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Wochenschau KW 51/20

Ein Nazi-Pornovideo und andere einschlägige Nachrichten und Fotos brachten zwei Vorarlbergern eine bedingte Haft- und eine unbedingte Geldstrafe ein. Ansonsten in Prozessen der letzten Woche: Nazi-Autoaufkleber, ein pöbelnder Alkoholiker mit NS-Devotionalien, „kein  Kommentar“ bei der Frage, ob Hitler ein Held sei. Polizisten in Ottakring wurden mit Hitlergruß und „Sieg Heil“ empfangen, und die Polizei fragt sich, warum. Ob sie sich das auch bei jenem Teilnehmer an einer Corona-Leugnerdemo fragt, der mehrfach ungestört die rechte Hand hob, wissen wir nicht, weil sich die Polizei dazu (noch?) nicht geäußert hat. Wir fragen jedoch, wieso niemand von der Exekutive eingeschritten ist. Und das auch noch: wieder einmal Waffen, dazu Wehrmachtshelme – diesmal in Tirol. Weiter…

Der Waffendealer der Neonazis – weitere Details und Reaktionen

Waffen bei Neonazis (Screenshot Wien heute, orf.at, 12.12.20)

Die Nachricht über das Auffinden eines großen Waffenlagers bei Peter B. und in Österreich zumindest vier anderen involvierten Personen hat hierzulande, aber besonders auch in Deutschland zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Die Recherche- und Dokumentationsplattform „blick nach rechts“ hat weitere Details zum Vorleben von B. veröffentlicht. Es sind Mosaiksteine, die sich bestens in B.s lineare Biografie in der – wenigstens zum Teil bewaffneten – neonazistischen Szene fügen. Weiter…

Der Holocaustleugner in „Zur Zeit“

Was könnte die offene Parteinahme für den Antidemokraten Donald Trump noch vulgärer machen? Man könnte sie zum Beispiel von einem Holocaustleugner vortragen lassen! Mölzers pressegefördertes Blatt „Zur Zeit“ macht es vor. Weiter…

Der Christchurch-Report: Was Österreich lernen könnte

Um’s provokant zu machen: Was haben der Attentäter von Christchurch und die FPÖ gemeinsam? Die Antwort fällt gerade dieser Tage leicht: Es ist die Unterstützung der Identitären. Die ist laut einem – in mehrfacher Hinsicht – bemerkenswerten Bericht zum Attentat in Christchurch breiter ausgefallen als bisher bekannt. Neuseelands Umgang mit Christchurch und der Bericht zeigen: Österreich könnte einiges daraus lernen. Weiter…

Wiener Akademikerbund (Teil 3): Holocaustleugner, Rechtsextreme und der Verfassungsschutzchef als Vortragende

In zwei Beiträgen haben wir uns bisher mit dem Wiener Akademikerbund (WAB) beschäftigt. Unmittelbarer Anlass: eine öffentlich angekündigte Veranstaltung mit 50-70 Besucher*innen während des Lockdown. Einige ideologische Bestandteile dessen, was der WAB über seine Website und den Facebook-Auftritt so verbreitet, haben wir im zweiten Teil charakterisiert. Jetzt widmen wir uns den Vorträgen beim WAB: Da dürfen nämlich nicht nur Coronaleugner, sondern auch Klimawandelleugner, Holocaustleugner und andere Rechtsextreme auftreten. Und zum Drüberstreuen auch ein Verfassungsschutzchef! Weiter…

Wiener Akademikerbund (Teil 2): Coronaleugner, homophob, antisemitisch und islamfeindlich

Der Wiener Akademikerbund (WAB), der vor wenigen Tagen mediale Aufmerksamkeit erlangt hat, weil er trotz Lockdown in seine Räumlichkeiten in der Schlösselgasse zu einem öffentlichen Vortrag eingeladen hat, wird üblicherweise als eine etwas rechte, konservative Organisation eingeschätzt. Blickt man etwas genauer hin, dann wird man feststellen, dass sich der WAB – nicht nur wegen seiner Nähe zur FPÖ – mittlerweile ganz rechtsaußen positioniert hat. Weiter…

Wiener Akademikerbund (Teil 1): Vortragserlebnis der Sonderklasse?

Deal! Wenn sich 50 bis 70 Personen während des Lockdown zu einem Vortrag beim rechten Wiener Akademikerbund treffen – auf engem Raum, ohne Masken, ohne Abstandsgebot –, dann gibt es höchstens eine Anzeige. Eine! Vielleicht! Wobei das Attribut „rechts“ beim Wiener Akademikerbund schon ziemlich verharmlosend wäre. Was wir sonst noch über diesen Verein herausgefunden haben, berichten wir hier in Etappen. Weiter…

Wochenschau KW 47/20

Ein Kärntner Polizist, der Österreich im Lockdown für „Jugos“ sperren will, hat nun Schwierigkeiten mit seinem Dienstgeber und auch mit der Staatsanwaltschaft. Ausführlicher beschäftigen wir uns retrospektiv mit dem rechtsextremen Aufmarsch am Kahlenberg, der 2020 mit einem paramilitärischem Ordnungsdienst aus der Slowakei abgehalten wurde. Die SPÖ-Abgeordnete Sabine Schatz hat dazu eine parlamentarische Anfrage gestellt, die aber weitgehend ohne Antworten geblieben ist. Weiter…

Zum Tod des Holocaust-Überlebenden Aba Lewit: Menschlich sein!

Aba Lewit in einem Video des MKÖ (Screenshot Youtube)

Aba Lewit ist erst sehr spät – 2014 beim „Fest der Freude“ am Heldenplatz – mit seinen Erinnerungen an den Holocaust, an die Jahre, die er in Konzentrationslagern erleiden musste, an die Öffentlichkeit gegangen. Viele der Opfer haben es nie getan. Er aber hatte sich persönlich durch die Diffamierungen in der „Aula“ so betroffen gefühlt, dass er neben seinem Engagement als Zeitzeuge beschloss, dagegen vorgehen zu wollen. Weiter…

Wochenschau KW 46/20 (Teil 2)

Teil 2 unseres diesmal voluminösen Rückblicks auf die letzte Woche: Wenn ein Rechtsextremer nicht nur unbehelligt, sondern sogar noch mit Polizeibegleitung in der Öffentlichkeit hetzen und die Bevölkerung verschrecken darf, von einem Bürgermeister, der in einer WhatsApp-Gruppe „versehentlich“ einen rassistischen Brief weiterleitet, von einer muslimischen Studentin, die ein Hakenkreuz auf dem Sattel ihres Fahrrads vorfindet und einer Amtstafel in Poysdorf mit Nazi-Schmierereien. Weiter…