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Filter Schlagwort: Fußball/Hooligans

Wochenschau KW 38

Kommentar zum 88er-Kennzeichen (Screenshot Facebook)

Gle­ich zwei braune Torten haben wir dies­mal in der Wochen­schau, ein­mal in Niederöster­re­ich geback­en, wofür es eine Verurteilung set­zte und ein­mal in Salzburg am Wallersee, dort zumin­d­est gerüchteweise. Ein Kärnt­ner feierte am 20. April 2017 „Onkel Adis“ Geburt­stag allzu aus­ge­lassen und wan­dert ob sein­er braunen Lei­den­schaft nun nach sein­er zweit­en Verurteilung ins Gefäng­nis. Auch ein amts­bekan­nter Brau­nauer Neon­azi zeigt sich ziem­lich lern­re­sistent und wurde nicht zum ersten Mal wegen Wieder­betä­ti­gung verurteilt. Richard P., der wegen ein­er mut­maßlichen Beteili­gung bei „alpen-donau.info“ angeklagt war, wurde freige­sprichen. Ein eige­nar­tiges Finanzge­baren bei der Tirol­er Frei­heitlichen Bauern­schaft, der Schul­ka­len­der des RFJ Oberöster­re­ich und die neuen Agen­den des Amstet­tner Stad­trats Weber ergänzen die Rückschau auf die let­zte Woche.
Und wir haben eine neue wöchentliche Rubrik: Das rechte Wort der Woche. Eine „Ausze­ich­nung“, die dies­mal gle­ich Bun­deskan­zler Kurz abräumt. Weit­er…

Zur österreichischen Chemnitz-Berichterstattung – eine Medienkritik

Neonazi Chemnitz 27.8.18 (mit Hitlergruß und Quarzhandschuh)

Was war das nun in Chem­nitz? Gehen wir nach den öster­re­ichis­chen Medi­en, waren die pogro­mar­ti­gen, neon­azis­tisch dominierten Auss­chre­itun­gen vor­wiegend etwas, was „rechte“, „recht­sradikale“, „recht­spop­ulis­tis­che“ und sehr viel sel­tener „neon­azis­tis­che“ Grup­pierun­gen ver­anstal­teten. Während bere­its am Son­ntag (26.8.) in den Sozialen Medi­en – vor allem auf Twit­ter – sehr schnell erschreck­ende Bilder und Videos aus Chem­nitz auf­taucht­en und deutsche Jour­nal­istIn­nen berichteten, sich aus Angst vor Angrif­f­en zurückziehen zu müssen, fiel öster­re­ichis­chen Jour­nal­istIn­nen die begriff­s­mäßige Einord­nung der Geschehnisse recht schw­er. Weit­er…

Wochenschau KW 32/33

Zwei Anzeigen wegen Wieder­betä­ti­gung, eine in einem Salzburg­er Schwimm­bad und die andere in einem Kärnt­ner Lokal, und ein Freis­pruch in Tirol – das ist die Bilanz der let­zten zwei Wochen, als Jus­tiz und Exeku­tive wegen des Ver­stoßes gegen das Ver­bots­ge­setz zum Ein­satz kamen. Ein Salzburg­er musste wegen Ver­het­zung auf der FB-Seite „Stolze FPÖ-Wäh­ler” vor den Kadi, der bur­gen­ländis­chen FPÖ ist ihre Parteigruppe in Neusiedl ziem­lich abhan­den gekom­men, weil da einige erkan­nten, dass die FPÖ aus­län­der­feindlich agiere, und schließlich stellt sich die Frage, ob der Patri­ot, der vom Him­mel fiel und der eben­so heimatliebende „VolksRock’nRoller“ der AfD finanziell unter die Arme gegrif­f­en haben. Mas­sive Auss­chre­itun­gen von slowakischen Hooli­gans gab’s vor dem Rapid-Spiel gegen Slo­van Bratisla­va, Hit­ler­gruß inklusive.
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Wiener FPÖ-Bezirksrätin bei Identitären-Demo in Berlin

