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Filter Schlagwort: Körperverletzung

Der Gunther und der Günther

Kümel auf "Radio Ostmark"

Heute geht’s um Kümel, nicht um Küs­sel. Kümel ist etwas älter als Küs­sel. Seine aktivste Phase in der Neon­azi-Szene liegt schon Jahrzehnte zurück: in den 60er Jahren des 20. Jahrhun­derts. Bei ein­er Demon­stra­tion gegen den anti­semi­tis­chen Uni­ver­sität­spro­fes­sor Taras Boro­da­jkewycz am 31.3.1965 schlug er den Pen­sion­is­ten Ernst Kirch­weger mit einem Box­hieb so nieder, dass der an den Fol­gen starb: der erste poli­tis­che Tote der Zweit­en Repub­lik. Nach einem skan­dalösen Prozess ver­schwand Kümel rasch aus der Öffentlichkeit. Jahrzehnte später tauchte er in Deutsch­land als Recht­sex­tremer wieder auf, zulet­zt, als er beim Neon­azi Meinolf Schön­born einen Vor­trag hielt. Weit­er…

Wochenschau KW 13/19

Der Angeklagte Thomas K. vor vor dem Grazer Gericht (© D.M.)

Die let­zte Woche war heftig. Nicht nur, was die Geld­spende des Christchurch-Atten­täters an Mar­tin Sell­ner bet­rifft, son­dern vor allem, weil – endlich ein­mal – die massen­haften Verbindun­gen zwis­chen der FPÖ und den Iden­titären in die Medi­en gelangten. Das Bekan­ntwer­den der Teil­nahme von Mar­tin Lichtmesz an zwei neon­azis­tis­chen Kon­feren­zen in Skan­di­navien hat der kri­tis­chen Betra­ch­tung der Iden­titären nun noch Auftrieb gegeben. Zudem gab’s mehrere Prozesse, von denen jen­er in Graz gegen Mit­glieder der „Partei des Volkes“ am brisan­testen war: Der endete wegen der Schän­dung ein­er Moschee mit ein­er Diver­sion und drei Schuld­sprüchen. Dann hat­ten wir über mehrere NS-Schmier­ereien und in einem Video doku­men­tierte grobe ras­sis­tis­che Beschimp­fun­gen, die selb­st Kan­zler Kurz kom­men­tierte. Und in Krems fügte ein 27-Jähriger nach dem Skandieren von recht­sex­tremen Parolen einem 62-Jähri­gen lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen zu. Weit­er…

Eine Privatkonsultation im BVT

aus dem BVT-Akt: Datei mit Betreff "Diverse Anschuldigungen gegen meine Person; Anzeige von Ch."

Der Unter­suchungsauss­chuss zum BVT hat schon einiges zutage gefördert, was uns mit Kopf­schüt­teln hin­ter­lassen hat. Ein Nebe­nast aus den BVT-Akten ist jedoch am Son­ntag, 17.3.19, pub­lik gewor­den: Dem­nach hat der ÖVP-Abge­ord­nete Wern­er Amon einem inzwis­chen ehe­ma­li­gen FPÖ-Abge­ord­neten eine Pri­vatkon­sul­ta­tion im BVT ver­schafft. Ein BVT-Beamter sei dann auch prompt zur Ver­fü­gung ges­tanden. Die Affäre rund um den Ex-Abge­ord­neten kön­nte jedoch tief­ere Aspek­te und einige Ungereimtheit­en bis zur möglichen Ver­tuschung ein­er Gewalt­tat zu haben. Weit­er…

Wochenschau KW 8/19

Bilanz der let­zten Woche: Nur ein Wieder­betä­ti­gung­sprozess, der mit einem nicht recht­skräfti­gen Freis­pruch endete, aber gle­ich zwei ras­sis­tis­che Angriffe auf offen­er Straße inner­halb weniger Tage. Dazu ein kurios­er Brief der FPÖ an die israelis­che Botschaf­terin und das „rechte Wort der Woche“, das der VP-Gen­er­alsekretär Karl Neham­mer von sich gab. Weit­er…

