Filter Schlagwort: Illegaler Waffenbesitz

BRD/ Ö: Erdlager mit Bomben oder Zahnpaste?

Die Meldung war merkwürdig: ein rechtsextremer und psychisch kranker Bombenbauer, Michael Krause aus Berlin, hatte 38 geheime Erddepots angelegt. In den deutschen Erdlagern werden Handgranaten, Sprengstoff, Bomben, Zünder und Schusswaffen gefunden, in den österreichischen dagegen nur Zahnpaste und Campingkocher. Mittlerweile ist etwas mehr bekannt, was die Angelegenheit noch merkwürdiger macht.

Der Breivik aus Traun (Teil 2)

Dem „Falter“ ist es nicht hoch genug anzurechnen, dass er den Morden und dem Selbstmord des Johann Neumüller aus Traun nachging und recherchierte. Unter dem Titel „Der Breivik aus Traun“ haben wir vor einem Monat über den seltsamen Attentäter hier berichtet.

SS-Kampfgemeinschaft Prinz Eugen(II) : Kein Prozess, kein Urteil?

Die DIAR war eine rechtsextreme Plattform von Rassisten, die den „grünen Radtrotteln und verbrecherischen Grünbolschewisten“ den „totalen Krieg“ erklärt hatte und den siebten Wiener Gemeindebezirk (Neubau) zum „Feindgebiet“ erklärte, nachdem dort ein grüner Bezirksvorsteher gewählt worden war. In Neubau würde die „Bolschewisierung der Innenbezirke“ vorangetrieben und „Kanakentreffpunkte“ eingerichtet. Die DIAR forderte deshalb im Nazi-Stil, nicht… Weiter »

SS-Kampfgemeinschaft Prinz Eugen (I) : Ein merkwürdiges Verschwinden

Am 9. August 2002 werden in insgesamt sechs Hausdurchsuchungen in Wien, Niederösterreich und der Steiermark 76 Langwaffen, 15 Faustfeuerwaffen, ein Kilo Sprengstoff und rund 10.000 Schuss Munition sichergestellt. Gefunden werden auch rechtsextreme Materialien und Attentatspläne. Drei Männer werden verhaftet. Der damalige Innenminister Ernst Strasser spricht von einer neuen „gefährlichen Gruppe aus dem rechtsextremen Lager“.

Der Breivik aus Traun (Teil 1)

In Traun (OÖ) hat am 22. Juli 2011, also an dem Tag, an dem Breivik in Oslo mordete, der 48-jährige Johann Neumüller in Traun (OÖ) mit einem Kleinkalibergewehr einen Rumänen (65) kaltblütig erschossen und dessen Ehefrau und Sohn lebensgefährlich verletzt. Als sich der mutmaßliche Täter in der Vorwoche in seiner Zelle in der Untersuchungshaft erhängt… Weiter »

Die Mordaufrufe der NPD und ihrer Österreicher

„Störungsmelder“, der Anti-Nazi-Blog der „Zeit“, berichtet über die mörderischen Facebook-Plaudereien, die sich ein NPD-Funktionär, Oliver Kasack mit einigen anderen Nazis liefert. Nachdem „Kleiine Ziicke“ bekennt, dass sie „bunte Zecken“ hasst, geht’s zur Sache.

Salzburg: Eine brisante Mischung

So blöd kann’s kommen! Bei einer Hausdurchsuchung, die sich gegen einen vermutlichen Dealer richtet, findet die Polizei in der Wohnung tatsächlich Material: Gegenstände mit Bezug zum Nationalsozialismus, jede Menge Waffen, einen Schlagstock, Elektroschocker und viel Munition. Die brisante Mischung gehört allerdings dem Mitbewohner des Dealers.

Hallein (Szbg): Handgranate und Nazikram

Im Oktober 2010 tauchte ein betrunkener Halleiner (54) mit einer scharfen Eierhandgranate am Polizeiposten auf, um sie dort „abzugeben“. Dem diensttuenden Beamten jagte er damit – unbeabsichtigt? – einen gehörigen Schrecken ein. Jetzt wurde der Halleiner wegen verbotenem Waffenbesitz zu sechs Monaten bedingter Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Neuburg/Donau (BRD): Neonazi mit Bauchschuss

Der deutsche Neonazi Anton Pfahler (65) hat sich unter den Augen der alarmierten Polizei in den Bauch geschossen. Die Leiche seines Sohnes (23) wurde unmittelbar danach in einer nahegelegenen Waldhütte aufgefunden. Nach Medieninformationen wies sie mehrere Einschüsse, darunter einen wahrscheinlich tödlichen Kopfschuss auf. Obwohl etliche Medien bereits davon berichten, dass es sich um einen Selbstmord… Weiter »

Osttirol und seine Neonazis II – Kameradschaft Osttirol

Erster Teil: Osttirol und seine Neonazis Die Selbstmorde beflügeln die Osttiroler Nazis – von Trauerphase keine Spur. Im Februar 2002 wird jedenfalls schon fleißig an einer Aktion in Lienz zu Hitlers Geburtstag gebastelt. Im Gästebuch der „Kameradschaft Germania“ des Robert Faller schreibt „Jack“ (Manuel S.) aus Lienz zwei Monate nach den Selbstmorden: