• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Neuerscheinungen

Extreme Sicherheit

Die Deutsche Hochschule der Polizei will „rechtsextremistische Haltungen und Handlungen“ in der Polizei über ein Forschungsprojekt untersuchen, und der deutsche Innenminister Seehofer nennt den Rechtsextremismus in Deutschland zwar eine Schande und eine total unterschätzte Gefahr, aber in einer Untersuchung der Einstellungen von Polizist*innen sieht er eine „Stigmatisierung“. Den Sammelband „Extreme Sicherheit. Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz“ hat der Sicherheitsminister mit Sicherheit nicht gelesen. Weiter…

„Die Ehemaligen“ – Wie war das mit der FPÖ?

Für jene, die sich mit der Geschichte der FPÖ – vor allem mit ihren Anfängen und Vorläufern – seriös auseinandersetzen möchten, haben wir eine andere Leseempfehlung als den Historikerbericht der FPÖ: das im September erschienene Buch „Die Ehemaligen“ der Wiener Historikerin Margit Reiter. Sie schildert darin die personellen und ideologischen Kontinuitäten von den deutschnationalen Parteien der Ersten Republik über die NSDAP bis zur FPÖ. Weiter…

Bücherliste Winter 2019

Es hat schon Tradition, dass wir im Dezember mit Leseempfehlungen aufwarten. Ein paar Tage sind bis Weihnachten noch Zeit, um das eine oder andere Buch zu besorgen und jemandem oder sich selbst als Lektüre zu schenken. Weiter…

Broschüre: „Gewerkschaften und Rechtsextremismus in Europa“

Organisierte ArbeiterInnen spielten in der Auseinandersetzung für Demokratie und Freiheit schon eine Rolle, als gewerkschaftliche Vereinigungen noch kriminalisiert und verfolgt wurden. Mit der offiziellen Gründung von Gewerkschaften trugen diese einen wesentlichen Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft bei. Weiter…

„Alternativen für Österreich und Deutschland?“

Der kürzlich erschienene Sammelband „AfD & FPÖ“ widmet sich nicht nur den beiden Parteien selbst, sondern versucht ihre Ideologien vor dem Hintergrund postnazistischer Gesellschaft offen zu legen und damit neue Impulse und Perspektiven für die Beschäftigung mit dem deutschsprachigen, parteiförmigen Rechtsextremismus zu liefern. Weiter…

Freiheitliches Denken beim Wort genommen

Publikationen und Auseinandersetzung mit der FPÖ beziehen sich nicht selten auf Sekundärquellen und käuen Altbekanntes wieder. Anders verhält es sich beim kürzlich erschienen Buch „Die FPÖ. Blaupause der Neuen Rechten in Europa“, in dem sich Herbert Auinger die Mühe einer gründlichen Auseinandersetzung mit Originaltexten der FPÖ gemacht hat. Im Zentrum seiner Analyse steht die akribische Exegese zweier, für das freiheitliche Denken repräsentative, Werke: das „Handbuch freiheitlicher Politik – Leitfaden für Mandatsträger“ sowie das Buch „Für ein freiheitliches Österreich – Souveränität als Zukunftsmodell“. Weiter…

Analysen zum Rechtsruck

Bereits seit fünf Jahren gibt es an der Universität in Kassel eine Ringvorlesung gegen Rechtsextremismus, zu der auch im Wintersemester 2015/16 unter dem Titel „Lügner – Fremde – Konspirateure. Feindbilder der Rechten. Feindbilder der Mitte“ zahlreiche bekannte Namen der deutschsprachigen Rechtsextremismusforschung eingeladen wurden. Vier Mitarbeiter_innen der Universität Kassel – Björn Milbradt, Floris Biskamp, Yvonne Albrecht und Lukas Kiepe – veröffentlichten diese (Gast-)Vorträge Anfang des Jahres in einem Sammelband. Weiter…

Rechtsextreme Allianzen

Mit dem kürzlich im Falter Verlag erschienenen Buch „Putins rechte Freunde“ widmen sich der Europa-Abgeordnete Michel Reimon und die Journalistin Eva Zelechowski einem längst überfälligen Thema: den Allianzen unterschiedlicher rechtsextremer Parteien in Europa mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Als „fünfte Kolonne“ werden die – auf dem Buchcover im Schatten Putins abgebildeten – Unterstützer_innen Putins, Marine Le Pen, Heinz-Christian Strache, Viktor Orban und Frauke Petry, bereits im zweiten Abschnitt des Buchs bezeichnet. Dieser Metapher folgend versuchen die beiden Autor_innen in ihrer Analyse einerseits offen zu legen, worum es in dieser (geheimen) Mission eigentlich geht und andererseits herauszuarbeiten, auf welche Art und Weise rechte und rechtsextreme Parteien in Europa (aber auch den USA) von Russlands Präsidenten unterstützt werden. Dazu zählen neben großzügigen Einladungen und Vernetzung untereinander, vor allem auch Finanzierungen sowie (mediale) Propaganda. Weiter…