Wochenschau KW 3/19

Viel, sehr viel Wieder­betä­ti­gung ist in der let­zten Woche zu notieren, von Vorarl­berg bis nach Wien, von Kärn­ten bis nach Oberöster­re­ich. Zen­tral dabei: die Ver­bre­itung über Sozialen Net­zw­erke. Als Moti­va­tion wer­den oft „Schwarz­er Humor“ und Alko­hole­in­fluss genan­nt – verge­blich, denn das erken­nen Gerichte eher nicht als Ent­las­tung an. Der Geschäfts­führer des Linz­er JKU-Alum­ni-Klubs ist dort Ver­gan­gen­heit, nicht aber bei der ÖVP, dort bleibt er weit­er­hin Funk­tionär. „Zur Zeit“ het­zt wieder ein­mal gegen George Soros und auch gegen Wis­senschaf­terIn­nen wie Ruth Wodak. Schlussendlich die bit­tere Fest­stel­lung: Wür­den die Analy­sen des deutschen Ver­fas­sungss­chutzes die AfD betr­e­f­fend auch auf die FPÖ umgelegt, müssten die Blauen eben­falls unter Beobach­tung gestellt wer­den. Und das führt auch zu Her­bert Kickl, der durch eine famose Beant­wor­tung ein­er par­la­men­tarischen Anfrage besticht. Dafür wid­men wir ihm „das rechte Wort der Woche“. Weit­er…

Wochenschau KW 35

Twitter SdR an LPD Wien zu Michael K.

Der aus­ge­hende Som­mer brachte nun eine Verdich­tung an Prozessen wegen Wieder­betä­ti­gung und Ver­het­zung: Dabei wur­den in Kärn­ten, Nieder- und Oberöster­re­ich ein­schlägige Face­book-Aktiv­itäten vor Gericht ver­han­delt, die alle­samt zu Verurteilun­gen führten. Her­vorstechend eine Pen­sion­istin, die ihren Ärg­er über eine Anti-Regierungs­de­mo mit heftig anti­semi­tis­chen Kom­mentaren auf Face­book quit­tierte und beklagte, dass Hitler bei den Juden nur halbe Arbeit gemacht habe. Manche, das zeigt unsere Wochen­schau sehr deut­lich, soll­ten bess­er die Fin­ger von den Sozialen Medi­en lassen. Und in Wien wurde ein Mann ver­prügelt, weil er schwul aus­sah. Weit­er…

FPÖ (II): Prügel für die Geliebte?

Gegen einen NR-Abge­ord­neten der FPÖ wird wegen des Ver­dachts der Nöti­gung und Kör­per­ver­let­zung ermit­telt. Er soll im März 2016 in einem Hotelz­im­mer seine dama­lige Geliebte mehrmals geschla­gen haben, berichtet die „Kro­ne“. Die Frau hat den Vor­fall erst im August 2017 nach ein­er „Aussprache“ angezeigt. Die Staat­san­waltschaft Wien bestätigt, dass eine entsprechende Anzeige einge­gan­gen sei. Weit­er…

(Deutschland) 1. Mai 2017: Details zum Angriff von Neonazis auf die Polizei

Am 1. Mai 2017 attack­ierten in Deutsch­land Neon­azis Jugendliche mit Sprengkör­pern, Steinen, Flaschen und Pfef­fer­spray. Mit Teleskop­schlagstöck­en schlu­gen sie gezielt auf Köpfe ein, dabei wur­den mehrere Jugendliche schw­er ver­let­zt. Ein ander­er Angriff am gle­ichen Tag galt der Polizei in Apol­da. Eine Anfrage der Linken-Abge­ord­neten Katha­ri­na König-Preuss enthüllt nun Details zum Angriff auf die Polizei Weit­er…