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Filter Schlagwort: Körperverletzung

Wochenschau KW 48/22

Während es in Ried bei dem Prozess gegen den Ex-Boss der Neon­azi-Truppe von „Objekt 21“ in die dritte Runde geht, weil nun neue Chats aus­gew­ertet wer­den sollen, gab’s in Wiener Neustadt eine ver­gle­ich­sweise schnelle Entschei­dung. Ein Ehep­aar aus dem (dig­i­tal­en) Net­zw­erk des Neon­azis Peter Binder wurde nach dem Waf­fen- und Ver­bots­ge­setz nicht recht­skräftig verurteilt. Eben­falls einen Schuld­spruch kassierte ein ehe­ma­liger Pegi­da-Ord­ner aus Schwechat. Der FPÖ-Recht­saußen Mar­tin Graf will nun zum drit­ten Mal in ein Gremi­um des Nation­al­fonds der Repub­lik Öster­re­ich für Opfer des Nation­al­sozial­is­mus und ist bis­lang zum drit­ten Mal gescheit­ert. Weit­er…

Deutsch-österreichische Reichsbürgerschaft

Selbstinszenierung von einem der Beschuldigten aus Niederösterreich (Screenshot YT-Kanal "S...-Institut")

Eigentlich kann man mit ein­er ein­fachen Faus­tregel operieren: Wenn in Deutsch­land ein recht­sex­tremer Putsch­plan auf­fliegt, sind mit großer Wahrschein­lichkeit auch Österreicher*innen daran beteiligt. Die Faus­tregel lässt sich auch ander­sherum definieren: In so gut wie jed­er recht­sex­tremen Gruppe in Öster­re­ich find­et man auch Deutsche. Eine Nach­be­tra­ch­tung zur Razz­ia gegen eine deutsche Reichs­bürg­er­gruppe. Weit­er…

Wochenschau KW 47/22

In Feld­kirch wurde ein Impfgeg­n­er wegen gröblich­er Ver­harm­lo­sung des NS verurteilt, am Lan­des­gericht Korneuburg ging die braune Post ab: zwei Wieder­betä­ti­gung­sprozesse und fast noch ein­er und drei Schuld­sprüche. In Wien standen zwei Angeklagte vor Gericht, die dem Umkreis von bekan­nten Neon­azis zuzurech­nen sind. Der iden­titäre Spenden­samm­ler Sell­ner sam­melte Geld, um vor Gericht ful­mi­nante Beweise für sein Aus­tausch-Nar­ra­tiv vorzuführen. Aber Sell­ner blieb weg und die Bewe­is­führung aus. Weit­er…

Rechte Tatreiniger

Dass die jahre­lange ver­bale Het­ze von Rechts gegen Nan­cy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsen­tan­ten­haus­es, in physis­che Gewalt mün­den kann, war schon beim von Trump angezettel­ten Sturm auf das Kapi­tol abse­hbar. Jet­zt ist sie passiert – und sofort rück­en die recht­en Tatreiniger aus, um das Opfer zum Täter und die Spuren nach Rechts vergessen zu machen. Das öster­re­ichis­che Recht­saußen-Online-Medi­um report24 ist ganz vorne dabei. Weit­er…

Wochenschau KW 42/22

Prozesse mit gewis­sem Unter­hal­tungswert: Ein auf der Brust aufge­maltes Hak­enkreuz hat einen Brau­nauer sprich­wörtlich im Schlaf erwis­cht – weil er den Übeltäter, der ihm das Hak­enkreuz zuge­fügt hat­te, erwis­chen wollte, postete er das „Cor­pus Delic­ti“, also ein Self­ie inklu­sive Bemalung, ins Inter­net. Dafür gab’s einen Freis­pruch am Lan­des­gericht Ried. Beim eben­falls in Ried abge­hal­te­nen Prozess gegen den ehe­ma­li­gen Chef der Neon­azi-Truppe „Objekt 21“, Jür­gen W., kam’s in der let­zten Woche zu keinem Urteil, weil ein Zeuge noch gehört wer­den muss. Aber immer­hin war bere­its zu erfahren, dass W. nun wirk­lich und echt geläutert sei. Weit­er…

