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Filter Schlagwort: Rezensionen

Die geheimen freiheitlichen Facebook-Hetzer

Die geheime Face­book- Gruppe „Wir ste­hen zur FPÖ“ (mit einem Rufze­ichen) ging vor Monat­en aus der offe­nen Gruppe „Wir ste­hen zur FPÖ“ (mit drei Rufze­ichen) her­vor. Rund 150 Per­so­n­en wur­den in die neue Gruppe über­nom­men. Hand­ver­lesen und nach Über­prü­fung. Man wollte schließlich „wieder eine ser­iöse Unter­stützungs­gruppe für unsere Partei“ wer­den. Die Resul­tate sind jet­zt nach­les­bar. Weit­er…

Buch: FANTIFA

Fem­i­nis­tis­che Antifa oder Frauen-Antifa Grup­pen ent­standen in den frühen 1990er Jahren, meist als Reak­tion auf einen fort­ge­set­zten Sex­is­mus in männlich dominierten Antifa-Zusam­men­hän­gen. Heute gibt es nur noch wenige solch­er Fan­tifa-Grup­pen und auch in der antifaschis­tis­chen „Geschichtss­chrei­bung“ spie­len sie kaum eine Rolle. Das Buch „Fan­tifa. Fem­i­nis­tis­che Per­spek­tiv­en antifaschis­tis­ch­er Poli­tik“ will das ändern. Weit­er…

Buchpräsentation: Geschichte der Juden in Österreich

Di, 14. Mai, 19:00 – 20:30
Lesesaal der Wien­bib­lio­thek im Rathaus, Ein­gang Licht­en­fels­gasse, Stiege 6 (Lift), 1. Stock, 1010 Wien

Buch­präsen­ta­tion Her­wig Wol­fram (Hrsg.) „Geschichte der Juden in Öster­re­ich” Ver­lag Ueberreuter

Buchpräsentation: Das Dolfuß/Schuschnigg-Regime 1933–1938 — Vermessung eines Forschungsfeldes

Fr, 3. Mai, 19:00 – 21:00
Depot, Bre­ite Gasse 3, 1070 Wien

Buch­präsen­ta­tion: Das Dol­fuß/Schuschnigg-Regime 1933–1938 — Ver­mes­sung eines Forschungsfeldes

Vor­trag und Diskus­sion mit Flo­ri­an Wen­ninger und Lucile Dreidemy

Die Dik­tatur Dollfuß/Schuschnigg 1933–1938 ist bis heute eine der umstrit­ten­sten Phasen der öster­re­ichis­chen Geschichte. In ins­ge­samt 23 Beiträ­gen eines neu erschiene­nen Ban­des, her­aus­gegeben von Flo­ri­an Wen­ninger und Lucile Drei­de­my, unternehmen Wis­senschaf­terIn­nen nun den Ver­such, eine Bilanz der bish­eri­gen wis­senschaftlichen Erken­nt­nisse zu ziehen und Per­spek­tiv­en kün­ftiger Forschungsar­beit zu entwick­eln. Von Inter­esse sind dabei offene Fra­gen eben­so wie method­is­che Ansätze und bis­lang ver­nach­läs­sigte Quellen. Behan­delt wer­den neben poli­tis­chen und sozialen Aspek­ten auch ökonomis­che, mil­itärische und regionale Themen.

Flo­ri­an Wen­ninger und Lucile Drei­de­my, wis­senschaftlich­eR Mitar­bei­t­erIn am Insti­tut für Zeit­geschichte der Uni­ver­sität Wien, Her­aus­ge­berIn des Ban­des Das Doll­fuß/Schuschnigg-Regime 1933–1938. Ver­mes­sung eines Forschungs­feldes (Böh­lau Ver­lag, Wien 2013). 

18.4. INTERAKTIONEN – Magdalena Marsovszky: Ungarns konservative Revolution

Autoritäre Entwick­lung seit der Wende 1989
Vor­trag und Buchpräsentation

Don­ner­stag, 18. April, 12:00
Sem­i­nar­raum 1 des Insti­tuts für Zeitgeschichte
Uni­ver­sitäts-Cam­pus, Spi­tal­gasse 2/Hof 1, 1090 Wien

Der Aus­gang der ungarischen Par­la­mentswahlen im April 2010 markierte das vor­läu­fige Ende eines Trans­for­ma­tion­sprozess­es, von dem viele gehofft hat­ten, er würde eine Demokratisierung Ungar­ns bewirken. Das Gegen­teil war der Fall: statt ein­er steti­gen Öff­nung hin zu ein­er plu­ralen Ge­sellschaft war seit der „Wende“ eine kon­tinuier­liche völkisch-eth­nis­che Schließung zu beobacht­en. Motor dieser Entwick­lung war und ist die völkische Kul­tur des Lan­des. Sie kann dafür mitver­ant­wortlich gemacht wer­den, dass die ungarische Gesellschaft seit vie­len Jahren in einen großen völkischen Block und ein lib­erale, kos­mopoli­tis­che und demokratis­che Min­der­heit ges­pal­ten ist. Ersterem ist der FIDESZ mit sein­er Satel­liten­partei KDNP eben­so zuzuord­nen wie die faschis­tis­che Jobbik.