Nach dem Auf­marsch der Iden­titären in Berlin am 17. Juni, der trotz heftiger Mobil­isierung und auch reger Beteili­gung von deutschen Neon­azis ziem­lich mick­rig blieb, ist die Antifa-Recherche Wien über die diversen Foto-Alben aus Berlin gegan­gen und hat etliche Idi-Kam­eradIn­nen aus Öster­re­ich, ja sog­ar einen Nazi-Hooli­gan und – was lesen wir da? – eine FPÖ-Bezirk­srätin aus Wien und einen RFJ-Mann ent­deckt. Es wächst zusam­men, was zusammengehört…

Wien: Bosnische Hooligans attackieren Mann mit Israel-Fahne

Ein US-Staats­bürg­er – er war nach Angaben des ORF Wien Teil­nehmer der Regen­bo­gen-Parade, die am Sam­stag, 17.6. in der Wiener Innen­stadt stattge­fun­den hat — wurde am Schwarzen­berg­platz von bosnis­chen Hooli­gans attack­iert. Der Mann wurde aus ein­er Gruppe von 97 Fans der bosnis­chen Hand­ball­mannschaft ras­sis­tisch beschimpft und auch kör­per­lich attack­iert, offen­sichtlich, weil er in eine Israel-Flagge gehüllt war. Weit­er…

Ein antisemitisches Facebook-Profil mit bekannten Freunden

„Itzak Wucher­fil Shekel­steyn“ ist der Fake-Name eines Face­book-Kon­tos, dessen Inhab­er seine Iden­tität wohl nicht zu Unrecht ver­birgt. Der Name des Kon­tos ist eine Ansamm­lung von anti­semi­tis­chen Stereo­typen. Da ist nichts missver­ständlich, das ist ein­deutig. Wer sich mit einem Kon­to dieses Namens befre­un­det, muss wohl wis­sen, mit wem er sich da ein­lässt – oder er/sie ist mit völ­liger his­torisch­er und poli­tis­ch­er Blind­heit geschla­gen. Weit­er…

Mattersburg: Antisemitische Aktion

Beim Bun­desli­ga-Match des SV Mat­ters­burg gegen die Wiener Aus­tria, das die Mat­ters­burg­er am Woch­enende mit 0:9 ver­loren haben, ist es zu ein­er deut­lich vernehm­baren anti­semi­tis­chen Aktion gekom­men. Nach den Auss­chlüssen von zwei Mat­ters­burg­er Spiel­ern kam es zu anti­semi­tis­chen Rufen, die offen­sichtlich gegen die Wiener Aus­tria gerichtet waren. Die Bun­desli­ga leit­ete ein Ver­fahren gegen Mat­ters­burg ein, der SV dis­tanzierte sich von den Rufen. Weit­er…

Wölfnitz (Ktn): 88 auf Socken und im Hirn?

Bei einem Fußball-Match zwis­chen den Mannschaften der Kärnt­ner Unterli­ga Ost Wölfnitz und Sele/Zell spiel­ten sich Szenen ab, die jet­zt zu ein­er Ver­längerung vor einem Geschwore­nen­gericht in Kla­gen­furt führen. Die Anklage wirft einem Wölfnitzer Spiel­er NS-Wieder­betä­ti­gung vor. Er ist von Spiel­ern der geg­ner­ischen Mannschaft nach dem Spiel am 17. Okto­ber 2015 angezeigt wor­den. Bei ein­er Haus­durch­suchung wurde anscheinend auch belas­ten­des Mate­r­i­al gefun­den. Weit­er…

Pegida gegen Pegida – das ist lustig!

Wir hat­ten ja so etwas Ähn­lich­es schon auf heimis­ch­er Bühne: Pegi­da gegen Pegi­da, Ex-Pegi­da-Sprech­er Nagel gegen Ex-Pegi­da-Berater Goritschnig. Ein Akt wurde vor Gericht aus­ge­tra­gen : Frei­heit­sentziehung, Kör­per­ver­let­zung und Nöti­gung, dann wurde vertagt. Jet­zt spielt das Dra­ma auf der Haupt­bühne: Lutz Bach­mann, der Erfind­er von Pegi­da, gegen Ignaz Bearth, seinen Schweiz­er Statthal­ter. Bearth hängt in den Rin­gen, gibt aber noch nicht auf! Weit­er…