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Filter Schlagwort: FPÖ

Über Straches Sagenklitterung!

Ein Gastbeitrag auf Marco Schreuders Blog (marco-schreuder.at) von Andreas Brunner (QWien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte):

Als ich neulich das Comic der FPÖ „Sagen aus Wien“ in Händen hielt, fiel mir wieder ein, mit welchen längst widerlegten Thesen wir da konfrontiert werden – noch dazu mit Gewalt und Lügen vermanscht. Also bat ich Historiker Andreas Brunner (QWien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte), mit dem wir bereits bei alternativen Führungen durch die Prinz Eugen-Ausstellung im vergangenen Frühjahr arbeiteten. Auch im Belvedere wurde ein herrschaftliches Bild dargestellt. Die Verklärung von Prinz Eugen durch Rechtsradikale und Nazis wurde etwa komplett ausgeblendet, obwohl sich ein Raum mit der Rezeption beschäftigte. Grund genug Andreas Brunner den aktuellen FP-Comic analysieren zu lassen. Ich danke Andreas für den Gastkommentar:

Straches Sagenklitterung

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FPÖ: Video mit Hitler-Gruss verschwunden!

Im März 2010 gab es riesige Aufregung bei der FPÖ. Bei einer Wahlkampfveranstaltung der FPÖ in Wiener Neustadt war ein Filmteam von „Am Schauplatz“ mit zwei Skinheads vor Ort. Das „Schauplatz“-Team wollte zeigen, wie die Skins mit Strache umgehen, doch die beiden Skins blieben weitgehend stumm. Einzig HC Strache, der die filmende Kamera bemerkte, wollte nach einigen Schrecksekunden ein „Sieg Heil“ ,wahlweise auch „Heil Hitler“ von den Skins gehört haben und erstattete in der Folge Anzeige wegen des Verdachts der Wiederbetätigung gegen die beiden Skins bzw. Anstiftung zur Wiederbetätigung gegen den ORF-Redakteur. Weiter…

FPÖ: SOS Abendland?

Jetzt ist schon wieder was passiert! Das Abendland ist untergegangen! Jedenfalls im Internet. Seit gestern ist die Homepage von SOS Abendland nicht mehr erreichbar. Dunkle Mächte? Oder war es die Berichterstattung von „News“ (Nr. 39/ 2010) und „stopptdierechten“, die das Abendland und dessen Wiener Obmann Karl Eggl ins Trudeln gebracht haben?

Kein Wunder, wenn Grossungarn und damit auch die Abtretung des Burgenlands ins Spiel kommt und deutsche Namen wie der des FPÖ Abgeordneten Andreas Karlsböck slawisiert werden! „News“ berichtet unter dem Titel „Straches Netzwerk“ auch über den Verein „Christlich-Freiheitliche Plattform für ein freies Europa souveräner Völker“, eine Vorfeldorganisation der FPÖ, bei dem als Kassier ein Dr. Andreas Karlsbüca auftaucht. Karlsbüca? „Büca“ heisst Stiefel auf serbisch, umgangssprachlich werden bei uns Stiefel auch „Böck“ genannt – und schon ist der arme slawisierte FPÖ-Abgeordnete wieder regermanisiert. Bei solchen Zuständen in der FPÖ ist der Untergang des Abendlands nachvollziehbar.

Vereinsregisterauszug des Vereins „Christlich – Freiheitliche Plattform für ein freies Europa souveräner Völker (CFP)“

FPÖ: Vertrauensverhältnis zu Ackermeier beendet

Wie der „Standard“ ( 30.9.2010) berichtet, hat der FPÖ- Abgeordnete Harald Stefan seinen parlamentarischen Mitarbeiter Jan Ackermeier gefeuert. Stefan wird mit dem schönen Satz zitiert, dass sein „Vertrauensverhältnis zu ihm beendet ist“.

