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Filter Schlagwort: Körperverletzung

Wochenschau KW 5/21

Sehr viel schlechter ist für einen jun­gen deutschen Hitler-Fan­boy eine Beru­fungsver­hand­lung aus­ge­gan­gen; aus der ursprünglich bed­ingten Haft wurde eine unbe­d­ingte. Dafür ist ein Niederöster­re­ich­er straf­los davon gekom­men, weil er behauptet hat­te, braune Nachricht­en bei Deutsch­landurlauben und nicht in Öster­re­ich ver­schickt zu haben. Es gibt auch gute Nachricht­en: Im Bur­gen­land schre­it­et der Selb­stver­nich­tungskampf der FPÖ hoff­nungs­froh voran. Weit­er…

Wochenschau KW 51/20

Ein Nazi-Pornovideo und andere ein­schlägige Nachricht­en und Fotos bracht­en zwei Vorarl­berg­ern eine bed­ingte Haft- und eine unbe­d­ingte Geld­strafe ein. Anson­sten in Prozessen der let­zten Woche: Nazi-Autoaufk­le­ber, ein pöbel­nder Alko­ho­lik­er mit NS-Devo­tion­alien, „kein  Kom­men­tar“ bei der Frage, ob Hitler ein Held sei. Polizis­ten in Ottakring wur­den mit Hit­ler­gruß und „Sieg Heil“ emp­fan­gen, und die Polizei fragt sich, warum. Ob sie sich das auch bei jen­em Teil­nehmer an ein­er Coro­na-Leugn­erde­mo fragt, der mehrfach ungestört die rechte Hand hob, wis­sen wir nicht, weil sich die Polizei dazu (noch?) nicht geäußert hat. Wir fra­gen jedoch, wieso nie­mand von der Exeku­tive eingeschrit­ten ist. Und das auch noch: wieder ein­mal Waf­fen, dazu Wehrma­cht­shelme – dies­mal in Tirol. Weit­er…

Wochenschau KW 42/20

Ahnungs­los, warum er Hilter-Bilder in sein­er Woh­nung hän­gen hat­te – so gab sich ein West­steir­er, der befind­et, dass Frauen wie seine Ex-Fre­undin, gegen die er gewalt­tätig vorge­gan­gen ist, in der Hitler-Zeit ver­gast wür­den. Einem Niederöster­re­ich­er kommt ein ver­het­zen­der FB-Kom­men­tar ziem­lich teuer zu ste­hen. Fast zeit­gle­ich sind Neon­azi-Poli­tik­er aus der Slowakei und Griechen­land zu teil­weise hohen Haft­strafen verurteilt wor­den – ein­er sog­ar zu lebenslänglich. Weit­er…

Wochenschau KW 28/20

Wer im Ibiza-Unter­suchungsauss­chuss die erstaunlichen Erk­lärun­gen und von den häu­fi­gen Gedächt­nisaus­fälle der Zeu­gen hört, darf sich kaum wun­dern, dass es sich vor Gericht kaum anders abspielt. Was allerd­ings in der let­zten Woche alles an „Vertei­di­gung“ für diverse NS-Huldigun­gen vorge­bracht wurde, ist selb­st für ein Kabarett zu abstrus. Und endlich hat sich der Nation­al­rat mit ein­er Vier­parteien-Mehrheit gegen das Ustascha-Tre­f­fen in Kärn­ten posi­tion­iert. Weit­er…

Wochenschau KW 27/20

Eine Rei­he von Prozessen, poli­tis­che Rück- und Über­tritte und ein Parteiauss­chluss haben die let­zte Woche gepflastert. Zudem hat sich ein „blauer Baron“ mit der Polizei ein Autoren­nen geliefert, bei einem mut­maßlich ehe­ma­li­gen FPÖ-Funk­tionär sind ille­gale Waf­fen und NS-Devo­tion­alien gefun­den wor­den. Die Iden­titären ver­suchen nun über eine Stiftung in Polen, ihr Ver­mö­gen dem Zugriff deutsch­er und wohl auch öster­re­ichis­ch­er Behör­den zu entziehen. Weit­er…

