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Filter Schlagwort: Holocaustleugnung

Antiislamischer Rassismus und Antisemitismus

Der Historiker Wolfgang Benz ist Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Der profunde Kenner der NS Geschichte (Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Der Ort des Terrors, Handbuch des Antisemitismus) hat der Wochenzeitung „Die Zeit“ ein Interview gegeben, in dem er sich differenziert mit dem antiislamischen Rassismus auseinandersetzt und ihn mit der historischen Entwicklung des Antisemitismus vergleicht, ohne ihn gleichzusetzen: „Nichts liegt mir ferner, als den Holocaust zu relativieren! Nur, es genügt eben nicht, dass ab und zu ein Politiker sagt: ‘Nie wieder Auschwitz!‘ Man muss dem Wesen des Vorurteils nachgehen.“ Weiter…

Mainz: Burschenschafter Graf wildert in Mainz

Die Landesgrenzen waren ihm und seinesgleichen von der Burschenschaft Olympia ja schon immer zu eng, wenn es ums Deutschtum ging: „Die heutigen Staatsgrenzen wurden willkürlich gezogen; das deutsche Volkstum muss sich frei in Europa entfalten können.“ (Der Spiegel 24/97, S. 54). Weiter…

Jungle World: An der schönen braunen Donau

Ein Artikel aus der Jungle World:

Jungle World: An der schönen braunen Donau

Die österreichischen Behörden gehen gegen die Betreiber einer Nazi-Homepage vor. Diese haben gute Verbindungen zu Burschenschaften, militanten Rechtsextremen, zur FPÖ und auch nach Deutschland. Weiter…

Innsbruck: Eso -Messe mit Antisemitem

Dieses Wochenende findet vom 19. -21.11. in Innsbruck die Esoterik- und Naturheilkunde-Messe statt. Für 10 Euro Eintritt kann man sich bei Palmblatt-Lesungen, geistiger Wirbelsäulenbegradigung oder sonstigem esoterischem Schmus vergnügen. Der Blick ins Jenseits darf natürlich nicht fehlen.

Einer der besonderen Reinkarnationsspezialisten, die in Innsbruck auftreten, ist Trutz Hardo, der mit bürgerlichem Namen Trutz Hardo Hockemeyer heißt. Trutz Hardo hat sich auch als Buchautor einen Namen gemacht – und was für einen! Im Rahmen der Reihe „Sieben Farbromane“ veröffentlichte er das Buch „Jedem das Seine“. Der Buchtitel ist ident mit der Losung, die über dem Eingangsportal zum KZ Buchenwald steht („Suum cuique“).

Nicht wegen des Titels, sondern wegen der widerlichen Behauptung, beim Holocaust handle es sich um eine kollektive karmische Reinigung, die ermordeten Juden hätten ihr Schicksal gesucht, um ihre Schuld aus früheren Leben zu sühnen, wurde er in der BRD wegen Volksverhetzung verurteilt.

Öffentliche Auftritte von Trutz Hardo wie der beim ARD- Magazin „Polylux“(spiegel.de) endeten zumeist mit einer Distanzierung und Entschuldigung der Redaktion. Im Falle der Esoterik-Messe Innsbruck wissen es die Veranstalter ja schon vorher – sie haben genügend Zeit, um dem Antisemiten Hardo die österreichische Gesetzeslage zu erklären: das NS-Verbotsgesetz (§ 3g) und den Verhetzungsparagraphen (§ 283 StGB). Denn wenn die Veranstalter der Eso-Messe ab jetzt nicht aufpassen, sind sie mit dabei!

Alpen-Nazi-Forum: Nur mehr für Dummis

In den Medien herrscht Verwirrung: während Kurier und Österreich über erste Ermittlungserfolge („Teilgeständnisse“) berichten, dementiert die Staatsanwaltschaft, was die beiden Medien wiederum beharren lässt.

Worin besteht der angebliche oder tatsächliche Erfolg? 20 User wurden lokalisiert, 13 davon identifiziert und bei einigen gibt es Geständnisse – so die Meldungen. Damit ist klar, dass die Ermittlungen bzw. die Funde sich auf das (interne) Forum der Alpen-Nazis, alinfodo.com, beziehen. Weiter…

Kärnten: Klement organisiert ein Nazi-Treffen

Der 2008 kurz nach Ewald Stadler ( jetzt BZÖ) aus dem FPÖ-Klub ausgeschlossene Karlheinz Klement, der nicht nur im Nationalrat für seine skurrilen Ansichten über Frauen und Feminismus aufgefallen ist, sondern auch durch seine antisemitischen Sprüche und die daraus folgende Verurteilung wegen Verhetzung ( 4 Monate bedingt und 1.800 Euro Geldstrafe), will im harten Ringen um eine führende Position innerhalb der rechtsextremen bzw. neonazistischen Szene offensichtlich mitmischen. Weiter…

