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Filter Schlagwort: Bundesheer

Der blaue Roller des blauen Stadtrats

So ein Verkauf­s­portal ist manch­mal eine prak­tis­che Sache. Der eine stellt das, was er verkaufen will, vor, am besten mit Foto, preist seine Vorzüge an, schlägt einen Verkauf­spreis vor. Der Inter­essent meldet sich, schlägt auch einen Kauf­preis vor oder bestätigt den des Verkäufers – und über­legt es sich dann doch anders. Gut, wenn man das dem sich­er ent­täuscht­en Verkäufer noch mit­teilt und nicht ein­fach im World­WideWeb ver­schwindet. Schlecht, sehr schlecht, wenn der ein blauer Stad­trat ist. Weit­er…

Bürgerwehren in Österreich (I): Fast immer rechtsextrem

Die Anzahl der aktuellen Bürg­er­wehren in Öster­re­ich ist schw­er abzuschätzen, aber an die 20 dürften es schon sein, die sich vor­wiegend in den let­zten Wochen über Face­book organ­isiert haben, um … Um was eigentlich? Um ihre Mit­bürg­erIn­nen zu schützen? Um mit ihren Waf­fen und ihrer Gewalt­bere­itschaft zu prahlen? Um sich für den Bürg­erkrieg vorzu­bere­it­en? Fakt ist , dass alle Bürg­er­wehren rechts ori­en­tiert sind. Weit­er…

Salzburg: Ein brauner Soldat

Der im April vertagte Prozess gegen einen Beruf­s­sol­dat­en (43) aus Oberöster­re­ich wegen NS-Wieder­betä­ti­gung wurde am 9.12. ziem­lich geräusch­los vor einem Salzburg­er Geschwore­nen­gericht fort­ge­set­zt. Die ihm vorge­wor­fe­nen Delik­te liegen schon sehr lang zurück. Eine Strafver­fol­gung ist trotz­dem möglich, weil die NS-Wieder­betä­ti­gung einen hohen Strafrah­men hat. Weit­er…

Neulengbach: Hitler-Gruß für Flüchtlinge

Die aufge­lassene Cus­toz­za-Kaserne in Neu­leng­bach wird für bis zu 90 Flüchtlinge adap­tiert. In der ver­gan­genen Woche sind die ersten 27 angekom­men, berichtet die NÖN (8.12.2015). Ein Neu­leng­bach­er ging nach Ankun­ft der Flüchtlinge in die Kaserne, schrie wild um sich bzw. gegen die Flüchtlinge und ver­schwand nach einem „Heil Hitler“ wieder. Die Polizei forschte ihn aus und ermit­telt wegen Wieder­betä­ti­gung gegen ihn. 

Graz (II): Rechtsextremes Völkchen probt Bürgerkrieg

Für Sam­stag, 26.9., war in Graz eine recht­sex­treme „Großkundge­bung“ angekündigt. Dies­mal nicht von der örtlichen Pegi­da, son­dern von ein­er „Partei des Volkes“ (PdV) . Die poli­tis­che Ori­en­tierung war aber annäh­ernd die gle­iche – auch die per­son­elle Beset­zung. Eine Demon­stra­tion der „Offen­sive gegen Rechts“ mobil­isierte gegen den recht­en Auf­marsch und kon­nte ein Mehrfach­es an Teil­nehmerIn­nen ver­sam­meln, die Jun­gen Grü­nen erstat­teten Anzeige gegen den Ver­anstal­ter der PdV-Kundge­bung. Weit­er…

Freistadt (OÖ): Hausbesuch von blauen Burschenschaftern

Am Sam­stag, 29. August fand am Haupt­platz von Freis­tadt eine Wahlkundge­bung der FPÖ statt. Mit Stra­che und dem Spitzenkan­di­dat­en für OÖ, Haim­buch­n­er. Ein „neues Zeital­ter“ für Oberöster­re­ich kündigte der FPÖ-Parte­ichef dabei an. Wie das ausse­hen kön­nte, durfte eine Fam­i­lie erfahren, die ein Trans­par­ent (‚Flüchtlinge willkom­men‘) aus dem Fen­ster gehängt hat­te. Nach dem Ende der FPÖ-Kundge­bung taucht­en Burschen­schafter im Haus auf, um zu provozieren. Weit­er…

Mistelbach (NÖ): Einzelfall mit braunem Loch!

Der Mis­tel­bach­er FPÖ-Stad­trat Wal­ter Schwarz hat ein in der FPÖ nicht unüblich­es Prob­lem. Er ver­mutet, dass sein Face­book-Pro­fil gehackt wurde. Auf sein­er Time­line wurde näm­lich ein Beitrag der NPD geteilt. Außer­dem soll er sich in ein­er Diskus­sion zu ein­er Demon­stra­tion in Traiskirchen het­zerisch geäußert haben. Der blaue Stad­trat, haupt­beru­flich ein Unterof­fizier des Bun­desheeres, bestre­it­et. Sein Dien­st­ge­ber hat ihn vor­läu­fig sus­pendiert. Weit­er…

Eau de Strache: Jetzt müssen Anzeigen folgen !

„Eau de Stra­che“, die Web­seite, die unkom­men­tiert Zitate von blauen Fans bzw. blauen Seit­en ins Netz stellt, ist wieder online. Nach Dro­hun­gen gegen den Betreiber ging die Seite kurz vom Netz und wurde neu organ­isiert: Michel Rei­mon, EU-Par­la­men­tari­er der Grü­nen, fungiert jet­zt als Domain­in­hab­er, das Host­ing übern­immt Har­ald Kap­per, ein Inter­net-Unternehmer. Gut so! Was aber passiert mit den unfass­baren het­zerischen Post­ings? Weit­er…

Der Sicherheitsstadtrat, seine Waffe und die Sicherheit

Der Linz­er FPÖ-Recht­saußen und Stad­trat Detlef Wim­mer hat von der Polizei eine Ermah­nung bekom­men. Er war Ende Jän­ner angezeigt wor­den, weil er in seinem Haus eine Pis­tole offen herum­liegen habe. Die Polizei ermit­telte wegen man­gel­hafter Ver­wahrung ein­er Waffe gegen den blauen Stad­trat für Sicher­heit (!!) und sprach jet­zt eine Ermah­nung aus, über die Wim­mer glück­lich ist. Weit­er…