Jan Ackermeier, Mitglieder der deutschen Burschenschaft Teutonia (Wien) und der Burschenschaft Normannia-Nibelungen (Bielefeld), Mitarbeiter bei „Zur Zeit“ und „Eckart“, wird den Abschied verschmerzen. Man könnte sich ja sonstwo wieder einmal treffen. Immerhin ist oder war Ackermeier auch Verlagsbeauftragter der „Deutschen Burschenschaften“, bei denen ja auch die Burschenschaft Olympia des Harald Stefan am ganz rechten Rand angesiedelt ist. Weiter…

„Radikalisierung der politischen Mitte“ – Interview mit Karl Öllinger

Ein Interview mit Karl Öllinger von der Webseite Berlin rechtsaußen

Am kommenden Sonntag ruft der Landesverband Berlin-Brandenburg der „Bürgerbewegung Pax Europa“ zu einer Kundgebung am Potsdamer Platz auf. Als Rednerin tritt unter anderem die österreichische Islam-Gegnerin Elisabeth Sabaditsch-Wolff auf. Über deren laufendes Verfahren wegen „Verhetzung“ und die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) sprach Berlin rechtsaußen mit dem grünen österreichischen Nationalratsabgeordneten Karl Öllinger. Weiter…

Grossungarn, Jobbik und die FPÖ

Es war im Jänner 2010. HC Strache empfing eine Delegation der rechtsextremen „Jobbik“-Partei aus Ungarn, der außenpolitische Sprecher der FPÖ, Johannes Hübner und der Wiener Gemeinderat Johann Gudenus, reisten nach Budapest zur Jobbik-Wahlkampfauftaktveranstaltung. Hübner durfte dort eine Grußadresse vortragen, die ihm der parlamentarische Mitarbeiter Karl Eggl übersetzt hatte. Weiter…

FPÖ Mandatar Hadwiger: Stark benachteiligt und neutral zum Nationalsozialismus

Der Elektrotechniker Gunter Hadwiger (61)zieht für die FPÖ in den neuen steirischen Landtag ein.Der „Kleinen Zeitung“ (28.9.2010) hat er ein Interview gegeben, das für sich spricht. Zur Abrundung des Persönlichkeitsprofils von Hadwiger sollte man auch noch wissen, dass er Mitglied der akademischen Fliegerschaft Wieland Staufen Graz ist, die das Motto hat:“Aufwärts, sonnenwärts – deutsch und treu“. Auf „facebook“ ist Hadwiger auch vertreten. Ihm gefällt dort die Seite „Weg mit Kardinal Schön(p)orn“Weiter…

Unterpremstätten: Mit Hakenkreuz gültig FPÖ gewählt

Die „Salzburger Nachrichten“ berichten in ihrer Ausgabe vom 28.9.2010 über einen bemerkenswerten Wahlakt. In Unterpremstätten wurde eine Stimme, die mittels Hakenkreuz für die FPÖ abgegeben wurde, als gültige Stimme für die FPÖ gewertet. Auch der handschriftliche Zusatz: „Das deutsche Volk muss auferstehen! Ein Volk, ein Reich, ein Führer!!“, mit dem der Hakenkreuzwähler seine politische Einstellung noch unterstrich, änderte nichts daran.

Klar ist jedenfalls, dass sich hier jemand wiederbetätigt hat. (Quelle: Salzburger Nachrichten, 28.9.2010)


Gerhard Kurzmann im Wahlkampfeinsatz

Hof (Salzburg): Wiederbetätigung bei Party der Jungen ÖVP

Im August 2009 sorgten die Vorfälle bei der „X-treme Party“ der Jungen ÖVP in Hof bei Salzburg für Schlagzeilen. Der Grossteil der rund 500 BesucherInnen der Party war schwerst alkoholisiert. Ein kleiner Teil der BesucherInnen (aus dem RFJ-Umfeld) übte sich dagegen in NS- Wiederbetätigung, grölte „Heil Hitler“, hob die Hand zum Hitler-Gruß und provozierte damit eine Schlägerei. Die Ermittlungen der Polizei führten schließlich zur Anklage gegen Johannes T. und Markus F. (beide 18 Jahre)nach dem Verbotsgesetz. Einer der beiden Jugendlichen ist mittlerweile aus dem Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) ausgeschlossen worden. Bei den beiden waren auch Neonazi-Songs gefunden worden. Die beiden Angeklagten gaben sich reumütig und geständig – deshalb fielen die Urteile auch milde aus: 6 bzw. 5 Monate bedingt. (Quellen: Salzburger Nachrichten, Österreich,28.9.2010).

Siehe auch: stopptdierechten.at