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Filter Schlagwort: Mord/Mordversuch/Totschlag

Bad Fischau (NÖ): Wieder Anschlag mit Hakenkreuz-Ritzerei

Im Sep­tem­ber des Vor­jahres wurde dem Robert T. (52) aus Bad Fis­chau bei einem Über­fall durch mask­ierte Per­so­n­en ein Hak­enkreuz auf die Stirn ger­itzt. Als Verdächtiger kam ein Nach­bar in U‑Haft, wurde aber im Dezem­ber 2015 freige­sprochen – aus Man­gel an Beweisen. Jet­zt wurde Robert T. neuer­lich über­fall­en, bewusst­los geschla­gen, gefes­selt und ihm ein großes Hak­enkreuz auf die Brust ger­itzt. Weit­er…

Kriminalität : Die Implosion des Herrn Wurm

Seit 2013 sitzt Peter Wurm für die FPÖ im Nation­al­rat und kann noch immer Sta­tis­tiken nicht richtig lesen. Vielle­icht will er das auch gar nicht ? Schließlich lebt er bzw. seine Partei ganz gut damit, dass die „Aus­län­der“, die „Migranten“, die „Asyl­wer­ber“ für die „Explo­sion der Krim­i­nal­ität“ ver­ant­wortlich gemacht wer­den. Aber wenn es die „Explo­sion“ gar nicht gibt? Dann würde der arme Wurm ja seine Geschäfts­grund­lage ver­lieren! Weit­er…

Leberkäse und ein brauner Lieblingsautor

Man­fred Haim­buch­n­er, der oberöster­re­ichis­che FPÖ-Vor­sitzende und seit kurzem auch Lan­deshaupt­mannstel­lvertreter, hat als seinen Lieblingsautor Ernst von Salomon genan­nt. Ganz offiziell auf den Seit­en des Lan­des Oberöster­re­ich. Das hat was, denn Ernst von Salomon kämpfte zeit seines Lebens gegen Par­la­men­taris­mus und Demokratie – in Worten und mit Tat­en. Salomon war ein recht­sex­tremer Ter­ror­ist und auch Nazi mit Brüchen und Wider­sprüchen. Weit­er…

Russland: Neonazi-Mordserie vor Gericht

Anfang des Jahres wurde der Neon­azi Ilya Dorokhov als let­ztes, noch nicht verurteiltes Mit­glied der Neon­azi-Gruppe „Volkssturm“ — ver­ant­wortlich für zahlre­iche Morde — aus Jeka­ter­in­burg zu ein­er 10-jähri­gen Haft­strafe verurteilt. Jet­zt standen Mit­glieder der neon­azis­tis­chen Ter­ror­gruppe BORN (ste­ht für „Kamp­for­gan­i­sa­tion rus­sis­ch­er Nation­al­is­ten”) vor Gericht und fassten eben­falls langjährige Haft­strafen aus. Die Gruppe soll auch zur etablierten rus­sis­chen Poli­tik Verbindun­gen gehabt haben. Weit­er…

Taras Borodajkewycz (II): „Mit Neonazismus nichts zu tun“?

Für Taras Boro­da­jkewycz, den Pro­fes­sor für Sozial-und Wirtschafts­geschichte an der Hochschule für Welthandel, gab es in seinem Leben zwei größte Tage: die Krö­nung von Papst Pius XII. und Hitlers Rede auf dem Helden­platz. Durch die Mitschriften des sozial­is­tis­chen Stu­den­ten Fer­di­nand Lacina Anfang der 1960er-Jahre wurde das Gedankengut, das der Pro­fes­sor in seinen Vor­lesun­gen ver­bre­it­ete, allmäh­lich pub­lik, aus dem von Studieren­den Bejubel­ten eine Affäre. Weit­er…

Der Tod des Ernst Kirchweger

Vor 50 Jahren, am 31. März 1965, wurde der Pen­sion­ist Ernst Kirch­weger (67), der an ein­er Demon­stra­tion des Antifaschis­tis­chen Stu­den­tenkomi­tees und der Öster­re­ichis­chen Wider­stands­be­we­gung gegen den Anti­semiten und Alt­nazi Taras Boro­da­jkewycz (63) teilgenom­men hat­te, durch einen Fausthieb des jun­gen Anti­semiten und Recht­sex­tremen Gün­ther Kümel so schw­er ver­let­zt, dass er zwei Tage später an den Fol­gen der Ver­let­zun­gen starb. Weit­er…

Niemals vergessen: Ernst Kirchweger. Das erste Opfer rechtsradikaler Gewalt in der 2. Republik

Enthül­lung von Steinen der Erin­nerung, 31. März 2015
Am 31. März 1965 wurde der Antifaschist Ernst Kirch­weger (12.1.1898 — 2.4.1965) bei ein­er Demon­stra­tion gegen den anti­semi­tis­chen Uni­ver­sität­spro­fes­sor Taras Boro­da­jkewycz vom Recht­sex­trem­is­ten und RFJ-Mit­glied Gun­ther Kümel niedergeschla­gen. Zwei Tage später erlag er seinen Verletzungen.
Die Steine der Erin­nerung an Ernst Kirch­weger wur­den an etwa jen­er Stelle ange­bracht, an der er tödlich ver­let­zt wurde.

Dien­stag, 31. März 2015, 17.00 Uhr
Phil­har­moniker­straße 2–4 (vor dem Hotel Sach­er), 1010 Wien

Ernst Kirchweger (1898–1965): Veranstaltung im LG Wien

Datum / Uhrzeit
25.03.2015
18:00 — 20:00

Im März find­et der Jour fixe am let­zten Mittwoch jeden Monats nicht im Ver­band­slokal in der Las­sallestraße statt, son­dern in Form ein­er gemein­samen Ver­anstal­tung mit dem Wiener Straflan­des­gericht, dem Doku­men­ta­tion­sarchiv des öster­re­ichis­chen Wider­standes, der Forschungsstelle Nachkriegsjus­tiz und der Alöfred Klahr Gesellschaft im Schu­lungszen­trum des Lan­des­gerichts für Straf­sachen (Ein­gang Wick­en­burggasse 22, 1080 Wien, Ein­lass ab 17:30 Uhr) Weit­er…

Linz: Pegida-Demonstrant mit Vergangenheit (II)

1997 ist der frühere Man­datar der Südtirol­er Frei­heitlichen, Chris­t­ian Wald­ner, ermordet wor­den. Wie sich bald ein­mal her­ausstellte, von seinem früheren Parteifre­und Peter Paul R.. Wald­ner hat kurz vor sein­er Ermor­dung noch erzählt: „Ich habe eine Geschichte, welche die Frei­heitlichen in Südtirol aus­löschen wird.” (pro­fil, 24.2.1997) Weit­er…