede genauere Stel­lung­nahme zu den Umstän­den des Mordes an Mirela B. (20) aus Saalfelden ver­weigerten, ist unklar. Jeden­falls liefern die jet­zt über einen Bericht des ORF bekan­nt­ge­wor­de­nen Fak­ten genau jene Ingre­dien­zien für eine Boule­vard-Berichter­stat­tung, die nicht auf Erk­lärung, son­dern auf Hor­ror abzielt. Weit­er…

Verfassungsschutzbericht 2013 (III) Rechtsextreme Gewalt in Österreich

Der Ver­fas­sungss­chutz weist in seinen Bericht­en Gewalt­de­lik­te mit recht­sex­tremer Moti­va­tion nicht geson­dert aus. In der Sta­tis­tik wer­den sie unter den „son­sti­gen Delik­ten“ nach dem Strafge­set­zbuch (StGB) wie gefährlich­er Dro­hung, Sachbeschädi­gung usw. ein­gerei­ht. Recht­sex­treme Gewalt wird so unsicht­bar gemacht. Damit entledigt sich der Ver­fas­sungss­chutz ein­er – zugegeben –schwieri­gen, aber notwendi­gen Auf­gabe: was ist unter recht­sex­tremer Gewalt zu ver­ste­hen? Weit­er…

Podiumsdiskussion: Landfriedensbruch — Gefahr für die Zivilgesellschaft?

11. Juni / 19.00 / Sem20 / Juridicum

Gemäß §274 StGB ist als „Land­friedens­bruch” die wissentliche, also bewusste, Teil­nahme an ein­er „Zusam­men­rot­tung“ straf­bar, wenn diese darauf abzielt, einen Mord, Totschlag, eine Kör­per­ver­let­zung oder eine schwere Sachbeschädi­gung zu bege­hen. Eine Bestra­fung ist möglich, ohne dass die Per­son selb­st diese Straftat­en began­gen hat. 

His­torisch hat der Land­friedens­bruch seine Wurzeln in der Nieder­schla­gung von Unruhen und rev­o­lu­tionären Auf­stän­den. In den let­zten Jahren wurde dieser Straf­para­graph – der über Jahrzehnte prak­tisch totes Recht war – plöt­zlich neu ent­deckt. Zuerst bei Fußball­fans – dann bei DemonstrantInnen.

Warum wird der Para­graph ver­mehrt angewen­det? Braucht es diesen Para­graphen und worin liegt die Missbrauchsgefahr?

https://www.facebook.com/events/286746334827227/

Gäste:

Man­fred Seeh (Die Presse)
Hannes Jarolim (Jus­tizsprech­er der SPÖ)
Ger­hard Jarosch (Präsi­dent der Vere­ini­gung öster­re­ichis­ch­er StaatsanwältInnen)
Kristin Pietrzyk (Recht­san­wältin)
Michael Lep­uschitz (Polizei­jurist)
Albert Stein­hauser (Jus­tizsprech­er der Grünen)

auf einen span­nen­den Abend freut sich die jus.gras in Koop­er­a­tion mit Albert Steinhauser!

Malmö: Von Massenschlägerei zu Mordversuch

Ein Schw­erver­let­zter und ein wegen Mord­ver­suchs gesuchter Haupt­täter, der sich der Ver­haf­tung ent­zo­gen hat und auf Face­book die Ermit­tlun­gen kom­men­tiert – so sieht das vor­läu­fige Faz­it zur Messer­at­tacke von Malmö aus. Polizei und Teile der schwedis­chen Medi­en machen dabei keine allzu gute Fig­ur. Weit­er­lesen auf publikative.org — Malmö: Von Massen­schlägerei zu Mordversuch

Weitere rechtsextreme Morde in Deutschland?

Die Innen­min­is­terkon­ferenz in Deutsch­land hat nach den Ermit­tlungspan­nen im Zusam­men­hang mit dem „Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grund” (NSU) die Über­prü­fung zahlre­ich­er Tötungs­de­lik­te ange­ord­net. Beson­ders auf Morde Sprengstof­fan­schläge und Banküber­fälle soll geachtet wer­den. Die Über­prü­fung kön­nte zeigen, dass mehr als die offiziell 63 Tötungs­de­lik­te recht­sex­trem motiviert waren, so das deutsche das Bun­desin­nen­min­is­teri­um. 745 Tötungs­de­lik­ten (418 vol­len­dete, 327 ver­suchte Tötun­gen) wur­den vom Bun­deskrim­i­nalamt und den Lan­deskrim­i­nalämtern auf einen möglichen recht­sex­trem­istis­chen Hin­ter­grund über­prüft. Die nun genan­nten Zahlen sind erschreck­end. Weit­er…