Wochenschau KW 27/22

Ein let­zter Wochen­rück­blick, bevor auch wir uns in die Som­mer­pause ver­ab­schieden. Hier geht’s u.a. um einen Bun­desheerof­fizier, der NS-Devo­tion­alien gesam­melt, eine Wehrma­cht­suni­form samt braunen Aufnäher getra­gen und den Hit­ler­gruß gezeigt hat­te. Er kam mit einem – noch nicht recht­skräfti­gen – rel­a­tiv milden Urteil davon. Weit­er…

Wochenschau KW 17/22

Rück­blick auf die let­zte Woche mit eini­gen Prozessen und Nazi-Schmier­ereien: Ein Salzburg­er Arzt wegen Wieder­betä­ti­gung vor Gericht und in Wien ein 18-fach Vorbe­strafter, zwei Garten­par­tys – eine in der Steier­mark, eine andere in Kärn­ten – mit braunen Umtrieben, die an den Gericht­en ver­han­delt wur­den und der Ex-Chef der Salzburg­er Frei­heitlichen Jugend, der in Wien vor dem Kadi stand, dazu Hak­enkreuzschmier­ereien in Nieder- und Oberöster­re­ich. Weit­er…

Wochenschau KW 11/22

Und wieder die FPÖ Graz: Fast 1,9 Mil­lio­nen aus Parteigeldern seien es inzwis­chen, die in dun­kle Kanäle ver­schwun­den sind. Und die Partei will davon jahre­lang nichts bemerkt haben – das alleine ist schon bemerkenswert. Daher ver­sucht man sich in Abgren­zung und verkauft neue Köpfe als Neustart. Mit zwei der drei Neuen an der Spitze ist die FPÖ alt geblieben: Sie kom­men aus dem Lager der Kor­pori­erten. Weit­er…

Wochenschau KW 9 und 10/22 (Teil 1)

Erst­mals wurde jemand nach dem Ver­bots­ge­setz wegen Tra­gen eines Ungeimpft-Juden­sternes verurteilt: Ein Wiener und ein Bur­gen­län­der fassten 15 Monate bed­ingt. Der Wiener hat­te zuvor in ein­er Bas­tel­stunde mit sein­er Tochter die Filz-Sterne selb­st ange­fer­tigt. Keine Strafe nach dem Ver­bots­ge­setz erhielt ein St. Pölt­ner, der nach ein­er Tax­i­fahrt meinte, sein Reich­sadler/Hak­enkreuz-Tat­too sei ein Uni­ver­sal­fahrschein und die Polizei wild attack­ierte. Und ein alter Bekan­nter, früher mit Kon­tak­ten zu Küs­sel & Co, stand vor Gericht, weil er ein­schlägige Chat­nachricht­en ver­schickt hat­te. Weit­er…

Wochenschau KW 7/22 (Teil 2)

Ein Graz­er wollte ohne FFP2-Maske, dafür aber mit einem Samu­rai-Schw­ert und ein­er Gaspis­tole einkaufen gehen. Zu Hause hat­te er trotz Waf­fen­ver­bot weit­ere Waf­fen gehort­et. Gewalt­tätige Über­griffe von Corona-Maßnahmengegner*innen häufen sich: In der let­zte Woche waren es min­destens drei. Eine Ex-FPÖ-Abge­ord­nete hat ihren Prozess wegen Falschaus­sage hin­ter sich gebracht, anderen ehe­ma­li­gen und aktuellen FPÖ-Funk­tionären ste­ht er möglicher­weise noch bevor, denn bei der Kla­gen­furter Staat­san­waltschaft ist eine anonyme Anzeige eingetrudelt. Weit­er…