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Die jenseitigen Auserwählten vom Atterseekreis

Facebook-Auftritt Atterseekreis (Wahlflosse als Motiv im Logo)

Zu Beginn der Ära Haider, im Jahr 1986, wurde der Atterseekreis, ein Diskussionszirkel für (National)Liberale in der FPÖ, aufgelöst. Manfred Haimbuchner, der Chef der FPÖ OÖ, gründete ihn im Oktober 2012 wieder. Als „liberale Denkfabrik“ bejubelte die FPÖ-nahe Welser „Monatliche“ die Neugründung. Ähnlich Der Standard, der in ihm „eine intellektuelle Plattform für die Partei jenseits… Weiter »

Der mit dem Wal tanzt – Die „konservative Konterrevolution“ und der Atterseekreis (Teil 1)

Facebook-Auftritt Atterseekreis (Wahlflosse als Motiv im Logo)

Der Atterseekreis ist ein freiheitlicher Thinktank, der sich selbst als liberales und intellektuelles Aushängeschild im rechten Blätterwald gefällt. Das nach Außen kommunizierte Selbstverständnis steht allerdings in krassem Widerspruch zu großen Teilen der Texte, die dort geschrieben werden. Denn ganz im Zentrum dieser Theoriearbeit steht Carl Schmitts politische Mythologie, die völkisch und antisemitisch ist. Leider ist… Weiter »

Demokratie durch „Ausscheidung des Heterogenen“ – Zur freiheitlichen Rezeption von Carl Schmitt (Teil 2)

(Teil 1) Worauf die blaue Wiederaneignung von Schmitt abzielen könnte veranschaulicht ein weiterer Text des Attersee-Forums mit dem Titel „Liberalismus und Demokratie“. Der Autor heißt Jörg Mayer: FPÖ-Lokalpolitiker, Teutonia-Burschenschafter und Chefredakteur des Attersee-Kreis. Und was dieser Mayer schreibt, ist auf den ersten Blick zutiefst verwirrend.

Demokratie durch „Ausscheidung des Heterogenen“ – Zur freiheitlichen Rezeption von Carl Schmitt (Teil 1)

Man sollte doch meinen, dass FPÖ-Ideologen eingedenk ihrer Regierungsbeteiligung einmal damit beginnen würden, sich in mehr Vorsicht zu üben, was ihre intellektuellen Bezugsquellen angeht. Dem ist aber nicht so, wie die anhaltende Rezeption von Carl Schmitt zeigt. So wird der intellektuelle Wegbereiter und Unterstützer des Nationalsozialismus weiterhin glorifiziert und seine Rechtslehre – oder weniger euphemistisch:… Weiter »

Ein Verfassungsrichter und ein völkischer Paranoiker

Der Attersee-Kreis, vermeintlich liberales Aushängeschild innerhalb der freiheitlichen Publizistik, zeigt sich in der letzten Veröffentlichung mitunter von seiner rechtsextremen Seite. Neben dem Inhalt verstört, dass der neue Richter des Verfassungsgerichtshofs (VfGh), Andreas Hauer, sich in so einem Kontext für ein Interview hergibt.

Blaue Netzwerke in Oberösterreich

Über die Homophobie der Linzer FPÖ, die sie derzeit an schwulen Ampelpärchen auslebt, machen sich internationale Medien und die „Tagespresse“ lustig. Thomas Rammerstorfer beschreibt in seinem Beitrag „Die Netzwerke der blauen Regierungsmannschaft“ die Verankerung der blauen Regierungsmitglieder im Milieu der Waffenstudenten und ihre Beziehungen zur oberösterreichischen Industrie über den „Liberalen Klub“ bzw. den „Attersee-Kreis“.

Die teuren Klubabende des Liberalen Klubs in Oberösterreich

Mit dem politischen Liberalismus wird die FPÖ ja nicht unbedingt in Verbindung gebracht. Höchstens durch einen Verschnitt von marktradikalem Neoliberalismus mit völkischem Aufguss. Das nennt sich dann >Freiheitlicher Arbeitskreis Attersee. In Oberösterreich gibt es auch noch den „Liberalen Klub“. Was macht der eigentlich?

FPÖ Haimbuchner: Attersee, Aufrüstung und Ausgleichszulage

Seit Tagen hat Manfred Haimbuchner, der Spitzenkandidat der FPÖ in Oberösterreich, ein Problem: eine Publikation, die von ihm herausgegeben wurde und den aufrüttelnden Titel „Mut zur Wahrheit“ trägt. Mittlerweile will Haimbuchner nämlich mit dem „Mut zur Wahrheit“ nicht mehr viel zu tun haben und spricht von einer „Schmutzkübelkampagne“ der SPÖ. Dabei könnte Haimbuchners Broschüre FPÖ-Fans… Weiter »