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Filter Schlagwort: Sonstiges

Wien/Wiener Neustadt: Rassismus auch im Unterricht?

Beat­rice Achaleke und Simon Inou, bei­de im Vere­in AFRA in Wien tätig, haben Post von einem Ras­sis­ten erhal­ten. In dem Brief beschimpft der Mann, der sich als Lehrer beze­ich­net, die bei­den als „genetisch min­der­w­er­tig“ und fügt hinzu: „Nicht umson­st, und das betone ich meinen Schülern, haben die Neger nichts Geistiges und Inno­v­a­tives her­vorge­bracht, außer dem Jazz und dem Rapp. Ger­ade diese sind ein drastis­ches Beispiel der Kul­tur­losigkeit.” Das NÖ Lan­desamt für Ver­fas­sungss­chutz ermit­telt. (standard.at)

Deutsch-Wagram: Exekutive fasst Nazi-Schmierer

Vier Jugendliche brachen ins Schulzen­trum Deutsch-Wagram (Bez. Gänsern­dorf) ein, besprüht­en die Wände mit Nazi-Parolen. Danach besucht­en sie ein Fußball­spiel, besprüht­en am Park­platz Autos mit Hak­enkreuzen. Beamte des Lan­desamtes für Ver­fas­sungss­chutz kon­nten die Bande aus­forschen, zumin­destens ein Täter hat enge Verbindun­gen zur Neon­azi-Szene. (Quelle: Heute)

Schrems: Nazi-Anschlag auf Asylheim: Hakenkreuz und Steinwurf

Die Beamten des Lan­desamtes für Ver­fas­sungss­chutz und Ter­ror­is­mus­bekämp­fung NÖ ermit­teln wegen eines Nazi-Anschlags auf das Flüchtling­sheim Schrems: In der Nacht auf den 20. Sep­tem­ber wurde die Fas­sade des Haus­es mit einem grossen Hak­enkreuz beschmiert . Ein mit einem Hak­enkreuz beschmiert­er Stein wurde durch das Küchen­fen­ster gewor­fen. (NÖN, Gmünd­ner Zeitung)

Ulrichsberg (Kärnten) : Neonazi schlägerte

Bei ein­er von der FPÖ Kärn­ten am 20.9.09 ver­anstal­teten Kranznieder­legung am Ulrichs­berg taucht­en auch die bekan­nten Neon­azis Got­tfried Küs­sel und Hans Jörg Schi­manek jun. mit eini­gen weniger bekan­nten Neon­azis (auch aus der BRD) auf. FPÖ-Kärn­ten-Chef Har­ald Jan­nach beteuerte, Küs­sel nicht ein­ge­laden zu haben. Ein­er der Neon­azis zettelte prompt eine Schlägerei mit einem Gegen­demon­stran­ten an. (Kro­ne, Standard)

Linz: Nach Anschlag auf Justiz-Opfer nimmt Verfassungsschutz rechte Szene ins Visier

Steck­en Recht­sex­treme hin­ter der feigen Attacke auf jenen 35-jähri­gen Gmund­ner, der wegen Mordes acht Jahre unschuldig im Gefäng­nis saß? Der Ver­fas­sungss­chutz ermittelt.

Drei Tage nach der hin­ter­hälti­gen nächtlichen Prüge­lat­tacke auf den Gmund­ner ist für die Krim­i­nal­is­ten eines klar: Das Motiv des Prügelkom­man­dos, das das schlafende Opfer in seinem Haus heim­suchte, war Rache. […] Aber: „Es ist bekan­nt, dass der nun verurteilte tat­säch­liche Mörder der Tax­ilenkerin mas­sive Beziehun­gen zur recht­en Szene hat­te.” (OÖN)

Pernegg ( Steiermark): Gefährliche Drohung

In Schmier­ereien vor seinem Haus und im örtlichen Freibad wird der Perneg­ger Bürg­er­meis­ter Andreas Graßberg­er mit dem Tod bedro­ht. Hak­enkreuz-Zeich­nun­gen riefen auch den Ver­fas­sungss­chutz auf den Plan. Hin­ter den Vor­fällen wird die Gruppe „Wild Pan­thers“ ver­mutet, die sich nach ihrem Rauss­chmiss durch die JVP Pernegg gegrün­det hat­te und sei­ther durch recht­sex­treme und ras­sis­tis­che Äußerun­gen aufge­fall­en ist. ( Kleine Zeitung, ORF Steiermark)

Ulrichsberg (Kärnten): Handel mit NS-Devotionalien

Der geschäfts­führende Obmann der Ulrichs­berg-Gemein­schaft, Wolf Dieter Ressenig, hat im Inter­net diverse NS-Devo­tion­alien (Mut­terkreuz in Gold mit Band, eine Nahkampf­s­pange in Sil­ber, eine SA-Schnalle mit Reich­sadler und Hak­enkreuz, zwei Eis­erne Kreuze für „Tapfer­keit vor dem Feind”, ein Brot­beu­tel der Deutschen Wehrma­cht: „Alles orig­i­nal und in gutem bis aus­geze­ich­netem Zus­tand”) zum Kauf ange­boten. Da einige der Artikel das Hak­enkreuz und andere NS-Sym­bole zeigten, war der Ver­dacht auf Ver­stoß gegen das Abze­ichenge­setz gegeben. Ressenig, der bei der jährlichen Ulrichs­berg-Ver­anstal­tung auch Alt- und Neon­azis empfängt, recht­fer­tigte sich damit, dass er für seinen Sohn tätig gewor­den sei: „Ich werde doch nicht so blöd sein und sel­ber solche Sachen anbi­eten.” (Die Presse, die Jüdis­che, Kleine Zeitung)

Linz: Nazispruch im Kindergarten

Nach ein­er Neon­azi-Schmier­erei auf der Tür eines Linz­er Kinder­gartens hat die grüne Klubobfrau Ger­da Lenger Anzeige wegen Wieder­betä­ti­gung erstat­tet. „Was fürn Vater der Jud, ist für uns die Moslem­brut“, ist zu lesen. Das Lan­desamt für Ver­fas­sungss­chutz und Ter­ror­is­mus­bekämp­fung hat die Ermit­tlun­gen aufgenom­men. (Salzburg­er Nachricht­en, 3.6.09)