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Wiener Akademikerbund (Teil 2): Coronaleugner, homophob, antisemitisch und islamfeindlich

Der Wiener Akademiker­bund (WAB), der vor weni­gen Tagen medi­ale Aufmerk­samkeit erlangt hat, weil er trotz Lock­down in seine Räum­lichkeit­en in der Schlös­sel­gasse zu einem öffentlichen Vor­trag ein­ge­laden hat, wird üblicher­weise als eine etwas rechte, kon­ser­v­a­tive Organ­i­sa­tion eingeschätzt. Blickt man etwas genauer hin, dann wird man fest­stellen, dass sich der WAB – nicht nur wegen sein­er Nähe zur FPÖ – mit­tler­weile ganz recht­saußen posi­tion­iert hat. Weit­er…

Wiener Akademikerbund (Teil 1): Vortragserlebnis der Sonderklasse?

Deal! Wenn sich 50 bis 70 Per­so­n­en während des Lock­down zu einem Vor­trag beim recht­en Wiener Akademiker­bund tre­f­fen – auf engem Raum, ohne Masken, ohne Abstands­ge­bot –, dann gibt es höch­stens eine Anzeige. Eine! Vielle­icht! Wobei das Attrib­ut „rechts“ beim Wiener Akademiker­bund schon ziem­lich ver­harm­losend wäre. Was wir son­st noch über diesen Vere­in her­aus­ge­fun­den haben, bericht­en wir hier in Etap­pen. Weit­er…

Wochenschau KW 47/20

Ein Kärnt­ner Polizist, der Öster­re­ich im Lock­down für „Jugos“ sper­ren will, hat nun Schwierigkeit­en mit seinem Dien­st­ge­ber und auch mit der Staat­san­waltschaft. Aus­führlich­er beschäfti­gen wir uns ret­ro­spek­tiv mit dem recht­sex­tremen Auf­marsch am Kahlen­berg, der 2020 mit einem paramil­itärischem Ord­nungs­di­enst aus der Slowakei abge­hal­ten wurde. Die SPÖ-Abge­ord­nete Sabine Schatz hat dazu eine par­la­men­tarische Anfrage gestellt, die aber weit­ge­hend ohne Antworten geblieben ist. Weit­er…

Zum Tod des Holocaust-Überlebenden Aba Lewit: Menschlich sein!

Aba Lewit in einem Video des MKÖ (Screenshot Youtube)

Aba Lewit ist erst sehr spät – 2014 beim „Fest der Freude“ am Helden­platz – mit seinen Erin­nerun­gen an den Holo­caust, an die Jahre, die er in Konzen­tra­tionslagern erlei­den musste, an die Öffentlichkeit gegan­gen. Viele der Opfer haben es nie getan. Er aber hat­te sich per­sön­lich durch die Dif­famierun­gen in der „Aula“ so betrof­fen gefühlt, dass er neben seinem Engage­ment als Zeitzeuge beschloss, dage­gen vorge­hen zu wollen. Weit­er…

Wochenschau KW 46/20 (Teil 2)

Teil 2 unseres dies­mal volu­minösen Rück­blicks auf die let­zte Woche: Wenn ein Recht­sex­tremer nicht nur unbe­hel­ligt, son­dern sog­ar noch mit Polizeibegleitung in der Öffentlichkeit het­zen und die Bevölkerung ver­schreck­en darf, von einem Bürg­er­meis­ter, der in ein­er What­sApp-Gruppe „verse­hentlich“ einen ras­sis­tis­chen Brief weit­er­leit­et, von ein­er mus­lim­is­chen Stu­dentin, die ein Hak­enkreuz auf dem Sat­tel ihres Fahrrads vorfind­et und ein­er Amt­stafel in Poys­dorf mit Nazi-Schmier­ereien. Weit­er…

Der Abgang eines Hetzers

Spät, aber doch hat es Wal­ter E. erwis­cht. Das Lan­des­gericht Wien hat am 4. Novem­ber entsch­ieden, den Betreiber der Web­site „hartgeld.com“, auf der seit Jahren gehet­zt und gedro­ht und den Bürg­erkrieg beschworen wird, in eine Anstalt für geistig abnorme Rechts­brech­er einzuweisen. Eine sein­er let­zten wider­lichen Dro­hun­gen hat­te Jus­tizmin­is­terin Zadić gegolten, aber deswe­gen stand er nicht vor Gericht. Weit­er…

Wochenschau KW 43–44-45/20 (Teil 2)

In der Rückschau auf die let­zten drei Wochen: eine Haus­par­ty mit Hak­enkreuz und Hitler-Porträt, eine Coro­na-leug­nende Polizistin und ein gegen Flüchtlinge het­zen­der Gym­nasialdirek­tor, die bei­de mit ihrem Dien­st­ge­ber Prob­leme bekom­men haben, Jugendliche aus diversen Regio­nen, gegen die nach dem Ver­bots­ge­setz ermit­telt wird, ras­sis­tis­che Aktio­nen wie die Verteilung von Schweine­fleisch auf Park­bänken in Wels. Weit­er…

Wochenschau KW 43–44-45/20 (Teil 1)

Wieder­betä­ti­gung ohne Hin­tergedanken, ich weiß nicht, als Kurz­schlussreak­tion – das sind Erk­lärungsver­suche aus mehreren Prozessen nach dem Ver­bots­ge­setz. Ein­er endete mit Freis­pruch, weil das Delikt vielle­icht nicht in Öster­re­ich began­gen wor­den ist. Einen Freis­pruch gab’s wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung, die aber nicht so gemeint war. Dafür fassten Mit­glieder des „Staaten­bunds Öster­re­ich“ in ein­er Neuau­flage des Prozess­es wie schon beim ersten Mal teil­weise über­aus hohe Strafen aus. Weit­er…

Rechnungshofbericht: Desaster für HGM und Verteidigungsministerium

Schon alleine die Empfehlun­gen, die der Rech­nung­shof in seinem heute erschiene­nen Bericht zum Heeres­geschichtlichen Muse­um gibt, deuten darauf hin, dass im Muse­um de fac­to nichts in Ord­nung ist. Da ist etwa von ein­er Evaluierung der gesamten Organ­i­sa­tions­form die Rede, von der Empfehlung zur Etablierung ein­er Antiko­r­rup­tion­skul­tur auf allen Hier­ar­chieebe­nen, von Erstat­tung ein­er Strafanzeige gegen einen Bedi­en­steten wegen des Ver­dachts der „unbefugten Innehabung von Kriegs­ma­te­r­i­al“ und von Ein­leitung von straf- und diszi­pli­nar­rechtlichen Schrit­ten. Weit­er…

Facebook/Twitter: Große Löschaktionen

Es tun sich dadurch viele Fra­gen auf, aber es ist unüberse­hbar: Face­book und Insta­gram haben in den let­zten Wochen so ziem­lich alle Seit­en, Grup­pen und Per­so­n­en, die mit den recht­sof­fe­nen Ver­schwörung­shei­nis von QAnon zu tun hat­ten, gelöscht. Auch Twit­ter hat Tausende QAnon-Kon­ten ent­fer­nt. Nach 16 Jahren der offe­nen Igno­ranz hat Face­book jet­zt auch die Holo­caustleugn­er ins Visi­er genom­men. Weit­er…