Wien-Favoriten: Wie AKP und FPÖ voneinander profitieren

Antifaschistische Solidaritätskundgebung (Foto Presseservice Wien)

Am 24. Juni 2020 grif­f­en Erdo­gan-Anhänger, Graue Wölfe und selb­ster­nan­nte „Wächter von Favoriten“ eine Kundge­bung zu Frauen­recht­en an. Die Frauenkundge­bung, die von ver­schiede­nen Frauenor­gan­i­sa­tio­nen in Wien organ­isiert wurde, richtete sich gegen Fem­izide, patri­ar­chale und sys­tem­a­tis­che Gewalt. Auf dem Reuman­nplatz woll­ten die Frauen­recht­lerin­nen vor allem auf die zunehmende Gewalt gegen Frauen während der Coro­na-Krise aufmerk­sam machen. Gast­beitrag von Berî­van Aslan. Weit­er…

Erschreckende Bilanz rechter Gewalt in Deutschland für 2019

In Deutsch­land gibt es eine Insti­tu­tion (eigentlich mehr als ein Dutzend), zu der es keine Entsprechung in Öster­re­ich gibt: den Ver­band der Beratungsstellen für Betrof­fene rechter, ras­sis­tis­ch­er und anti­semi­tis­ch­er Gewalt (VBRG). Der VBRG hat jet­zt in sein­er Jahres­bi­lanz für 2019 detail­liert das erschreck­ende Aus­maß dieser Gewalt doku­men­tiert. Dem­nach ereigneten sich allein in acht von 16 deutschen Bun­deslän­dern täglich min­destens fünf rechte, ras­sis­tis­che und anti­semi­tis­che Angriffe. Weit­er…

Wochenschau KW 19/20

Wie der Tirol­er Blog­ger Markus Wil­helm dem Bürg­er­meis­ter von Telfs einge­heizt hat, ist lesenswert. Das Resul­tat: In Telfs wer­den gle­ich zwei Straßen­na­men geän­dert, die bish­er nach Nazis benan­nt sind. Richtigge­hend im Reko­rdtem­po ist der steirische Ex-Land­tagsab­ge­ord­nete Ger­hard Hirschmann von seinem Rück­tritt am 24. März, wo er aus allen poli­tis­chen Funk­tio­nen aus­geschieden war, nun wieder zurück­ge­treten. Weit­er…

Wochenschau KW 12/20

Wenig­stens eine gute Seite hat die Coro­na-Krise: Das jährliche Faschis­ten­tr­e­f­fen in Bleiburg/Pliberk muss dies­mal wohl aus­fall­en. Gegen Nor­bert Hofer wer­den nun Ermit­tlun­gen wegen des Ver­dachts auf uner­laubte Geschenkan­nahme anlaufen, nach­dem der Nation­al­rat für eine Aus­liefer­ung des derzeit­i­gen Drit­ten Nation­al­rat­spräsi­den­ten ges­timmt hat. Weit­er…

Wochenschau KW 49/19

Ein „karmisch“ ges­teuert­er Hil­f­ssh­er­iff musste sich in Linz vor Gericht ver­ant­worten. Was wie ein Film­mix aus Hol­ly­wood und Bol­ly­wood klingt, spielt in der heimis­chen Szene der Staatsver­weiger­er. Ein Stu­dent, der Schießübun­gen aus phys­io­ther­a­peutis­chen Grün­den gemacht haben will und zu dem Zweck seine Waffe mit auf die Uni schleppte, kassierte eine bed­ingte Haft­strafe. Und ein 19-jähriger Hallein­er wurde gle­ich wegen 182 Verge­hen gegen das Ver­bots­ge­setz angezeigt. Mit ihm 38 weit­ere Per­so­n­en aus dem In- und Aus­land. Weit­er…