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Wochenschau KW 19/22 (Teil 2)

Eine gute Nachricht, deren es viel zu wenige gibt: Das ein­st­mals größte Recht­sex­tremen­tr­e­f­fen Europas, das faschis­tis­che Ustaša-Tre­f­fen in Bleiburg/Pliberk, ist Geschichte. Die staatlichen Restrik­tio­nen haben Wirkung gezeigt, nur zum Gedenken ohne Zelt­fest­treiben und Saufer­ei kamen nur mehr an die 100 Per­so­n­en. Sehr brisant ist der Fall ein­er niederöster­re­ichis­chen Exeku­tivbeamtin, die ille­gal Waf­fen, die bei der Polizei abgegeben wur­den, abgezweigt und weit­er­verkauft haben soll. Weit­er…

Wochenschau KW 19/22 (Teil 1)

Vier Wieder­betä­ti­gung­sprozesse und ein neuer FPÖ-„Einzelfall“ sind der Stoff aus Teil 1 unseres Rück­blicks auf die let­zte Woche. Mit Blick auf Buf­fa­lo, wo am 14. Mai ein Neon­azi aus ras­sis­tis­chen Motiv­en zehn Men­schen erschoss und drei weit­ere ver­let­zte, sind die recht­sex­treme Vor­fälle in Öster­re­ich, die wir hier zusam­menge­tra­gen haben, freilich ver­gle­ich­sweise harm­los. Der Fall eines Essen­er Schülers, mit dessen Ver­haf­tung in der Vor­woche der Plan, ein Sprengstof­fat­ten­tat auf ein Gym­na­si­um zu verüben, noch ver­hin­dert wer­den kon­nte, zeigt jedoch ein­mal mehr das Gefahren­po­ten­tial, das von der recht­sex­tremen Szene aus­ge­ht.  Weit­er…

Drastische Zunahme antisemitischer Vorfälle 2021

Beitragsbild Sockel Lueger-Denkmal Schande (© SdR)

Der Befund des Anti­semitismus­bericht­es für das Jahr 2021 ist alarmierend und deprim­ierend, aber auch nicht über­raschend. In der Krise bedi­enen sich wieder mehr am Sün­den­bock Juden­tum. Deprim­ierend daran ist unter anderem, dass sog­ar die neuer­liche Ver­bre­itung der Pro­tokolle der Weisen von Zion, anti­semi­tis­ch­er Urdreck, gläu­bige Abnehmer*innen find­et. Beson­ders alarmierend sind der Hass und die Gewalt, die in dem Bericht doku­men­tiert wer­den. Weit­er…

Rechtsextreme Straftaten 2021 – Entwicklung und Bundesländervergleich

NS-Devotionalien und Waffen im Neonazi-Netzwerk von Peter B. (Quelle: BM.I)

Das Jahr 2021 war nach zwei Jahren des Rück­gangs wieder durch einen Anstieg von recht­sex­trem motivierten Straftat­en gekennze­ich­net. Die Pan­demie hat mit den Protesten gegen die Coro­na-Maß­nah­men zweifel­los dazu beige­tra­gen, worauf möglicher­weise auch eine teil­weise Ver­schiebung der Hotspots zurück­zuführen ist. Erst­mals liegen auch Zahlen zu beteiligten Jugendlichen vor. Weit­er…

Oh, wie schön ist … Paraguay!

Eigentlich wäre der Experte für das rechte Deutsch­tum in Südameri­ka und im Beson­deren für Paraguay Mar­tin Graf, der Burschen­schafter und FPÖ-Abge­ord­nete, dafür zuständig, die Zustände bei den recht­en Aussiedlern zu über­prüfen und zu ord­nen. Da geht es näm­lich drunter und drüber. Dem Verkün­der der „Ger­man­is­chen Heilkunde” hat es zum Beispiel sein grünes Paradies weggeschwemmt – und auch son­st ist einiges im Argen. Weit­er…

Wochenschau KW 18/22 (Teil 2)

Eigen­willige Kärnt­ner Auf­schriften beschäfti­gen die Jus­tiz, doch die Urhe­ber wollen von einem Bezug zum Nation­al­sozial­is­mus nichts wis­sen. Van­dale­nak­te, in denen NS-Botschaften hin­ter­lassen wer­den, scheinen sich zu häufen. Inzwis­chen verge­ht keine Woche mehr, in der nicht von mehreren der­ar­ti­gen Vor­fällen berichtet wird. In der let­zten Woche waren Eisen­stadt und Kalwang an der Rei­he. Die FPÖ musste nach ein­er Klage, die eine Jour­nal­istin gegen die Partei ein­gere­icht hat­te, einen Rückzieher machen. Weit­er…

Doku-Tipp: Xavier Naidoo – Comeback eines Verschwörungs-Stars?

Hal­lelu­ja! Der Musik­er Xavier Naidoo ist auf den Pfad der Tugend zurück­gekehrt, hat in einem Video jede Menge Asche auf seinem Haupt verteilt und sich von seinen Irrun­gen und Wirrun­gen der let­zten Jahre los­ge­sagt. Aus­lös­er dafür sei der Krieg gegen die Ukraine gewe­sen. Doch Beobachter*innen und Expert*innen sehen Naidoos ange­bliche Kehrtwende mit Dis­tanz und Vor­sicht. Dafür gibt es gute Gründe, wie auch die ZDF-Doku „Xavier Naidoo – Come­back eines Ver­schwörungs-Stars?” zeigt. Weit­er…

Der Tod des Hetzers

Er war ein­er der übel­sten Het­zer des let­zten Jahrzehnts im deutschsprachi­gen Raum: Karl-Michael Merkle. Unter dem Namen „Michael Mannheimer“ betrieb er einen unter Recht­sex­tremen viel beachteten und geteil­ten Blog und war ein­er der Grün­der der Seite „Nürn­berg 2.0“, auf der schwarze Lis­ten von Demokrat*Innen veröf­fentlicht wur­den. Gerichtlich bestätigt durfte man ihn einen Neon­azi nen­nen. Merkle, der sich seit Jahren durch Flucht der Strafver­fol­gung ent­zo­gen hat­te, starb am 13. März in Kam­bod­scha. Aber woran? Weit­er…

Die Corona-Arbeitsfront

Union Souveränität auf Facebook

Auf den ersten Blick möchte man meinen, dass sich da ein paar Unternehmer einen Jux machen, aber sie meinen es offen­sichtlich wirk­lich ernst. Drei Unternehmer, die die Pan­demie und die Coro­na-Maß­nah­men etwas durcheinan­dergewirbelt haben, bilden den Vor­stand eines Vere­ins, der sich „Union Sou­veränität“ nen­nt und eine Gew­erkschaft simulieren will. Wir haben uns ein wenig umgeschaut bei den union­is­tis­chen Sou­verä­nen. Weit­er…