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Filter Schlagwort: Hetze

Wochenschau KW 16/22

Zwei Fälle aus Tirol dominieren unsere Rückschau auf die let­zte Woche: ein 53-Jähriger hat­te in seinem Haus so viele NS-Devo­tion­alien gehort­et, dass es einem NS-Muse­um glich und ein 50-Jähriger sam­melte eben­falls NS-Devo­tion­alien und führte ein Motor­rad aus, auf dem er „88“ ange­bracht hat­te. Am 24. schock­ierten zwei Nachricht­en: Iden­titäre attack­ierten das Ute Bock Flüchtling­shaus in Wien und mit Willi Rese­tar­its ver­starb ein­er, der sich nicht nur als Musik­er, son­dern auch durch seine human­itären Aktio­nen wie der Grün­dung des Wiener Inte­gra­tionshaus­es als ver­lässlich­er Gegen­pol zu recht­sex­tremer Het­ze unvergessen gemacht hat. Weit­er…

Rudolf, der Nazi und Sprengstoffmeister

Allein auf Face­book hat Rudolf P. min­destens vier Kon­ten betrieben. Seit Mitte Juli 2021 gibt es allerd­ings keinen Ein­trag mehr. Das ist leicht erk­lärt: Am 19. Juli wurde der Bur­gen­län­der im Rah­men ein­er Haus­durch­suchung ver­haftet, am 31. März 2022 dann zu dreiein­halb Jahren Haft (nicht recht­skräftig) verurteilt. Weil die Geschwore­nen in ihm einen Nazi erkan­nt haben, einen der Bomben gebastelt und ille­gal Waf­fen besessen hat. Da haben wir noch einiges zu erzählen, obwohl wir schon mehrmals über ihn berichtet haben. Weit­er…

Wochenschau KW 13/22

Die wichtig­sten Ereignisse aus der let­zten Woche waren zwei Prozesse: der gegen die Kärnt­ner Brüder Philip und Ben­jamin H. in Wien und ein­er in Eisen­stadt gegen einen 78-Jähri­gen, der seit Jahren bestens in recht­sex­tremen Kreisen ver­net­zt ist und möglicher­weise Bombe­nan­schläge geplant hat. In zwei Fällen sind Bun­desheerange­hörige involviert: ein Rekrut, der Philip H. („Mr. Bond“) unter­stützt hat und ein Iden­titär­er, der Mit­glied der Garde des Bun­desheers war und Het­zflug­blät­ter verteilt hat. Weit­er…

Fourteen Years for Fourteen Words and much more

Philip H. betritt Verhandlungssaal, Bruder Benjamin wartet bereits

14 Jahre Haft haben Philip und Ben­jamin H. zusam­men (nicht recht­skräftig) aus­ge­fasst. Eine Zahl, die sich fast als Ref­erenz auf einen Neon­azi-Glaubenssatz deuten ließe, auf die „four­teen words“ des US-Neon­azis David Eden Lane, die in Kom­bi­na­tion mit der „88“ (Code für „Heil Hitler“) auch zum Reper­toire der bei­den Brüder gehörte. Die rel­a­tiv hohen Haft­strafen sind dur­chaus nachvol­lziehbar.  Weit­er…

„Mr Bond“ & „Kikel Might“: Brüderpaar mit jahrzehntelanger brauner Gesinnung

Philip H. betritt Verhandlungssaal, Bruder Benjamin wartet bereits

Er wurde in Hand­schellen vorge­führt, im Wiener Lan­des­gericht gal­ten erhöhte Sicher­heitsvorkehrun­gen: Der erste Prozesstag gegen Philip H., der sich mit naz­i­fizierten Cov­erver­sio­nen divers­er Musikhits eine riesige inter­na­tionale Fange­meinde aufge­baut hat­te und auch gegen seinen Brud­er Ben­jamin, der sich als Admin der Hetz-Web­site „Judas Watch“ betätigte, hat­te einige Neuigkeit­en parat. Weit­er…

Wochenschau KW 11/22

Und wieder die FPÖ Graz: Fast 1,9 Mil­lio­nen aus Parteigeldern seien es inzwis­chen, die in dun­kle Kanäle ver­schwun­den sind. Und die Partei will davon jahre­lang nichts bemerkt haben – das alleine ist schon bemerkenswert. Daher ver­sucht man sich in Abgren­zung und verkauft neue Köpfe als Neustart. Mit zwei der drei Neuen an der Spitze ist die FPÖ alt geblieben: Sie kom­men aus dem Lager der Kor­pori­erten. Weit­er…

Wochenschau KW 9 und 10/22 (Teil 3)

Immer öfter müssen wir aus der Coro­na-Ver­schwörungsszene Berichte brin­gen, die mit Ver­het­zung oder Wieder­betä­ti­gung im Zusam­men­hang ste­hen. Dies­mal: ein the­ater­reifer Prozess mit einem „Witz-Freis­pruch“, drei Anzeigen nach dem Ver­bots­ge­setz und eine Ein­stel­lung eines Ver­fahrens. Auf das Camp der Klimaktivist*innen in der Lobau gab’s nun nach dem Bran­dan­schlag im Win­ter eine Neon­azi-Attacke. Und die Ini­tia­tive „Ban­Hate“ verze­ich­net fürs let­zte Jahr wieder eine sehr hohe Zahl an Mel­dun­gen von Has­s­nachricht­en. Weit­er…

Vom ausgeschlossenen FPÖ-Gemeinderat zum Selfmade-Juden

Er ist ein alter Bekan­nter, und wir haben über ihn mehrfach berichtet. Früher war er FPÖ-Gemein­der­at, hat gehet­zt, stand vor Gericht, wurde ange­blich sog­ar von der FPÖ aus­geschlossen. Nun spaziert er als Self­made-Jude durch die Gegend, vornehm­lich bei Coro­na-Demos – inklu­sive Juden­stern und Israelflagge – und insze­niert sich als Opfer, weil er nach dem Ver­bots­ge­setz angezeigt wor­den ist. Weit­er…

Rundum brauner Dreck: „Der Höllensturm“

Der Film „Der Höl­len­sturm“ stützt sich auf eine lit­er­arische Vor­lage, die ein Thomas Goodrich aus den USA ver­fasst hat. Über ihn sowie die anderen an der Pro­duk­tion und Dis­tri­b­u­tion des braunen Mach­w­erks Beteiligten ist zunächst ein­mal wenig zu find­en im Netz. Wir haben doch einiges aus­ge­graben und dabei auch Verbindun­gen nach Öster­re­ich gefun­den. Weit­er…