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Podcast-Tipp: Corona-Verschwörungen von Extremisten haben Zulauf

Die Extremismusforscherin Julia Ebner gehört zu jenen, die mitten ins Feld der Extremist*innen gehen. Sie schleust sich mit Fake-Identitäten in die Kanäle diverser Gruppierungen ein, um daraus ihre Schlüsse „aus erster Hand“ zu ziehen.

Unwiderstehlich ist nicht unsterblich

Es war eine umfangreiche Razzia, mit der in der Vorwoche die Exekutive gegen 19 Personen aus dem Neonazi-Milieu in 24 Hausdurchsuchungen vorgegangen ist und – so berichten jedenfalls „Kurier“ und „Österreich“ – nicht nur illegale Waffen und den üblichen Nazi-Schrott (Hitler-Bildchen, Orden usw.), sondern auch einschlägige WhatsApp-Konversationen gefunden hat. Weil der „Baldur Wien“ und einige andere… Weiter »

FPÖ Sierning: Trekking-App, Trümmerfrauen und Corona-Blödsinn

Sierninger "Corona-Häftlinge" in Wien halten nichts von Abstandsregeln

Die FPÖ Sierning (OÖ) hat sich durch ihre Aktivitäten zwar noch nicht für einen Eintrag in ein Geschichtsbuch verdient gemacht, aber für einige mehr als seltsame Gschichterln reicht es. Da wäre zunächst einmal das Video für die Nationalratswahl 2017, das unter Kennern bereits Kultstatus erlangt hat. Erst vor kurzem hat Michael H.-St., der für die… Weiter »

„Inter-Info“ verbreitet antisemitische Lüge

Margit Steinwender betreibt in Oberösterreich einen Handel mit esoterischen Produkten. Auch „energetisierter Reis“ ist bei ihr erhältlich. Oder Abschirmkleidung – gegen Strahlen. Für die Abwehr anderer Einflüsse bietet der Verlag von Margit Steinwender nicht nur Messer in verschiedenen Heftlängen an, sondern auch die hauseigene Zeitschrift „Inter-Info“. In der wird nicht nur über den angeblichen Bevölkerungsaustausch… Weiter »

Die Dossiers der „Weisen von Ibiza“. Oder: ein Lehrstück über Antisemitismus

Heute, am 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen, gibt’s anstatt warmer Worte des Mahnens – deren hören und lesen wir genug – ein beispielhaftes Zeugnis für den latenten Antisemitismus in Österreich. Die bei Heinz-Christian Strache aufgefundenen Dossiers sind geradezu ein Lehrstück über eine zusammengezimmerte jüdisch-freimaurerische Verschwörungsclique, die den Ex-Vizekanzler stürzen sollte.

Wochenschau KW 18/20

Die Corona-Krise bestimmt auch die derzeitigen öffentlich wahrnehmbaren Aktivitäten der rechten Szene, die sich munter in die Reihen der mit den Regierungsmaßnahmen Unzufriedenen, der alten und neuen Verschwörungsanhänger*innen mischen. Das Innenministerium hat keine „bestätigten Erkenntnisse“ zur Beteiligung von Österreicher*innen am Neonazi-Aufmarsch in Budapest. Wir liefern Erkenntnisse nach.

Wochenschau KW 17/20

Im Rückblick auf die vergangene Woche u.a.: wieder eine Verurteilung wegen Wiederbetätigung für einen Teilnehmer am Ustascha-Aufmarsch in Bleiburg, ein unfreiwilliger FPÖ-Parteiaustritt im niederösterreichischen Wimpassing, drei DAÖ-Überläufer*innen in der Wiener Brigittenau und eine seltsame Querfront-Demo in Wien.

Das HGM und sein Direktor auf dem Prüfstand (Teil 2)

Christian Ortner in der Feldherrnhalle des HGM (Quelle Screenshot HGM)

Eine nun als „begehbares Depot“ quasi heruntergestufte Panzerausstellungshalle, die nicht die dafür erforderliche Bewilligung hatte und offenbar auch die verlangten Sicherheitsstandards nicht aufwies – das ist nur einer von zahlreichen Vorwürfen, mit denen der Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM) konfrontiert ist. Und was macht die zuständige Ministerin? Sie mauert, zumindest nach außen.

Das HGM und sein Direktor auf dem Prüfstand (Teil 1)

Christian Ortner in der Feldherrnhalle des HGM (Quelle Screenshot HGM)

Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen Nationalratsabgeordneten Eva Blimlinger zur Causa „Heeresgeschlichtliches Museum“ und dessen Direktor Christian Ortner, der auf seine Weiterbestellung wartet, wirft weitere Fragen auf und gibt Antworten – jedoch mehr zwischen den Zeilen als offiziell.