Aktionswoche gegen Rechtsextremismus im Internet

„Soziale Online-Netzwerke haben sich im Kampf gegen Rechtsextremismus zusammengeschlossen. 20 Internetplattformen wie Myspace, StudiVZ und Youtube wollen sich mit Bannern und Buttons eine Woche lang gegen rassistische und gewaltprovozierende Inhalte aussprechen.“ (Quelle. derstandard.at)

Dass „Löschaufruf“-Kampagnen zum Beispiel auf Facebook auch problematisch sind zeigt das Beispiel von npd-blog.info. Dieser Blog, der rechtsextreme Strukturen im Zusammenhang mit der NPD aufdeckt, wurde von Facebook gelöscht, nach Angaben des „Sozialen Netzwerk“ war es ein „Versehen“. Andere Quellen sprechen von einer gezielten Löschung, da es offenbar Beschwerden gegen npd-blog.info gab. Der Verdacht liegt nahe dass Rechtsextreme in einer gezielten Aktion den Blog gemeldet haben und somit eine Löschung in Gang setzten. Aufgrund der Sperrung wurden mehr als 1000 UnterstützerInnen gelöscht. (Siehe auch: Facebook-Sperre: Versehen oder Absicht?)

Diese Problematik wollen wir in den nächsten Tagen nochmals ansprechen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, da das Beispiel zeigt, dass mehr notwendig ist als „Löschanträge“ zu stellen. Sowie auch die aktuelle Kampagne „Aktionswoche gegen Rechtsextremismus im Internet“ auf Information und Aufklärung setzt: „Mit Argumenten dagegen halten. Widersprechen. Grenzen setzen. Widersprüche aufzeigen. Sagen, warum etwas rassistisch / antisemitisch / ns-verherrlichend ist.“

Die Sozialen Netzwerke setzen ein Zeichen:

* • Wir wollen Neonazis keine Plattform bieten!
* • Für demokratisches Miteinander.
* • Gegen Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungstheorien.

* • Die Meinungsfreiheit, die Nazis meinen:
* • Volksverhetzung und Holocaustleugnung.
* • Ungestört andere angreifen, beleidigen, herabwürdigen.

* • Das nehmen wir nicht hin.
* • Wir werden aktiv.
* • Damit es im Web 2.0 keinen Raum für Diskriminierung gibt.

Warum?

Neonazis nutzen das Internet seit Anbeginn, um ihre menschenverachtenden Botschaften zu verbreiten. Seit es das Web 2.0 gibt, ist das nicht einmal mehr schwierig.

In Sozialen Netzwerken melden Neonazis sich mit rechtsextremen Nicknames an, stellen Videos von einschlägigen Szene-Bands ein, vernetzen sich in revisionistische Gruppen, stiften mit rassistischen Parolen in Chatforen Unfrieden oder bedrohen mit Pinnwand-Postings nicht-rechte Userinnen und User. Sie knüpfen untereinander Kontakte, stellen stolz ihre hasserfüllte Gesinnung zur Schau und brüsten sich mit dem Gefühl, eine „unterdrückte Minderheit“ zu sein. Damit versuchen sie, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus oder Verschwörungstheorien normal und alltäglich erscheinen zu lassen. Und sie üben auch im Internet Gewalt gegen Menschen oder Gruppen aus – von Psychoterror in Internetforen bis zur Verabredung körperlicher Angriffe in der Realität. » […]

Erste Anregungen gibt es hier »

FPÖ Steiermark: „Mein Kampf“ zum Geburtstag vom Ex-Abgeordneten

Das Magazin „report“ des ORF beschäftigte sich in seiner Ausgabe vom 5.10.2010 mit weiteren Verhaltensauffälligkeiten der steirischen FPÖ. Zu sehen und zu hören war zunächst Gerhard Kurzmann, Parteiobmann der FPÖ, der während des Präsidentschafts- Wahlkampfs von Barbara Rosenkranz – neben ihr stehend, von einem Passanten mit antisemitischen Sprüchen über den Holocaust, den von den Juden bezahlten Obama, die von den Juden beherrschte Wirtschaft konfrontiert wurde. Kurzmann nickt mehrmals während der antisemitischen Suada, die er nur einmal unterbricht: Weiter…

Wien: Noch zwei Jahre für Honsik

Der Neonazi Gerhard Honsik, mittlerweile schon Altnazi (68), hat weitere zwei Jahre Haft nach dem Verbotsgesetz vom Wiener Straflandesgericht ausgefasst. Honsik war schon im April 2009 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Haftstrafe wurde allerdings nach Berufung vom Oberlandesgericht Wien auf 4 Jahre reduziert. Weiter…

Neonazis greifen „gerne“ der FPÖ unter die Arme

Auf der Seite von „Moschee Baba“ schreibt die FPÖ: „Liebe Besucher, aufgrund der politischen Einflussnahme unserer Gegner wurde dieses Spiel durch die Justiz verboten“. So musste die FPÖ aufgrund des massiven Drucks in der Öffentlichkeit und damit einer von der Justiz erwirkten einstweiliger Verfügung nach dem Mediengesetz, das Spiel offline nehmen. Weiter…