In ihrem Vor­trag beschreibt die Kul­tur­wis­senschaf­terin Mag­dale­na Marsovszky die Struk­turen der völkischen und ethno­plu­ral­is­tis­chen Ide­olo­gie in Ungarn. Sie ist Co-Autorin des 2013 im Unrast-Ver­lag erschiene­nen Buch­es „Mit Pfeil, Kreuz und Kro­ne. Nation­al­is­mus und autoritäre Krisen­be­wäl­ti­gung in Ungarn“ (mit Andreas Koob und Hol­ger Marcks).

Mit fre­undlich­er Unter­stützung durch das Dekanat der His­torisch-Kul­tur­wis­senschaftlichen Fakultät der Uni­ver­sität Wien

Buchpräsentation: Verleitung zum Aufstand — Ein Versuch über Widerstand und Antirassismus

Mi, 27. Feb­ru­ar, 19:00 – 21:00
Repub­likan. Club, Rock­hg. 1, 1010 Wien

Von Michael GENNER (Man­del­baum Ver­lag) Michael GENNER präsen­tiert sein soeben im Man­del­baum Ver­lag erschienenes Buch. Er schreibt über seinen jahrzehn­te­lan­gen Ver­such, Ver­fol­gte zu schützen, Men­schen­rechte zu vertei­di­gen: von der Spar­takus Kam­pagne „Öffnet die Heime“ bis zur Flüchtling­shil­fe bei „Asyl in Not“. Das Buch gibt einen Ein­blick in ein span­nen­des, engagiertes, unbeugsames und nicht immer kon­flik­t­freies Leben.

Susanne SCHOLL (ehe­ma­lige Lei­t­erin ORF Büro Moskau, freie Jour­nal­istin und Autorin) führt das Gespräch mit Michael GENNER. Mod­er­a­tion: Thomas WALLERBERGER (RC)

Blick nach Rechts: Anatomie brauner Militanz

Eine Buchempfehlung von Blick nach Rechts (bnr): „Der Jour­nal­ist Olaf Sun­der­mey­er legt mit „Rechter Ter­ror in Deutsch­land. Eine Geschichte der Gewalt“ einen Reportage­band zum The­ma vor, welch­er ins­beson­dere der Darstel­lung bekan­nter und weniger bekan­nter Fälle der let­zten Jahre über die NSU-Serien­morde hin­aus große Aufmerk­samkeit schenkt.” Weit­er mit bnr.de — Anatomie brauner Militanz

Bücher gegen Rechts

Wer noch auf der Suche nach passenden Geschenken oder ein­er Feiertagslek­türe ist – wir hät­ten da einige Tipps! Von den Büch­ern, die sich 2012 in lit­er­arisch­er oder doku­men­tarisch­er Form mit Recht­sex­trem­is­mus und Nation­al­sozial­is­mus auseinan­derge­set­zt haben, wollen wir einige empfehlen. Weit­er…

RECHTSPOPULISMUS IN EUROPA: Buchpräsentation

Ter­min: Mo. 10.12.2012 (Int. Tag der Menschenrechte)
Ort: Mat­ters­burg, Die Stub´n am Haupt­platz, Bad Sauer­brunn, www.die-stubn.at
Beginn: 19:00.

Ganz Europa sieht sich mit erstark­enden poli­tis­chen Grup­pierun­gen kon­fron­tiert, die für sich beanspruchen im Namen “des Volkes” zu sprechen. Diese pop­ulis­tis­chen Parteien denun­zieren die anderen als elitär und greifen kul­turelle, eth­nis­che und religiöse Min­der­heit­en an. Grund­la­gen des Zusam­men­lebens wie Respekt und Tol­er­anz, Frei­heit und Vielfalt wer­den in Frage gestellt.

Grüne Bil­dungswerk­statt & Grüne Wirtschaft Bur­gen­land laden zur Diskus­sion mit:

  • Ger­hard Schu­mach­er (Unternehmens­ber­ater, Experte für Cor­po­rate Finance, Lan­dessprech­er Grüne Wirtschaft Burgenland)
  • Karl Öllinger (Abge­ord­neter der Grü­nen im Nation­al­rat, Sozialsprecher)
  • Zoltán Zarándy (Grüne Ungarn, LMP Budapest, Com­mit­tee for Education)
  • Im Fokus: Wirtschaftliche & soziale Auswirkun­gen des Recht­spop­ulis­mus in Ungarn.

    Ein­tritt frei, für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.