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Filter Schlagwort: Empfehlungen

Filmtipp: „Kleine Germanen“ – Erziehung zum Arschlochverhalten

Wie ist es, in einer rechtsextremen Familie aufzuwachsen, wenn Kinder ab ihrer Geburt eine ideologische Funktion erfüllen müssen? Aus dem Nationalsozialismus kennen wir viele Schilderungen. Dieser Film erzählt Geschichten aus der Jetzt-Zeit, über Kinder, die von Erziehungsidealen zwischen Autoritarismus und Rassismus geprägt werden und die in einem „Arschlochverhalten“ (welt.de) enden oder enden sollen. Dass aus rechtsextremen Kreisen auf den Film mit viel Empörung reagiert wurde, versteht sich fast von selbst. Weiter…

„Die Grenzen der Demokratie“: nicht vergnügungssteuerpflichtig

Wie reagiert die österreichische Gesellschaft auf rechtsextreme Positionen? Welche Bedeutung haben sie und wie gehen die Abgeordneten im Nationalrat damit um? Eine Antwort auf diese Fragen gibt der Wiener Politikwissenschaftler Matthias Falter in seiner als Buch erschienenen überarbeiteten Dissertation über die „Grenzen der Demokratie“. Vergnügungssteuer musste er nicht bezahlen für die mühsame Aufarbeitung der Auseinandersetzungen um Rechtsextremismus im österreichischen Nationalrat. Rezension von Harald Walser. Weiter…

„Die Ehemaligen“ – Wie war das mit der FPÖ?

Für jene, die sich mit der Geschichte der FPÖ – vor allem mit ihren Anfängen und Vorläufern – seriös auseinandersetzen möchten, haben wir eine andere Leseempfehlung als den Historikerbericht der FPÖ: das im September erschienene Buch „Die Ehemaligen“ der Wiener Historikerin Margit Reiter. Sie schildert darin die personellen und ideologischen Kontinuitäten von den deutschnationalen Parteien der Ersten Republik über die NSDAP bis zur FPÖ. Weiter…

Bücherliste Winter 2019

Es hat schon Tradition, dass wir im Dezember mit Leseempfehlungen aufwarten. Ein paar Tage sind bis Weihnachten noch Zeit, um das eine oder andere Buch zu besorgen und jemandem oder sich selbst als Lektüre zu schenken. Weiter…

Über den Populismus und seine Steigbügelhalter

Der Populismus als Kampf- oder Schimpfbegriff, um missliebige politische Positionen zu denunzieren, ist sehr geläufig, hat aber mit einem wissenschaftlich fundierten Populismusbegriff wenig bis gar nichts gemein. Auch die in Österreich gebräuchliche Verniedlichung rassistischer und völkischer Positionen zu einem smarten Rechtspopulismus ist problematisch. Jan-Werner Müller („Was ist Populismus“, edition suhrkamp) ist einer der wenigen Wissenschafter, die den schon ziemlich abgedroschenen Begriff noch inhaltlich aufladen und so für eine Analyse nutzbar machen können. Weiter…

Wochenschau KW 18/19

Über den Prozess wegen Wiederbetätigung und Verhetzung gegen einen 45-jährigen Kärntner in der letzten Woche haben wir bereits ausführlich berichtet, das war es auch schon, was sich in der letzten Woche an der Gerichtsfront an einschlägigen Prozessen abspielte und in Medien rezipiert wurde. Vor Gericht matchen sich die FPÖ und die SPÖ Langenzersdorf, und der Extremismus-Experte Thomas Rammerstorfer klagt den FPÖ-Abgeordneten Roman Haider auf Unterlassung. Im Zuge des EU-Wahlkampfs entwickeln die österreichischen Blauen eine intensive Reisetätigkeit: Am Freitag war Gudenus bei der AfD in Pforzheim zu Gast, heute reist Strache zu Viktor Orbán nach Ungarn und wird wohl um die Mitgliedschaft von Orbáns Fidesz in der neuen rechtsextremen Allianz, die sich nach der Wahl im Europäischen Parlament bilden wird, werben. Weiter…

Der dumme David Duke, Österreich und „BlacKkKlansman“

Die schier unglaubliche Geschichte, die Spike Lee in seinem neuen Film „BlacKkKlansman“ nacherzählt, ist burlesk, aber wahr und hat auch einen Österreich-Bezug durch die Person von David Duke. Der ehemalige Grand Wizard des Ku-Klux-Klan (KKK), auch heute noch ein rabiater Antisemit und Neonazi, der von einem schwarzen und einem jüdischen Polizisten blamiert wurde, hat nämlich jahrelang völlig unbehelligt im Bundesland Salzburg gelebt. Weiter…

Medienschnipsel (II): Zaimoglu, Stern und Saviano

Um die Lebenszeit von zumindest einigen interessanten Interviews und starken Aussagen aus den Sommermonaten zu verlängern, verweisen wir hier in Auszügen auf sie. Diesmal bringen wir Teile der Rede des Schriftstellers Feridun Zaimoglu zur Eröffnung des Bachmann-Preis-Wettbewerbs in Klagenfurt, ein Interview, das der Spiegel mit dem Literaturwissenschafter Guy Stern führte und einen Beitrag des Schriftstellers Roberto Saviano über die extreme Rechte in Italien. Weiter…

Hans-Henning Scharsach: Widerstand gegen das Netzwerk des Hasses!

Hans-Henning Scharsach hat am 20. Juni 2018 den Bruno-Kreisky-Sonderpreis für sein Buch „Stille Machtergreifung. Hofer, Strache und die Burschenschaften“ erhalten. Bei der Preisverleihung durch das SPÖ-Renner-Institut im ORF-Radiokulturhaus hielt Scharsach eine beeindruckende Rede, deren Manuskript der Redner uns dankenswerterweise zur Verfügung stellte. Weiter…

Broschüre: „Gewerkschaften und Rechtsextremismus in Europa“

Organisierte ArbeiterInnen spielten in der Auseinandersetzung für Demokratie und Freiheit schon eine Rolle, als gewerkschaftliche Vereinigungen noch kriminalisiert und verfolgt wurden. Mit der offiziellen Gründung von Gewerkschaften trugen diese einen wesentlichen Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft bei. Weiter…